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Karlsruhe Umfrage: Stadt verstärkt Radkontrollen - Unfallprophylaxe oder Abzocke?

Anfang Mai kündigte das Ordnungs- und Bürgeramt verstärkte Kontrollen von Radfahrern in Karlsruhe an. Weil mit der warmen Jahreszeit auch wieder öfter verbotswidrig gefahren werde, wolle man dem entgegenwirken, teilte die Stadtverwaltung mit. Die Karlsruher Linken finden dies gar nicht gut. Angesichts des Baustellen-Chaos sprechen sie von "Abkassieren". Uns interessiert deshalb, was die ka-news-Leser darüber denken.

"Radfahren in der Karlsruher Innenstadt ist derzeit ein Herumirren zwischen wechselnden Baustellenumzäunungen und dichtem Schilderwald", schreiben die Karlsruher Linken in einer Pressemitteilung.

"Baustellenchaos ist das Problem"

Sie halten es zwar für eine gute Sache Radfahrer auf Fehler hinzuweisen und ihnen behilflich zu sein. "Sie aber bei Fehlfahrten abzukassieren ist überzogen und ungerecht", kritisiert der Kreisverband der Linken in Karlsruhe die Kontrollen von Ordnungshütern in der Innenstadt.

Das Problem liegt nach Auffassung der Partei in der für Radler chaotischen Verkehrssituation. "Radfahrende können sich derzeit nicht mehr auf ihre eigenen Wegekenntnisse verlassen und sind zum Teil gezwungen, bei neu auftretenden Sperrungen und Umleitungen zu improvisieren." Die sich daraus ergebenden Fehlerquellen mit Strafzetteln zu sanktionieren halten die Linken für Schikane. Richtig sei es, die Ordnungskräfte dafür einzusetzen, dass der Radverkehr in der Innenstadt möglichst gefahrlos laufe und die Radler entsprechend zu informieren. "Das Problem ist das Baustellenchaos, nicht die Karlsruher Radler", finden sie.

Björn Weiße, Leiter des Ordnungsamtes, verweist hingegen auf die Unfallstatistik, die sich im vergangenen Jahr gegenüber den Vorjahren zu Lasten des Fahrrads verschlechtert hat. Bei 597 Unfällen, die die Polizei registrierte, wurden 517 Radler verletzt. Dabei seien die in der Unfallstatistik registrierten Unfälle zumeist auch auf das Verhalten der Radfahrer selbst zurückzuführen.

Wir wollen nun wissen: Stadt verstärkt Radkontrollen - Unfallprophylaxe oder Abzocke? Sagen Sie uns Ihre Meinung!

Siehe auch:

Mit dem Drahtesel unterwegs: So radeln Sie sicher durch Karlsruhe

Wie fahrradfreundlich ist die Fächerstadt wirklich? Wie viele Fahrradständer gibt es in der Stadt? Und was taugen Pedelecs beim Anfahren am Berg? Diese und andere Themen gibt es im ka-news Fahrrad-Spezial.

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Kommentare (46)
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  • 0
    unbekannt
    (8 Beiträge)

    11.05.2012 22:11
    Wo ist der Zusammenhang zwischen Baustelle und Kontrolle?
    Wenn ich den Artikel so lese, dann muss ich davon ausgehen, dass die Kontrollen ausschließlich an den Baustellen durchgeführt werden. Isat das so? Ich glaube nicht. Ich bin zu 50% Kraft- und 50% Radfahrer. Sicher ist Radfahren in Karlsruhe wesentlich angenehmer als Autofahren. Aber auch für Radfahrer gibt es regeln. Ich ärgere mich oft über Radfahrer, welche den Radweg auf der falschen Straßenseite benutzen. Ampeln sind oft nicht existend. (Wenn dann der böse Autfahrer einen übersieht, dann ist er auch noch der Gelackmeierte..) Viele sehen sich als Radfahrer im rechtsfreien Raum. Verkehrzeichen werden ignoriert. Mit dem Finger zeigen bringt da wirklich nichts. Damit würden die Kollegen vom Ordnungsamt sich lediglich lächerlich machen. Es kommt aber auch noch darauf an, wie viel. Sie schreiben hier, dass dies ungerecht wäre. Ich sehe es als ungerecht an, wenn ein Kraftfahrer für das durchfahren einer Einbahnstrasße in falscher Richtung zur Kasse gebeten wird, ein Radfahrer aber nicht.
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  •   Karlsruher1986
    (392 Beiträge)

    11.05.2012 13:52
    Immer diese Vergleiche.....
    .....man kann doch keine Fahrrad mit einem Auto vergleichen. Mit einem Auto kann viel mehr schaden angerichtet werden. Deshalb werden Autofahrer auch strenger kontrolliert. Ist doch ganz einfach. Ein Bekannter von mir zieht täglich mehr als 5 PErsonen aus dem Verkehr die voll gesoffen hinter dem Steuer sitzen. Wie gesagt egal ob Auto, zu Fuss oder mit dem Rad. Es gibt überall gute und schlechte Vorbilder.
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  • 0
    unbekannt
    (379 Beiträge)

    11.05.2012 23:31
    Genau das ist es
    Natürlich legt man bei einem Verkehrspiloten oder Busfahrer strengere Maßstäbe an, als bei einem Pkw.

    Ich verstehe nicht recht, warum man Radfahrer einerseits zwingt, sich an Regeln zu halten, die für tonnenschwere schnelle Blechhaufen gedacht waren. Ein langsamer Fußgänger oder Radfahrer kann nun einmal eine Kreuzung besser einsehen, als ein Auto mit 50 km/h. Dennoch sollen die auch sich die Beine in den Bauch stehen.

    Wenn es aber an die Rechte geht, dann werden Fußgänger und Radfahrer vergessen. Der Verkehrsplaner plant für die Autos, der Rest wird halt nachher drangepfuscht.

    Die ersten, die mal kontrolliert werden sollten, sind das Ordnungsamt, das die Verkehrszeichen aufstellt.
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  •   Karlsruher1986
    (392 Beiträge)

    11.05.2012 13:45
    @KSCFreund
    Da kann ich dir eigentlich nur recht geben.
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  •   766ziegler
    (137 Beiträge)

    11.05.2012 13:24
    radkontrollen...
    die kontrollen müßen sein,so wie die vielen radler sich im straßenverkehr usw. benehmen, sollte es häufiger und mit bußgelder konsequender durchgeführt werden, in der kaiserstrasse - der fußgängerzone und in anderen stadtteilen, sollten die kontrollen sein..., bei den autofahern gibt es auch keine verwahrnung, da wird gleich abkassiert! - somit auch bei den radlern!
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  • 0
    unbekannt
    (3283 Beiträge)

    11.05.2012 12:49
    @glaube schon das die Baustellen der Grund sind.
    ....dass glaube ich nicht!

    ich glaube einfach ,dass der Deutsche im eigentlichen Sinne,einfach immer etwas zum motzen braucht!

    Heute die Radfahrer,morgen die Lkw,s und übermorgen halt die anderen!!!

    Anstelle sich selbst aufs Rad zu hocken und die Bierplauze wegzustrampeln, wird hier bald jede Woche ein Fass aufgemacht über die bösen bösen Radfahrer!

    :-(
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  • 0
    unbekannt
    (3283 Beiträge)

    11.05.2012 13:05
    ....
    @ Karlsruher1986
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  •   Quinni
    (99 Beiträge)

    11.05.2012 12:32
    Wurde auch mal Zeit
    Es stimmt schon. Karlsruhe ist eine Fahrradstadt und die Stadt mach ja auch viel Pro-Fahradfahrer. Strassen umbauen, mehr Fahradwege etc.

    Aber die Fahradfahrer nehmen sich vermutlich deshalb einfach viel zu viel Rechte und halten sich kaum an Verkehrsregeln.
    Ich kann garnicht mehr zählen wie oft ich schon von fahradfahrern von hinten fast überfahren worden bin weil sie auf der falschen Seite der Strasse fahren. (Fahradweg auf Gehweg entgegengesetzt der Fahrtrichtung) .

    Genauso durfte ich auch schon oft Beinahunfälle sehen indem Fahradfahrer meist die Ursache waren. Abbiegen ohne signal geben, über rot fahren, etc....

    Es wird zeit die Fahradfahrer mal genauso ran zu kriegen wie die Autofahrer.
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  • 0
    unbekannt
    (3283 Beiträge)

    11.05.2012 13:00
    @von fahradfahrern von hinten fast überfahren worden bin
    ....@Genauso durfte ich auch schon oft Beinahunfälle sehen indem Fahradfahrer meist

    ....blablablabla....blablabla

    Hätte,wenn und aber...!?

    ...hätte der Hund nicht geschissen, hätte er den Hasen gekriegt!

    Und hätte ich vergangendes Wochende die richtigen Zahlen getippt,würde ich jetzt von den Malediven aus posten und wenn der KSC keine Versager im Präsidium gehabt die letzen Jahre würde ich nicht Fußball schauen müssen zwischen Dixi Scheißhäusern!?

    Und...... wenn Mami und Papi lieber Herr Oberlehrer,damals lieber ins Kino gegangen wären,müßte ich jetzt nicht so einen sch...hier lesen!?

    Habe fertig,....so und nun gehe ich ein wenig radeln

    :-)
    ...so what!?
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  • 0
    unbekannt
    (3283 Beiträge)

    11.05.2012 13:05
    ....
    @Quinni
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