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Umfrage: Facebook-Unterricht in der Schule - wichtig oder überflüssig? [20]

Karlsruhe (ps/mda) - Am 7. Februar wurde der Safer Internet Day veranstaltet. Aus diesem Anlass hat Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) zu mehr Verantwortung beim Umgang mit den digitalen Medien aufgerufen. Die Ministerin forderte unter anderem die "sozialen Netzwerke" im Schulunterricht zu thematisieren. Wir wollen in unserer ka-news-Umfrage von Ihnen wissen: Facebook-Unterricht in der Schule - wichtig oder überflüssig?

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Anmelden erst ab 13? Längst tummeln sich auch jüngere Nutzer bei Facebook. Jugendschützern bereitet das Kopfschmerzen. (Foto: Lukas Barth)
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"Beim Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen mit dem Internet tragen alle Verantwortung - Unternehmen, Politik, Schule, Eltern aber auch jede und jeder Einzelne", sagte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder in Berlin.

"Um Familien die Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen, die sie erwarten, müssen wir den Gegensatz von Eigenverantwortung und Schutz im Netz überwinden. Dafür setzen sich im Dialog Internet Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Jugendschutz ein", so Schröder weiter.

Facebook und Co. im Unterricht?

"Alle sprechen von Social Media. Doch wie lässt sich aus dem Internet ein tatsächlich soziales Medium machen, in dem zivilisiert und respektvoll miteinander umgegangen wird? Das geht nur zusammen und mit Vereinbarungen und Regeln, im Miteinander von Jung und Alt, von Menschen, die ständig 'ON' sind und solchen, die das Internet nur selten nutzen", erklärte Jürgen Brautmeier, Direktor der Landesanstalt für Medien (LfM).

Was tun, wenn wir Zeugen von Cybermobbing-Angriffen werden? Wie gehen wir damit um, wenn Kinder ganz persönliche Informationen ins weltweite Netz stellen? Gegenüber der Bild-Zeitung erklärte Ministerin Schröder: "Ähnlich wie Verkehrserziehung zur Grundschule gehören auch Facebook und Co. ab der 5. Klasse in den Unterricht."

Wir wollen in unserer ka-news-Umfrage heute von Ihnen wissen: Facebook-Unterricht in der Schule - wichtig ober überflüssig? Stimmen Sie ab!

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Kommentare [20]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (1033 Beiträge) | 09.02.2012 02:39
    generell privatsphär-aufklärung
    facebook kann so schnell weg sein wie es auftauchte. das internet ist schnelllebig. siehe studivz, wer-kennt-wen, myspace usw.
  • (1319 Beiträge) | 09.02.2012 13:56
    unwarscheinlich
    studivz hat den fehler gemacht sich nur auf studenten zu konzentrieren, wkw hat den fehler gemacht sich nach außen hin abzuschotten. Facebook wird für die nächsten paar Jahre das "nonplusultra" sein da sie das system offen gestaltet haben und damit nicht isoliert im internet stehen sondern extremst vernetzt... das einzige was FB schaden könnte wäre den Bogen zu überspannen bei gleichzeitigen alternativangebot eines konkurenten der aber sehr sehr finanzstark sein müsste (z.B google)
  • (7128 Beiträge) | 09.02.2012 08:21
    Klar ist es sinnvoll wenn Kinder und Jugendliche aufgeklärt werden, ob das Aufgabe der Schule sein muss sei mal dahingestellt. Wenns gleich mit der Information einhergeht das Rechtschreibung im Internet nicht egal ist würde es noch mehr Sinn machen. Es ist manchmal echt grauenhaft dieses Geschreibsel zu lesen.
    (Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, daher darf man sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, dies bedeutet man darf sie nicht verändern oder in veränderter Form
    veröffentlichen.) zwinkern
  • (475 Beiträge) | 09.02.2012 10:03
    Facebook Unterricht?
    Wie wäre es statt 'Glück' und 'Facebook' folgende Fächer einzuführen:

    Für Mobbingopfer: 'Selbstvertrauen'
    Für Mobbingtäter: Förderunterricht 'soziales Miteinander'
    Für alle: 'gesunder Menschenverstand'
    Für Elternabende: Vortrage 'Warum es mir nicht egal sein sollte was mein Kind tut'

    Und: 'Umgang mit dem Computer' ab Klasse 5. Da können dann soziale Netzwerke ein Thema sein, aber bei Weitem nicht das Hauptthema.
  • (10 Beiträge) | 09.02.2012 10:50
    Einbindung in die Schule finde ich Gut
    Soziale Netzwerke haben heute einfach bei der Jugend einen hohen Stellenwert.

    Was bei uns füher die Tanke oder der Keller war ist heute Facebook und Co.

    Ich als Elternteil kann (auch Nutzer Facebook und Co.) stehe diesem "Leben im Netz" skeptischer gegenüber , also meine Beide !!

    D.H. Ich (Eltern) hebe immer nur den Finger und predige "Passt auf usw...", aber diese neue Komunikation ist halt heute angesagt bei der Jugend !!

    Um hier den Mittelweg zu finden, finde ich es Gut, Soziale Netzwerke ausserhalb des Elternhauses , auf Neutralem Boden , zu bereden, sprich in der Schule ist es der Richtige weg.

    Früher war Schulhof Mobbing bzw. es blieb im Dorf. Heute wir anonüm im Netz gemobbt und gedisst, privates komplett ohne Hemmungen und Überlegung "nach aussen" getragen in diesen Netzwerken.
    Hier ist die grosse Gefahr und Gewalt im Netz, das bedarf Unterricht und Sensibilisierung.
    Das kann eine Neutrale Person besser wie ich als Elternteil, Weil JA meine "Alten" meinen.Bla....
  • (2997 Beiträge) | 09.02.2012 16:34
    tja,
    heute hauen sich die Kids auf'm Schulhof dice Hucke gegenseitig voll (wie früher), irgendeiner nimmt es mit dem Handy auf und stellt's anonym ins Internet (früher: erzählt es persönlich weiter).

    Bei all der Technik sollte das Thema "Mensch bleiben" nicht außen vor sein!
  • (2841 Beiträge) | 09.02.2012 12:00
    Es ist
    immer gut,wenn die Kinder rechtzeitig an die ganzen Medienmöglichkeiten heran geführt werden.
    Und es ist auch besser,wenn das in der Schule gemacht wird.Zwar solten dafür eigentlich zuerst die Eltern zuständig sein,aber da besteht dann wieder die Gefahr,dass die das nicht oder falsch machen.
    Allerdings,wenn das an der Schule gelehrt wird,dann müsste es auch in diesem Fach Prüfungen und Noten geben.Aber wie sollen die aussehen?
  • (1319 Beiträge) | 09.02.2012 14:04
    Fach "Medienkompetenz"
    Meiner Meinung nach ist die Einführung eines faches "Medienkompetenz" so ab der 5. Klasse dringendst notwending...

    Inhalte:

    - wie funktioniert das Internet
    - Bewerten von Medien & Inhalte (warum ist nicht alles richtig, nur weil es im Internet auf einer scheinbar seriösen Internetseite steht)
    - Internet & Recht (insb. thema Abmahnfallen etc... auch wenn es sicherlich schwer ist das Thema einem Kind in diesem Alter näher zu bringen
    - Social Networks.... vorteile und gefahren

    etc.

    Hier sollten die Lehrer aber auch wirklich Ahnung von der Sache haben.... und hier dürfte wohl das Hauptproblem liegen.
  • (475 Beiträge) | 09.02.2012 14:37
    Erweitern...
    ... und das Ganze noch erweitern um Fernsehn, Zeitung und Werbung...

    Aber ein Fach alleine für soziale Netzwerke: nein.
  • (5866 Beiträge) | 09.02.2012 14:26
    Gute Idee!
    An sich fände ich das nicht verkehrt, wenn man sieht wie manche Teenager Straße, Postleitzahl, Wohnort öffentlich und weltweit einsehbar ins Fratzenbuch schreiben, faß ich mir an den Schädel...

    Aber ein eigenes Fach dafür wäre zuviel, ich wäre eher für ein Fach sowas wie "Praktisches Leben", wo neben solchen Sachen dann z.B. auch unterrichtet wird, wie man mit Krediten umgeht, daß 20 Euro-Raten wenig aussehen, aber wenn man davon zehn Stück macht hat man auch 200 Euro weg etc., Gefahren wie Mahngebühren etc., damit sich die Jugend nicht schon so früh überschuldet...

    Das fände ich nicht schlecht. Könnte man ja im Zuge der Gemeinschaftschule so machen, daß jeder Schüler mal Sachen, die er falsch gemacht hat thematisieren kann und andere vorwarnen - ist denke ich sogar effektiver. Privat wird sich über sowas ja nicht unterhalten, da gehts dann (natürlich nicht alle) darum nachts um vier sich den Kittel vollzusaufen...
  • (475 Beiträge) | 09.02.2012 14:54
    Da...
    ... wird aber die individuelle Förderung der Kinder drunter leiden, wenn man jetzt auch noch anfängt solche Fächer mit einzuführen... weil dafür einfach nicht die Zeit sein wird...

    Ich hätte übrigens einen besseren Titel für dein Fach: "Selbsthilfegruppe: Leben". *scnr*
  • (5866 Beiträge) | 09.02.2012 15:15
    individuelle Förderung?
    Die es so in der Praxis eh nie geben wird... Ich glaub das erst wenn Nachhilfeschulen und Privatlehrer ihre Firma dichtmachen müssen...

    Es gibt genug Sachen, die man stattdessen abschaffen könnte. Ich muß natürlich zugeben, ich weiß auch nicht ob das noch wie vor zehn Jahren ist, aber zumindest wäre schonmal Religion ein Fach, das man alternativlos streichen könnte. Den Unterricht in anderen Fächern praxisnaher gestalten - die wenigsten hier werden in ihrem Alltag binomische Formeln benutzen, trotzdem hats jeder mal gelernt. Lieber praxisnaher Unterricht. Die wenigen, die später Mathematik studieren kriegen das dann früh genug mit...

    Ich würde es auch flexibler bei der Ab- und Zuwahl von Fächern machen. Wer Mathe nicht kann, solls abwählen - dafür kann derjenige dann vielleicht gut Fremdsprachen und wählt sich eine Dritte (russisch oder so) dazu. So sehe ich das.
  • (5866 Beiträge) | 09.02.2012 15:18
    Korrektur
    >> Wer Mathe nicht kann, solls abwählen

    Grundrechenkenntnisse müssen natürlich vermittelt werden, aber ab einer bestimmten Stufe sollte der Schüler ja entscheiden können, welche Fächer ihm besser liegen. Wieso soll man jemanden, der zwar in Biologie super talentiert wäre und ein guter Genforscher werden könnte, mit Matheformeln und Physik belasten? Jetzt mal salopp gesagt..

    Wofür Abitur zum studieren? Wenn einer Ingenieur werden will, Mathe, Physik etc. talentiert wäre, aber eben eine schlechte Lateinnote hätte? Ich glaube, auf diese Art werden viele Talente vergeudet und die Leute suchen dann halt einen durchschnittlichen Beruf... oder studiern Lehramt, das kann jede Pfeife...
  • (2841 Beiträge) | 09.02.2012 15:30
    Tja
    "Wieso soll man jemanden, der zwar in Biologie super talentiert wäre und ein guter Genforscher werden könnte, mit Matheformeln und Physik belasten? Jetzt mal salopp gesagt.."

    Weil man zu einem Bio-Studium dummerweise auch Mathe- und Physik- und auch noch Chemiekenntnisse braucht und zwar mehr als nur die einfachsten Grundkenntnisse.
    Wer was machen will,wo die Naturwissenschaften keine Rolle spielen,braucht die natürlich nicht.Aber wer weiss das schon immer vorher.
    Und ein paar zusätzliche Kenntnisse können nie schaden.
  • (5866 Beiträge) | 09.02.2012 16:01
    Okay schlechtes Beispiel
    Aber worauf ich hinaus will, man könnte zum einen einige Sachen, die nur von einer Minderheit später gebraucht werden, streichen - und dafür die Allgemeinbildung ausbauen.

    Fächer flexibler gestalten, sodaß jeder entscheidet was er lernen möchte - so wie es Leistungskurse ja gibt, nur eben wesentlich früher einführen, so ab Pupertätsalter, wenn sich die unterschiedlichen Talente herauskristalisieren!
  • (49 Beiträge) | 09.02.2012 20:35
    das würde gut
    in Gemeinschaftskunde passen. So hieß das bei mir mal. Soviel ich weiß wurde das aber zusammen gelegt mit Erdkunde und hat 'ne andere Bezeichnung! Eigenes Fach dafür wäre z viel!
  • (1102 Beiträge) | 09.02.2012 15:52
    Da sah...
    ...ich doch neulich in der Glotze einen Bericht über eine Lehrerin, die mit den Schülern ihrer Klasse über die Saufbilder diskutierte, die die bei Facebook hochgeladen hatten. Da dürfte manch Pennäler ein Licht aufgegangen sein.
  • (5866 Beiträge) | 09.02.2012 15:59
    Ist doch eine gute Idee
    >> Da dürfte manch Pennäler ein Licht aufgegangen sein.

    ...und hoffentlich daraus lernen!
  • (2997 Beiträge) | 09.02.2012 16:29
    Facebook gehört
    wie vieles Andere auch zu den Dingen,
    die eigentlich keiner braucht, da es der eigentlichen zwischenmenschlichen Kommunikation abträglich ist.
    Aus der Ferne / Anonymität kann man so viel leichter irgend etwas von sich geben.

    Derartige medien verhindern doch, dass der Mensch begreift, dass sein Nachbar nicht nur irgend ein Nickname oder eine TCPIP-Adresse ist!

    So, das mußte mal raus.
  • (230 Beiträge) | 09.02.2012 16:41
    ..Rundbau Gespenst
    ..da bin ich bei Dir....obwohl wir hier auch nichts anderes machen....
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