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09.03.2016 06:00
 
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Überforderte Lehrer: Karlsruher CDU kritisiert Gemeinschaftsschulen [48]

(Symbolbild)
Bild:Marijan Murat/Archiv

Karlsruhe (ps/mn) - Gemeinschaftsschulen würden viel stärker gefördert als andere Schularten und seien noch nicht ausgereift, so das Fazit der CDU. Die Landtagsabgeordneten Bettina Meier-Augenstein und Katrin Schütz sowie die CDU-Gemeinderatsfraktion üben in einer Pressemitteilung scharfe Kritik an dem von Grün-Rot vorangetriebenen Schulmodell.
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"Die Leidtragenden der Gemeinschaftsschule sind die bildungsschwächeren Kinder. Das steht ganz im Widerspruch zu dem, was Grün-Rot immer behauptet hat. Nur die ohnehin stärkeren Schüler profitieren von einer freien, lockeren Unterrichtsgestaltung. Die Kluft zwischen besseren und schlechteren Schülern wird durch die Gemeinschaftsschule nur vergrößert. Lehrer beklagen zudem chaotische Zustände bei der Selbsteinschätzung der Schüler", erklärt die Landtagsabgeordnete Katrin Schütz anlässlich eines Vortrags über die Gemeinschaftsschule des Vorsitzenden des Philologenverbandes Baden Württemberg, Bernd Saur, in Karlsruhe.

"Qualität muss dringend nachjustiert werden"

Bettina Meier-Augenstein MdL, Katrin Schütz MdL sowie die CDU-Fraktion zeigten sich aufgrund der vielen berichteten Probleme besorgt. "Viele Gemeinschaftsschullehrer sind sehr unzufrieden. Sie haben keinen ausgereiften Lehrplan zur Verfügung, der ihnen als Leitfaden dafür dient, Kinder mit den unterschiedlichsten Begabungen in einer Klasse gleichzeitig zu unterrichten. Zudem muss die Unterrichtsvorbereitung unverhältnismäßig hoch sein, da fachfremde Fächer aufgrund des Lehrermangels unterrichtet werden müssen", betont Augenstein.

Für die CDU sei es enorm ärgerlich, dass eine Schulart zum Nachteil bestehender Schularten unverhältnismäßig gut vom Land bezuschusst werde und am Ende das Ergebnis so unbefriedigend sei. "Bei den Gemeinschaftsschulen muss in der Qualität dringend nachjustiert werden. Das darf aber nicht weiterhin mit ungleich hohen Mitteln zuungunsten anderer Schularten geschehen. Letztlich entscheiden die Eltern welche Schulart die richtige für ihr Kind ist. Diesen Wunsch wollen wir durch gerechte Bezuschussung aller Schularten respektieren", so Stadtrat Detlef Hofmann, bildungspolitischer Sprecher der Fraktion.

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Kommentare [51]
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  • (1415 Beiträge) | 13.03.2016 01:00
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    Die bildungspolitische Qualifikation...
    der Union hat in Baden-Württemberg zum G8 geführt, einem Großexperiment, dem eine ganze Schülergeneration zum Opfer gefallen ist und das die Durchlässigkeit des Schulsystems nachhaltig zerstört hat. Inzwischen lehnt die CDU das eigene Experiment ab und tut so, als habe sie nichts damit zu tun gehabt. Obwohl Frau Ex-Ministerin Ex-Dr Schawan längst in Rom sitzt, sind die bildungspolitischen Vorstellungen der CDU in Baden-Württemberg immer noch unausgereift und von Ignoranz geprägt, beim Thema Gemeinschaftsschule äußert sich das in ideologischen Vorurteilen statt sachlicher Kritik.
  • (320 Beiträge) | 09.03.2016 23:20
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    Diese Chaosschulsystem =Gleichheitswahn wie vor 80 J. ist in RP gescheitert!
    In Rheinland-Pfalz herrscht der Bürgerkrieg auf diesen Chaosschulen. Die HS Lehrer haben die Rot-Grünen Versager angezeigt und vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gewonnen! Die Richter haben bestätigt, dass auf diesen Chaosschulen unsoziale Arbeitsplatzbedingungen vorliegen! Die SPD geht weiterhin gesetzwidrig vor und lässt Fristen des BVerwG aussen vor! Alle Zeugnisse der letzten 10 Jahre von diesen Billigschulen können nun, aufgrund des fächerfremden Unt. bzw. unterqualifizierten Unt., ihre Gültigkeit verlieren! Freut euch auch auf den Bürgerkrieg in BW, denn die VBE Gewerkschaft geht gehen diese unsozialen Rot-Grünen nun rigeros vor. Auch in Nordrhein Westfalen gab es nun eine richterliche Bestätigung, dass diese Schularten gesetzeswidrig sind! Ich rate jedem Unternehmer keinen Azubi von diesen unterentwickelten Gemeinschaftsschulen zu nehmen! Stoch gibt vor der Kamera, mit eigenem Gutachter zu, dass trotzt riesigen Geldsummen, die Gemeinschaftsschule nichts bringt! Woww!!
  • (897 Beiträge) | 09.03.2016 20:27
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    Die Blidungspolitik-Koryphäen
    Damenschneiderin Katrin Schütz und Bänkerin Bettina Meier-Augenstein, sind ausgesprochene Experten, um dieses Thema korrekt und umfassend aufzuarbeiten.
  • (61 Beiträge) | 09.03.2016 19:21
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    Pseudoliberaler Quatsch!
    "Mein Kind muss nicht, mein Kind kann, wenn es will!" So ein Gesabbel und die dazu leider Gottes viel zu hohe Meinung vom Sprössling sorgen dafür, dass es mit dem Niveau bergab geht. Fail 1: Abschaffung der bindenden Schulempfehlung nach der Grundschule. ADHS, ADS ... blablabla oftmals ein Synonym für zu faul oder einfach schlecht erzogen. Fail 2: Die Gemeinschaftsschule. An wem orientieren sich denn die Lehrer? An den Schwächsten!...und der Rest hat das Nachsehen. Fail 3: Umstellung des Lehrplans. In den letzten paar Jahren wurde alles vorwärts und rückwärts reformiert und am Ende haben wir Schulabgänger, die nichts wollen weil sie nie was gemusst haben. Die Ausbilder beim Handwerk etwa nehmen z.T. keine Azubis mehr, weil sie frech, faul, unmotiviert und überfordert sind. Was früh aufstehen? Meine Mama hat aber gesagt ich muss nich wenn ich nich will. Wir zählen keine Punkte beim Sport - so sind wir alle Sieger! Woher ich das weiß? Mein Mann ist Lehrer, ich leite eine Nachhilfeschule.
  • (129 Beiträge) | 12.03.2016 23:22
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    woher Sie das wissen...
    Ok, IHR Mann ist Lehrer, und SIE sind Leiterin einer Nachhilfeschule. Jetzt würde mich interessieren: Was ist mit IHREN Kindern bzw haben Sie welche? Was ich immer wieder interessant finde ist die Tatsache, dass beim Thema Schule / Bildung oftmals Kinderlose uns vor allem (die schlimmste Kombination! ) kinderlose Lehrer die größten Töne spucken....
  • (1149 Beiträge) | 09.03.2016 18:13
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    DAs klingt wie abgeschrieben
    von diesen weltfremden Ideologien, die keine Ahnung von der Praxis haben, aber aus ideologischen Gründen ein gut funktionierendes Schulsystem zerschmettern.
  • (2 Beiträge) | 09.03.2016 14:28
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    falscher Referent, Halbwahrheiten
    Herr Baur, von Hause aus Gymnasiallehrer, referiert über eine Schulart, die er nicht leiden kann - die Gemeinschaftsschule. Kein Wunder, dass er da schlecht drüber redet. Zudem: Viele Vorwürfe der CDU beruhen auf Halbwahrheiten. So bekommen die Gemeinschaftsschulen z.B. nicht mehr Geld als Sachkostenbeitrag als die Werkrealschulen. Im übrigen können Eltern, die es wünschen, ihren Kindern die Schullaufbahn vorsehen wie vor 5-10 Jahren auch.
  • (1149 Beiträge) | 09.03.2016 18:20
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    Baur?
  • (2 Beiträge) | 09.03.2016 23:37
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    Tippfehler
  • (6 Beiträge) | 09.03.2016 13:11
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    Sind Lehrer nur noch fremdgesteuerte Roboter?
    Sind LEHRER jetzt ROBOTER, die sich im Leben nicht mehr zurechtfinden, wenn man sie nicht für jeden Scheißdreck vorprogrammiert hat?
    Für LERNEN - die neue Ich-kann-Schule zeigt es an praktischen Beispielen - braucht es
    a) dass man der kindlichen Neugierde nicht mit Unterrichtsvorbereitungen im Weg steht,
    b) dass man selber begeistert mitlernt, und
    c) dass man die Talente dafür ausgräbt und stärkt und pflegt - besonders die noch schwachen.
    LERNEN = Fährten des Lebens folgen, eigene Erfahrungen sammeln.
    Wenn das nicht durch ständige Nach-unten-Richtung durch Unter-richt gestört wird, klappt das fast von selbst.
    Das wissen unsere Unterrichtsvollzugsbeamte, da sie selbst nur noch Vorgaben kennen, nur nicht mehr.
    Es wird Zeit, aufzuwachen und sich der wirklichen Wirklichkeit zu stellen in der "Schule". Guten Erfolg!
    Franz Josef Neffe
  • (31 Beiträge) | 09.03.2016 11:25
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    Unterrichtsvorbereitung
    Dies finde ich lächerlich. Die Lehrer beklagen sich, dass die Unterrichtsvorbereitung unverhältnismäßig hoch ist. Aber gleichzeitig werden den Schülern so viel Hausaufgaben gegeben, dass diese teilweise bis spät abends dran sitzen müssen. Da kümmert es die Lehrer auch nicht, wie viel Arbeit die Schüler haben
  • (7245 Beiträge) | 09.03.2016 15:50
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    Ein erfahrener Lehrer
    muss nicht täglich seinen Unterricht neu erfinden und sich unendlich darauf vorbereiten.
    Der kann auf die Konzepte zurückgreifen die sie/er in der Vergangenheit zu den jeweiligen Themen erarbeitet hat,inhaltlich verändert sich meistens nichts an denen.
  • (1075 Beiträge) | 09.03.2016 18:44
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    Du kennst
    offensichtlich keine Lehrer. Entgegen dem unten geschriebenen (ich könnte in leichten Widerspruch zu mir selbst geraten) lassen engagierte Lehrer sehr viel tagesaktuelle Geschehnisse in den Unterricht einfliessen und versuchen auch ständig ihren Unterricht zu optimieren. Der Lehrertyp den wir noch kennen und den du beschreibst hat heute keine Chance mehr, weil er keine Möglichkeit hat sich Respekt zu verschaffen.
    Lehrer zu sein ist schon anspruchsvoller als zB alsUniprofessor jedes Jahr wörtlich die gleiche Vorlesung runterzubeten.

    Es ist nur so, dass den Lehrern eben nur der halbe Tag sozusagen strukturell aufgezwungen wird (Anwesenheit in der Schule) und den Rest der Zeit können sie frei gestalten. Und da neigt der Lehrer zur Schlampigkeit, hat aber trotzdem irgendwie nie Zeit. Da schliesst sich der Kreis zum unten Gesagten. Man nimmt auch gerne Alibiaufsätze in den Urlaub mit, natürlich ohne sie anzufassen. grinsen
  • (1075 Beiträge) | 09.03.2016 11:51
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    Lehrer haben
    sehr oft einfach ein schlechtes Zeitmanagement und beschweren sich dann, dass sie abends bis 22 Uhr am 'Vorbereiten' und 'Korrigieren' sind. Aber mittags wenn sie heimkommen machen sie erstmal ein Schläfchen, dann ruhen sie sich aus, dann wird ein bisschen im Garten rumgemacht usw.

    Man verplempert immer das von dem man zuviel hat. Wenn du viel Zeit hast kriegst du nichts hin weil du trödelst. Wenn du unter Strom bist kriegst du alles geregelt über den Tag. Nachgewiesen.
  • (1149 Beiträge) | 09.03.2016 18:18
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    DA weiß es aber einer ganz genau!
    Sind Sie einer von den Schnittdrückern?
  • (166 Beiträge) | 09.03.2016 15:57
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    wenn der Schnitt 36 Stunden sein soll gibt's natürlich welche die ausserhalb sind
    Was den Schlussatz "Wer behauptet er arbeitet mehr, der lügt." als polemischen Mist outet.

    Unter Lehrerinnen sind manche faul, warum sollte das anders sein als bei Briefträgerinnen, Bankern, Bundeswehroffizierinnen oder Bauern? Aber das wird genauso von Fleissigen ausgeglichen, sonst bekäme man keinen Durchschnittwert.
  • (1075 Beiträge) | 09.03.2016 22:45
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    Deine Freundin
    ist eine Schande für ihre Zunft. Aber du glaubst eh alles. Ein Freund von mir arbeitet zwei bis drei Wochen in den Sommerferien IN der Schule, macht den Stundenplan und kümmert um den ganzen anderen Kram der bis zum Beginn des neuen Schuljahres erledigt sein muss.

    Du bist also damit einverstanden, dass dieser von deiner 'Freundin' als Lügner bezeichnet wird?

    Soso...sehr bezeichnend...
  • (1075 Beiträge) | 09.03.2016 11:23
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    Staatliche Schulen
    sind in Deutschland nach wie vor kostenfrei für die Schüler, daher ist die Chance aufs Gymnasium vollkommen unabhängig von der Herkunft.
  • (1402 Beiträge) | 09.03.2016 11:39
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    Das stimmt so wohl nicht.
    Entscheidend ist nicht das Geld sondern der gesellschaftliche Einfluss der "Besserverdienenden".
  • (1075 Beiträge) | 09.03.2016 11:55
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    Falsch,
    entscheidend ist, dass die nicht Besserverdienenden eher der Meinung sind ihr Kind brauche nicht aufs Gymnasium. Das war schon früher so und daran hat sich mit Sicherheit nichts geändert.

    Wenn ein Kind den Schnitt fürs Gymnasium hat kann auch niemand verhindern, dass es dahin kommt.

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