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Karlsruhe U-Haltestellen in Karlsruhe: Kasig holt sich Gestaltungsideen in Düsseldorf

Wie sollen die künftigen U-Haltestellen der Karlsruher Kombilösung aussehen? Inspiration dafür holten sich die Verantwortlichen der Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (Kasig) gemeinsam mit Oberbürgermeister Frank Mentrup am Mittwoch in Düsseldorf. Hier wird am 20. Februar eine neue U-Linie in Betrieb genommen.

Die 3,4 Kilometer lange Wehrhahn-Linie in Düsseldorf ist von ihrer Bauweise mit dem Stadtbahntunnel der Kombilösung in Karlsruhe vergleichbar. Gerd Wittkötter, der Projektleiter der Wehrhahn-Linie, und Andrea Blome, die Leiterin des Amtes für Verkehrsmanagement Düsseldorf, zeigten am Mittwoch zunächst in einem Vortrag und anschließend auch bei einer Begehung von drei der insgesamt sechs künstlerisch gestalteten Haltestellen auf, wie schon in der Planungsphase für das Bauprojekt die Idee zum "Mehrwert" der Haltestellen geboren wurde. Das geht aus einer Pressemeldung der Kasig hervor.

Individuelle Kunst an Düsseldorfer Haltestellen

Bereits 17 Jahre vor Inbetriebnahme der Linie wurde ein Wettbewerb für "Bahnhöfe mit Kunst" ausgeschrieben, der auch dem Anspruch Düsseldorfs als "Kunststadt"- die Landeshauptstadt verfügt ähnlich wie das halb so große Karlsruhe über eine renommierte Kunstakademie sowie über ein reges Galerieleben - gerecht werden sollte. Das Ergebnis konnte sich vor den Augen der Karlsruher Besucher dann mehr als sehen lassen: Auch wenn Handwerker noch fleißig an der Fertigstellung der Haltestellen und damit auch an der Umsetzung des Kunstkonzeptes beteiligt waren, beeindruckt die individuelle Kunst an den Haltestellen.

Jede von ihnen ist auf ihrer gesamten Fläche von der Fahrgast- über die Verteilerebene bis hin zu den Aufgängen an die Oberfläche großflächig und die Architektur einbeziehend gestaltet - und jede und jeder der Künstlerinnen und Künstler hat zudem an der Düsseldorfer Kunstakademie studiert. Oberbürgermeister Mentrup und die Mitglieder des KASIG-Aufsichtsrates zeigten sich von dem Gestaltungswillen der Düsseldorfer beeindruckt, nahmen aber auch wahr, dass der Prozess einen sehr langen Vorlauf hatte und auch in der Umsetzung, beim Dialog zwischen Architekten und Künstlern, ein langer Atem benötigt wurde. Der Besuch in Düsseldorf hat nach seinen Worten "Mut gemacht für die konsequente Fortentwicklung des in Karlsruhe bereits vorhandenen Gestaltungskonzeptes, das ja ebenfalls eine in einem qualifizierten Auswahlprozess erarbeitete überzeugende künstlerische Grundlinie vorsieht."

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