Karlsruhe Umfrageergebnis: "Finger weg!" - Facebook-Daten sind privat

Über 20 Millionen Deutsche füttern Tag für Tag das soziale Netzwerk Facebook mit Bildern, Videos und privaten Inhalten und geben damit ihre Daten über die Grenzen von Facebook hinaus frei in die Welt. Die Schufa, die große Wirtschaftsauskunftei, wollte unter Einbeziehung von Facebook-Daten nun Bonitätsprüfungen durchführen. Doch Datenschützer, Bundesminister und Parteien gingen auf die Barrikaden. Doch nicht nur die Schufa, sondern auch Unternehmen haben Interesse an den Daten. ka-news wollte daher von Ihnen wissen: Firmen sind scharf auf Facebook-Daten - Finger weg oder her damit?

Die nicht repräsentative ka-news-Umfrage hat ergeben, dass sich eine deutliche Mehrheit gegen die Verwendung von Facebook-Daten ausspricht. "Finger weg! Das sind private Daten, die niemanden etwas angehen!", sagen 54,91 Prozent der Umfrageteilnehmer.

"Über das jetzt in den Medien veröffentliche Ansinnen der SCHUFA sollte doch für alle Nutzer von Facebook & Co. eher ein Denkanstoß sein, welche persönlichen Daten überhaupt eingestellt werden, damit kein Schindluder damit getrieben werden kann.", findet ka-news-Leser Tethysle.

Freiwillige Daten-Preisgabe

39,28 Prozent finden, dass die Facebook-Daten von Firmen genutzt werden können. "Wer seine Daten so preisgibt, muss davon ausgehen, dass andere sie nutzen", sagen mehr als ein Drittel der Umfrageteilnehmer. "Jeder User hat es selber in der Hand was er auf Portalen wie Facebook postet!!", findet auch ka-news-Leser Stressless.

Ähnlicher Meinung sind 1,80 Prozent der Umfrageteilnehmer. Sie sagen, dass Firmen die Daten nutzen sollten, wenn sie eh schon vorhanden seien. Die Nutzung von Daten sei aber eigentlich nicht in Ordnung. 4,01 Prozent aller Umfrageteilnehmer gaben indes an, dass sie das Thema nicht interessiere.

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