Karlsruhe Umfrageergebnis: "Boykott!" - EM ohne Politiker

Der Countdown zum Fußball-Highlight des Jahres läuft: In gut einem Monat beginnt am 8. Juni die Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine. Doch auf das Sportliche richtet sich der Fokus der Öffentlichkeit und der Politiker zur Zeit nicht. Menschenrechtsverletzungen und der Umgang mit der inhaftierten Ex-Präsidentin Julia Timoschenko rücken mehr und mehr in den Mittelpunkt. Deutsche Politiker erwägen einen Boykott der Spiele in der Ukraine. In unserer ka-news-Umfrage wollten wir wissen: Fußball-EM in der Ukraine boykottieren: ja oder nein?

Fast die Hälfte der Teilnehmer unserer nicht repräsentativen Umfrage begrüßt die Boykottabsichten deutscher Politiker. 48,81 Prozent sind der Meinung, dass ein EM-Boykott die richtige Antwort auf die Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine sei.

"Alle ukrainischen Spiele nach Deutschland verlegen!"

ka-news-Leser Edward_X geht sogar noch weiter. Er plädiert grundsätzlich gegen Politiker bei Sportveranstaltungen: "Und nur deshalb unterstütze ich einen Boykott deutscher Politiker außerordentlich. Hoffentlich wird dieser wahr werden. Dann könnte es endlich mal wieder ein schönes Fußballturnier werden."

28,31 Prozent der Teilnehmer an der ka-news-Umfrage sind sich indes sicher, dass ein Boykott das richtige Signal wäre. "Das dürfte aber letzendlich nicht viel bringen. Da muss noch mehr passieren", sagen sie. User hetfield hat die richtige Antwort parat: "Alle ukrainischen Spiele nach Deutschland verlegen. Soll mir bloss keiner erzählen, dass das nicht geht." Mehr als jeder fünfte Umfrageteilnehmer ist hingegen der Meinung, dass ein Boykott nichts bringt. "Das trifft die Sportler viel mehr als die ukrainische Regierung", so die Befürchtung von 21,03 Prozent.

DreiFragezeichen ist sich sicher: "Boykott macht nur Sinn, wenn der Boykottierte daraus Lehren ziehen könnte und sich beim nächsten mal dann anders verhält." Aber da es in absehbarer Zeit keine EM mehr in der Ukraine geben werde, sei eine solche Maßnahme wirkungslos. 1,85 Prozent haben zu diesem Thema keine Meinung.

Benzinpreiskontrolle - Eine gute Maßnahme?

Seit Monaten gibt es für die Benzinpreise nur eine Richtung: nach oben. Das Bundeskabinett hat nun die Einrichtung einer neuen Meldebehörde beschlossen, um die gesamte Preispolitik der Ölkonzerne unter staatliche Kontrolle zu stellen. Die Regierung will damit angesichts der aktuellen Rekordpreise Missbrauch eindämmen. Tankstellen müssen Preisänderungen und Einkaufspreise künftig an zentrale Meldestelle weitergeben - Eine gute Maßnahme? Stimmen Sie ab!

Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Unsere Sonderthemen
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (0)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!