Umfrageergebnis: Facebook in der Schule? Auch Eltern sollten sich mehr kümmern
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Karlsruhe (lis) - Am 7. Februar wurde der "Safer Internet Day" ausgerufen. Aus diesem Anlass hat Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) zu mehr Verantwortung beim Umgang mit den digitalen Medien aufgerufen. Die Ministerin forderte unter anderem, die sozialen Netzwerke im Schulunterricht zu thematisieren. Wir wollten deshalb in unserer ka-news-Umfrage wissen: Facebook-Unterricht in der Schule - wichtig oder überflüssig?

Aufklärung ist wichtig - aber wer soll es machen? Die ka-news-Umfrageteilnehmer sind geteilter Meinung: 40,69 Prozent finden den Ansatz, Kinder im Umgang mit Facebook und Co. zu schulen, richtig. Sie sehen jedoch bei dieser Aufgabe die Eltern in der Pflicht.
User andip findet zwar ebenfalls, dass dafür zunächst die Eltern zuständig sein sollten. "Aber da besteht dann wieder die Gefahr, dass die das nicht oder falsch machen", gibt er zu denken. Es sei daher der bessere Weg, wenn die Aufklärung in der Schule geschehe. Auch Franzman befürwortet, dass das Thema soziale Netzwerke außerhalb des Elternhauses, "auf neutralem Boden", besprochen wird.
Genau so sehen es auch 38,46 Prozent der Abstimmenden. Sie halten die Schule für den richtigen Ort, Kinder über Chancen und Risiken der sozialen Netzwerke aufzuklären.
Fach "Medienkompetenz" statt "soziale Netzwerke"
Einige Kommentatoren des Artikels halten ein eigenes Unterrichtsfach nur für soziale Netzwerke für überflüssig. Der Umgang mit dem Computer sollte ab Klasse 5 gelehrt werden, so Userin saavik. "Da können dann soziale Netzwerke ein Thema sein, aber bei Weitem nicht das Hauptthema". Die Idee des Unterrichtsfachs müsste erweitert werden. Etwa um Kompetenzen, die auch andere mediale Formen wie Fernsehen, Zeitung und Werbung einschließen.
andi79 regt ein Unterrichtsfach "Medienkompetenz" etwa ab der 5. Klasse an. Die Lehrer sollen die Kindern unter anderem über die rechtlichen Gegebenheiten aufklären, ihnen Hilfestellung beim Bewerten von Internet-Inhalten geben und sie über die Gefahren sozialer Netzwerke aufklären.
Das Thema sei in der Schule fehl am Platz, das Prinzip "Learning by Doing" funktioniere bei sozialen Netzwerken bestens, meinen 18,61 Prozent der ka-news-Leser, die abgestimmt haben. Sie sind der Ansicht "Kinder bringen sich das schon selber bei!" 2,24 Prozent gaben an, sich nicht für das Thema zu interessieren.
Neues Flensburger Punktesystem: Lappen bei 8 Punkten futsch - gut so?
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) will die Flensburger Verkehrssünderkartei stark vereinfachen. Verkehrssünder sollen ihren Führerschein künftig schon bei 8 Punkten abgegeben müssen - bisher droht dieser Schritt erst bei 18 Punkten. Wir wollen deshalb wissen: Neues Flensburger Punktesystem: Lappen bei 8 Punkten futsch - gut so? Stimmen Sie ab!




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