Umfrage: Meteorologischer Herbstanfang - War's das nun mit dem Sommer?
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Karlsruhe (mil/dpa) - Der Sommer 2010 war eine Jahreszeit der Extreme - erst ließ eine ausgeprägte Schafskälte die Nation wochenlang bibbern, dann schlug die Rekordhitze ein wie eine Wucht, unter der im Juli ganz Deutschland stöhnte. Schließlich entpuppte sich der Sommer-Monat August als der regenreichste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Am 1. September war der meteorologische Herbstanfang - was denken Sie, hält das dauerhafte Schmuddel-Wetter nun Einzug oder stellen Sie sich auf einen Altweiber-Sommer ein?
Bereits im August schien sich der Herbst angekündigt zu haben - Dauerregen und Höchstwerte um die 10-Grad-Marke bestimmten die vergangenen Tage. Nichts deutete mehr auf Sommer hin. Im ganzen Land wurden Regionen teilweise von Tornados und Überflutungen heimgesucht; heftige Temperaturstürze machten den Bürgern zu schaffen.
"Es wurde mehr als doppelt so viel Regen wie im langjährigen Mittel im August gemessen", bestätigt auch ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach (DWD). Zugleich war es aber 1,5 Grad zu warm; die Sonnenscheindauer lag zehn Prozent über dem Durchschnittswert. Wetter-Extreme in der Bundesrepublik - am vergangenen Montag haben sich auf dem Feldberg im Schwarzwald schon die ersten Schneeflocken unter den Regen gemischt.
In den Sommer-Monaten Juni bis August sei das Wetter für die Meteorologen insgesamt sehr wechselhaft gewesen. Daher stehen die Chancen nicht schlecht, dass der angekündigte Spätsommer noch einmal eine ordentliche Portion Sonnenschein im Gepäck hat. Worauf stellen Sie sich ein - wird es noch einmal etwas mit dem Badespaß am Baggersee oder glauben Sie nicht mehr an einen Sommereinbruch? Stimmen Sie ab.




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