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14.01.2016 16:34
 
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U-Haltestellen in Karlsruhe: Kasig holt sich Gestaltungsideen in Düsseldorf [10]

Beeindruckt zeigte sich der Vorsitzende des KASIG-Aufsichtsrates, Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, von den Ausführungen des Projektleiters der Wehrhahn-Linie in Düsseldorf, Gerd Wittkötter (links), in der unterirdischen Haltestelle Graf Adolf-Platz, die von dem Düsseldorfer Künstler Manuel Franke gestaltet wurde.
Bild:Kasig

Karlsruhe (ps/mw) - Wie sollen die künftigen U-Haltestellen der Karlsruher Kombilösung aussehen? Inspiration dafür holten sich die Verantwortlichen der Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (Kasig) gemeinsam mit Oberbürgermeister Frank Mentrup am Mittwoch in Düsseldorf. Hier wird am 20. Februar eine neue U-Linie in Betrieb genommen.
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Die 3,4 Kilometer lange Wehrhahn-Linie in Düsseldorf ist von ihrer Bauweise mit dem Stadtbahntunnel der Kombilösung in Karlsruhe vergleichbar. Gerd Wittkötter, der Projektleiter der Wehrhahn-Linie, und Andrea Blome, die Leiterin des Amtes für Verkehrsmanagement Düsseldorf, zeigten am Mittwoch zunächst in einem Vortrag und anschließend auch bei einer Begehung von drei der insgesamt sechs künstlerisch gestalteten Haltestellen auf, wie schon in der Planungsphase für das Bauprojekt die Idee zum "Mehrwert" der Haltestellen geboren wurde. Das geht aus einer Pressemeldung der Kasig hervor.

Individuelle Kunst an Düsseldorfer Haltestellen

Bereits 17 Jahre vor Inbetriebnahme der Linie wurde ein Wettbewerb für "Bahnhöfe mit Kunst" ausgeschrieben, der auch dem Anspruch Düsseldorfs als "Kunststadt"- die Landeshauptstadt verfügt ähnlich wie das halb so große Karlsruhe über eine renommierte Kunstakademie sowie über ein reges Galerieleben - gerecht werden sollte. Das Ergebnis konnte sich vor den Augen der Karlsruher Besucher dann mehr als sehen lassen: Auch wenn Handwerker noch fleißig an der Fertigstellung der Haltestellen und damit auch an der Umsetzung des Kunstkonzeptes beteiligt waren, beeindruckt die individuelle Kunst an den Haltestellen.

Jede von ihnen ist auf ihrer gesamten Fläche von der Fahrgast- über die Verteilerebene bis hin zu den Aufgängen an die Oberfläche großflächig und die Architektur einbeziehend gestaltet - und jede und jeder der Künstlerinnen und Künstler hat zudem an der Düsseldorfer Kunstakademie studiert. Oberbürgermeister Mentrup und die Mitglieder des KASIG-Aufsichtsrates zeigten sich von dem Gestaltungswillen der Düsseldorfer beeindruckt, nahmen aber auch wahr, dass der Prozess einen sehr langen Vorlauf hatte und auch in der Umsetzung, beim Dialog zwischen Architekten und Künstlern, ein langer Atem benötigt wurde. Der Besuch in Düsseldorf hat nach seinen Worten "Mut gemacht für die konsequente Fortentwicklung des in Karlsruhe bereits vorhandenen Gestaltungskonzeptes, das ja ebenfalls eine in einem qualifizierten Auswahlprozess erarbeitete überzeugende künstlerische Grundlinie vorsieht."

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Kommentare [10]
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  • (23 Beiträge) | 29.01.2016 13:38
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    Folgekosten
    So ein Kunstwerk ist ja nicht einfach einmal aufgetragen und das wars. Regelmäßig kommen Sprayer, Vandalen, Leute die an die Wand kotzen, pissen etc. --> muss dann jedesmal der Künstler anrücken, um das Motiv wieder zu richten? --> hat der Künstler Urheberrecht und verklagt dann die Stadt, wenn die "unsachgemäß" ausbessern?

    Macht das Zeug lieber weiß.
  • (3194 Beiträge) | 04.02.2016 18:45
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    gab es nicht schon 2004...
    ... eine Gestaltungswettbewerb für die U bahn Haltestellen in KA?
  • (7199 Beiträge) | 15.01.2016 12:01
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    Aha
    Schon vor 17 Jahren hat Düsseldorf den Wettbewerb ausgerufen.
    Da hat hier noch keiner was von der U-Strab gewusst.
    Mal sehen ob die Gestalter hier schneller fertig werden. zwinkern
  • (37 Beiträge) | 15.01.2016 00:28
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    Ausser Spesen nix gewesen
    "Der Besuch in Düsseldorf hat nach seinen Worten Mut gemacht für die konsequente Fortentwicklung des in Karlsruhe bereits vorhandenen Gestaltungskonzeptes..." - heisst übersetzt soviel wie "für Karlsruhe nicht zu gebrauchen, wir machen trotzdem unseren Stiefel weiter; sind eh schon zu spät dran noch irgendwas zu ändern".
  • (263 Beiträge) | 14.01.2016 18:38
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    die Idee einer künstlerischen Gestaltung hatten auch schon
    zuvor viele Karlsruher.Auch hier gibt es eine Kunstakademie und auch die Majolika.Dafür hätte es nicht ein Kurzurlaub in Düsseldorf gebraucht.
  • (258 Beiträge) | 14.01.2016 18:38
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    Wehrhahn Linie,
    ich brech zamm.

    Nicht vergessen ein Architektur- und ein 'Kreativ'büro aus Berlin für das Design und die dummen Sprüche dazu zu beauftragen.
  • (96 Beiträge) | 14.01.2016 19:13
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    Dumme Sprüche
    kosten 50 000,- €. Selbst wenn sie nicht verwendet werden. Steuerzahler hat es ja.
  • (2152 Beiträge) | 14.01.2016 17:13
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    nicht im Ernst?!
    ausgerechnet die HÄSSLICHEN Haltestellen in Düsseldorf sollen VORBILD für unser -bald wieder- schönes Karlsruhe sein?

    Hier und Hier kann man die "Kunst" der Düsseldorfer U-Bahn anschauen!
  • (8 Beiträge) | 14.01.2016 18:32
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    Du hast da was falsch verstanden...
    ... mal abgesehen davon, dass mir die Architektur der "hässlichen" Haltestellen sehr gut gefällt, wird hier für Karlsruhe Inspriation von der neuesten Strecke genommen. Diese ist noch in Bau und wird am 20. Februar eröffnet. Demnach findet man im Netz auch nur sporadisch Bilder darüber.
  • (3194 Beiträge) | 04.02.2016 18:56
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    wenn nicht die Holzwürmer...
    in den Schwellen einen Strich durch die Rechnung machen!! Mindestens 400 neu verlegte Holzschwellen müssen ausgewechselt werden. Siehe auch : http://www.express.de/duesseldorf/wehrhan-linie-in-der-u-Bahn-ist der-wurm-drin.
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