Karlsruhe "UNICEF-Kinderstadt": Breuninger übergibt Spende

Am Montag, 6. Dezember, übergab die Karlsruher Breuninger Filiale auf der Kaiserstraße eine Spende zugunsten der UNICEF-Städtepartnerschaft. Bereits am Donnerstag, 23. September, startete diese Spendenaktion, indem die Bürgermeisterin Margret Mergen zur Neueröffnung der Breuninger-Filiale, Schokolade für den guten Zweck verkaufte.

Das Jahr als "UNICEF-Kinderstadt 2010" ist für die Stadt Karlsruhe nun fast beendet. Seit mehr als elf Monaten engagieren sich viele UNICEF-Mitarbeiter und Karlsruher Bürger bei verschiedenen Aktionen, damit Karlsruhe sich mit einer guten Bilanz als UNICEF-Kinderstadt 2010 verabschieden kann. Indem den Bürgern viele Informationen über die Lebenssitutation der Menschen und Kinder in den Entwicklungsländern und Krisengebieten mitgeteilt und zu Spenden aufgerufen wurde, versuchte UNICEF und das Stadtmarketing, dass Karlsruhe seinem Namen als UNICEF-Kinderstadt 2010 gerecht wird.

Auch Karlsruhes erste Bürgermeisterin Margret Mergen setzte sich für die hilfsbedürftigen Kinder in Entwicklungsländern und Krisengebieten ein. Vor etwas mehr als zwei Monaten verkaufte die Bürgermeisterin vor der Breuninger-Filiale Schokolade - nun wurde der Erlös der Aktion übergeben. Stolze 5.000 Euro wurde durch den Verkauf von Schokoladenherzen und Breuninger-Schokobären erzielt.

"Eine pfiffige Sache - dieses herziges Symbol"

Mit einem großen Dankeschön an UNICEF überreichte Frank Hertig, Geschäftsführer Breuninger, den Erlös der Spendenaktion an UNICEF. "Ich bin stolz , dass Breuninger einen Teil zur geplanten 300.000 Euro Gesamtsumme beitragen konnte", sagte Hertig. Der Erlös der Kinderstadt 2010-Aktion kommt der Initative "Schulen für Afrika" zugute, dabei sollen die Gebiete nahe Niger und Burundi gefördert werden. "Es ist ein Privileg zur Schule zu gehen, auch wenn viele Kinder in Deutschland das leider nicht so sehen", erklärt Johannes Schnitz, UNICEF-Koordinator.

Hinter der Aktion mit dem Schokoherzen-Verkauf steckt die Idee, dass Menschen, indem sie etwas für Kinder kaufen, gleichzeitig etwas für Kinder spenden. "Das ist eine pfiffige Idee", so Schnitz. Das herzige Symbol zeigt, dass man beim Kauf ein Herz für Kinder in den Entwicklungsländern und Krisengebieten zeigt. Bis zum Ende dieses Jahres soll von jedem Bürger ein Euro gesammelt worden sein - zumindest im übertragenen Sinne, denn Karlsruhe hat rund 300.000 Bürger. "Die geplante 300.000 Euro-Marke knacken wir bestimmt", lächelt Johann Schnitz zuversichtlich.

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