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Karlsruhe Tötungsdelikt in Amalienstraße: Obduktionsergebnis liegt vor!

Nach dem vorläufigen Ergebnis der am Montag am Institut für Rechtsmedizin und Verkehrsmedizin der Universität Heidelberg durchgeführten Obduktion des Getöteten in der Amalienstraße ist davon auszugehen, dass dieser an den Folgen einer Schussverletzung wie auch einer am Oberkörper festgestellten schweren Stichverletzung verstorben ist.

Das mögliche Tatmesser wurde von der Polizei auf dem Fluchtweg des mutmaßlichen Täters sichergestellt. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemeldung von Polizei und Staatsanwaltschaft hervor. Aufgrund von Zeugenaussagen und der am Tatort gesicherten Spuren ist nunmehr davon auszugehen, dass es zwischen dem späteren Opfer und einem noch unbekannten Mann zunächst in dem vor dem Haus Amalienstraße 40 geparkten Auto des 43-Jährigen zu einer Auseinandersetzung gekommen war.

Diese setzte sich dann außerhalb des Wagens fort, wobei es letztlich zur Schussabgabe kam. Wie berichtet, wurde unmittelbar danach ein Verdächtiger dabei beobachtet, wie dieser zunächst in Richtung Mühlburger Tor wegrannte und dann in die Leopoldstraße einbog. Auch hier wurde der Mann noch einmal von Zeugen gesehen. Zur Ergreifung des Täters und Klärung der Tat sind die rund 30 Angehörigen der unter der Leitung von Kriminaldirektor Hubert Wörner stehenden Sonderkommission noch immer mit Hockdruck dabei, die Hintergründe des tödlichen Geschehens aufzuhellen.

Gegenwärtig klären die in alle Richtungen ermittelnden Beamten noch eine ganze Reihe von Spuren und Anhaltspunkten ab. Darunter befinden sich auch einige wenige nach der Veröffentlichung in den Medien eingegangene Hinweise. Neben der teilweise beim Landeskriminalamt durchgeführten Auswertung am Tatort gesicherter Spuren wie auch der Befragung von Zeugen des Tatgeschehens beziehungsweise aus dem Umfeld des Opfers setzen die Ermittler weiter auch auf Mithilfe aus der Bevölkerung.

Wer Hinweise geben kann, die zur Aufklärung des Tötungsverbrechens beitragen können, wird unter Telefon (0721) 939-5555 um seine Meldung gebeten. Auch ist das vertrauliche Telefon (0721) 939-6666 weiterhin rund um die Uhr geschaltet.

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Kommentare (14)
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  •   melotronix
    (2185 Beiträge)

    29.02.2016 21:49
    bitte kein Öl..
    ...ins Feuer giessen. Als Kommentar zu diesem Bericht vollkommen unangebracht.
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  •   melotronix
    (2185 Beiträge)

    29.02.2016 21:50
    gilt
    @leghorn
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  •   Leghorn
    (17 Beiträge)

    29.02.2016 22:09
    Kritik an der hiesigen Berichterstattung
    ist m.E. jederzeit angebracht.
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  •   Rechts_vor_Links
    (244 Beiträge)

    29.02.2016 21:47
    Traurig was da abgeht
    aber wieso Sorgen machen, denn wie hat man letzt hier gehört

    KARLSRUHE IST SICHER

    jetzt auch noch ?
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  •   Leghorn
    (17 Beiträge)

    29.02.2016 21:34
    "Tötungsdelikt in Amalienstraße: Obduktionsergebnis liegt vor! "
    Man stelle sich vor, der Tatverdächtige wäre ein Deutscher. Ich probiere mal die mutmaßliche Headline von Frau Wehrhahn wiederzugeben: Nazimord in Karlsruhe? Türkischer Staatsbürger hingerichtet!
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  •   Ohneworte
    (110 Beiträge)

    29.02.2016 20:45
    Ein Ehrenmord unter Kurden ?
    Diese Vermutung wird in der heutigen BNN Ausgabe jedenfalls durch Anwohner derselben Nationalität in Interviews angedeutet. Wow es gibt ja doch noch echte Journalisten die direkt recherchieren und nicht , wie andere sogenannte Journaillie, nur ungefilterten Müll oder einfach Sinnloses übers Internet verbreiten
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  •   Nachteule
    (298 Beiträge)

    29.02.2016 20:19
    Räuber und Mörder auf Karlsruhes Strassen
    Am Freitag abend befasste sich der Bürgerverein Karlsruhe Innenstadt mit der Sicherheit in Karlsuhe. Herr Rüssel vom Marktplatzrevier erklärte besorgten Bürgern ca. eine Stunde vor dem Mord, dass Karlsruhe nach wie vor sehr sicher ist und man nirgendwo in der Innenstadt gross Angst zu haben braucht. Es waren auch militante Bürger dabei, die versicherten, dass Karlsruhe sicher ist und sie sich bei Dunkelheit nicht fürchten. Und um die paar Intensivstraftäter aus dem Maghreb, die die Stadt schon eine ganze Weile unsicher macht, kümmert sich jetzt eine Sonderermittlungsgruppe, so dass auch dieses Problem bald gelöst ist. Wahlkampf pur. Die Zahlen zum zugegebenen Anstieg der Strassenkriminalität werden erst nach der Wahl veröffentlicht. kurz danach wurde ein Mann nicht weit vom Versammlungsort Bad. Brauhaus auf offener Strasse erstochen und erschossen.
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  •   Zensuropfer
    (811 Beiträge)

    29.02.2016 18:36
    Beruhigend ist für mich...
    ...dass wir bzgl. Tötungsdelikten noch keine amerikanischen Verhältnisse haben. Beunruhigend finde ich, dass wir die Kriminalstatistik wahrscheinlich erst nach den Landtagswahlen präsentiert bekommen!
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  •   udoh
    (1649 Beiträge)

    29.02.2016 19:00
    Wie es mit Demokratie zu vereinbaren ist..
    ... Statistiken sogar mit der offiziellen Begründung "bis nach den Wahlen" vor der Bevölkerung geheim zu halten verstehe ich sowieso nicht!
    Aber da macht jeder FREIWILLIG mit, denn einen Aufschrei in der "freien Presse" habe ich nicht mitbekommen.
    Man ist offensichtlich auf Informationen und Wohlwollen der Behörden angewiesen
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  •   Zensuropfer
    (811 Beiträge)

    29.02.2016 19:36
    Eine Einflussnahme der Regierenden,
    Ist offensichtlich! Die Statistik (falls man der überhaupt vertrauen kann) würde wohl die Zahl der Protestwähler stark in die Höhe treiben!
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