Umfrageergebins: Daumen hoch für Stadträte auf abgeordnetenwatch.de
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Karlsruhe (kth) - In einem Brief an den Kreistag schlug die Piratenpartei Karlsruhe-Land vor, die Internetplattform "abgeordnetenwatch.de" auch auf kommunaler Ebene einzuführen. Die Plattform bietet Bürgern die Möglichkeit, offene Fragen an EU-, Bundestags- und Landtagsabgeordneten zu stellen. Wir wollten in unserer Umfrage daher wissen: Sollen Stadträte im Stadt- und Landkreis auch über "abgeordnetenwacht.de" Rede und Antwort stehen?
Wie die Piraten in ihrem Brief erklären, soll die Plattform auch auf kommunaler Ebene dazu beitragen, Politik und Bürger zusammenzuführen. "Das Portal ermöglicht es den Bürgern auf einfache und unkomplizierte Weise, Mandatsträgern Fragen zu stellen - öffentlich und für jedermann transparent und nachvollziehbar", heißt es in der Forderung. Kommunalpolitik werde auf diese Weise auch für Bürger verständlich und nachvollziehbar.
66,28 Prozent der Befragten würden die Idee der Piraten unterstützen. Sie fänden es gut, dass man sich mit seinen Fragen und Problemen direkt an die Stadträte wenden könnte. Die Kommunalpolitik würde so transparenter und leichter nachvollziehbar.
"Interentplattform ist unnötig"
Gegenteiliger Meinung sind 19,92 Prozent der ka-news-Umfrageteilnehmer. Es sei völlig unnötig eine solche Internetplattform zu errichten. "Wenn die nicht antworten wollen, kann man lange auf eine Reaktion warten", sind sich die Umfrageteilnehmer sicher.
Dass die Idee nicht schlecht ist, finden 9,2 Prozent. Die Befragten geben jedoch zu bedenken, dass man bei zahlreichen Gelegenheiten auch persönlich mit dem Stadträten diskutieren könne. 4,6 Prozent haben zu diesem Thema keine Meinung.
KSC aus der Winterpause zurück
Der Fluch ist gebrochen, der Karlsruher SC ist perfekt ins Fußballjahr 2012 gestartet. Am Sonntagmittag gewann der badische Fußball-Zweitligist im heimischen Wildparkstadion mit 2:1 gegen Erzgebirge Aue und bescherte Jörn Andersen den ersten Sieg als KSC-Trainer. In unserer heutigen Umfrage wollen wir daher wissen: Der KSC nach der Winterpause: Wie zufrieden sind Sie mit der Leistung gegen Aue?
Abgecheckt: Karlsruhe Abgeordnete bei abgeordnetenwatch.de
abgeordnetenwatch.de: Wellenreuther Klassenprimus, Binder muss nachsitzen

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- (131 Beiträge) | 06.02.2012 19:03Ich habedafür gestimmt, gebe aber zu Bedenken, dass die Stadträte wohl kaum Zeit finden werden, auf viele Fragen zu antworten. Wer als Stadtrat seine Arbeit ernst nimmt hat anderes zu tun als nebenher noch diskusionswürdige Themen am PC zu behandeln. Sicherlich spielt hierbei auch die Anzahl der gewählten Fraktionsmitglieder eine Rolle.
- (2841 Beiträge) | 06.02.2012 19:10Dem.........kann ich nur zustimmen. Die Stadträte arbeiten alle ehrenamtlich als Stadtrat. In der Hauptsache haben sie noch ihr eigentliche Arbeit. Die MdLs und MdBs haben darüber noch Mitarbeiter, die die Fragen in dem Abgeordnetenwatch beantworten.
- (2727 Beiträge) | 06.02.2012 19:14alsoich habs in den Bundestagswahlkämpfen (ehrenamtlich neben Vollzeitjob) immer geschafft, die Fragen auf abgeordnetenwatch, Wahprüftsteinen, Facebook, Twitter und Blog etc. zu beantworten. Da werden es die Stadträte auch schaffen, die paar Fragen, die da kommen, zu beantworten.
- (1385 Beiträge) | 07.02.2012 10:02Märchenstunde oder was?Sie schaffen es ja nicht einmal hier zu erklären warum die Grünen die KVV-Fahrpreise stetig erhöhen wollen!
- (2727 Beiträge) | 07.02.2012 11:42warum sollte ich das erklären?ich finde das nämlich nicht gut. hab ich auch schon gesagt.
Wissen Sie: ich schreibe hier privat. Meine ganz eigene Meinung. Ich bin weder das Sprachrohr der Gemeinderatsfraktion noch irgend einer anderen. - (3000 Beiträge) | 06.02.2012 19:35Ich hab zwar keine Ahnung,wieviele Fragen da so reinkommen würden. Das ist sicher auch sehr unterschiedlich - je nach Ressort und Bekanntheit.
Wenn ich mir allerdings vorstelle, 20 bis 30 Fragen wirklich fundiert beantworten zu müssen, dann wäre der Arbeitstag wohl gelaufen.
Und nicht oder verspätet zu antworten, würde ja wohl wieder heftig kritisiert.
Ich bin da skeptisch. - (827 Beiträge) | 06.02.2012 19:5920 bis 30 Fragendürften bei einem Kommunalpolitiker in der Wahlperiode zusammenkommen. Das müsste drin sein.
Ich denke allerdings, dass sich viele - v.a. konservative - Politker nicht auf ihr Wort festnageln wollen und deshalb (wie sie es ja schon oft gesagt haben) lieber *husthust* den "direkten Bürgerkontakt" suchen. - (49 Beiträge) | 07.02.2012 14:11sehe ich auch so,im privaten Gespräch kann man viel erzählen und es bleibt unter "vier Augen" Öffentliche Antworten sind für alle da, jeder kann nachlesen was gesagt wurde und kontrollieren ob das auch stimmt oder eingehalten wurde. Es gibt ja soo viele Fähnchen im Wind....
- (3989 Beiträge) | 07.02.2012 23:35!Dafür hat man doch Fraktionsgeschäftsführer(innen), die die Fragen fraktionsmehrheitskonform auf Geheiß des Gefragten zu beantworten haben oder wenigstens auf Fraktionskompatibilität gegenzulesen haben




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