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28.02.2016 14:41
 
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Tödlicher Vorfall in Karlsruhe: Ermittlungen laufen auf Hochtouren [0]

Bild:Igor Myroshnichenko

Foto: Igor Myroshnichenko
Foto: Igor Myroshnichenko
Karlsruhe (pol/myh) - Die Ermittlungen zum tödlichen Vorfall in der Karlsruher Innenstadt laufen weiter auf Hochtouren. Inzwischen wurde die Sonderkommission "Amalia" eingerichtet - 30 Ermittler sind damit befasst, zahlreiche Spuren zu überprüfen. Es bleibt weiter unklar, wie genau der 43-Jährige in der Nacht von Freitag auf Samstag in der Amalienstraße zu Tode gekommen ist.
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"Bei ihren mit Hochdruck betriebenen Ermittlungen nach dem geflüchteten Täter und den Hintergründen des tödlichen Geschehens in der Nacht zum Samstag in der Karlsruher Amalienstraße ist die Karlsruher Kriminalpolizei bislang nicht den entscheidenden Schritt weitergekommen", das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung von der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und dem Polizeipräsidium Karlsruhe hervor.

Zur Aufklärung der Geschehnisse wurde inzwischen die rund 30-köpfige Sonderkommission "Amalia" eingerichtet. Derzeit sind die Ermittler damit befasst, eine ganze Reihe von Spuren abzuklären. Darunter befinden sich auch einige wenige nach der Veröffentlichung in den Medien eingegangene Hinweise. Eine heiße Spur scheint sich allerdings nicht darunter zu befinden.

Obduktion am Montag

Zugleich dauert die Auswertung der noch in den Nachtstunden am Tatort in der Amalienstraße kriminaltechnisch gesicherten Spuren an. Die von der Staatsanwaltschaft Karlsruhe zur Klärung der genauen Todesursache erwirkte Obduktion des Verstorbenen beim Institut für Rechtsmedizin und Verkehrsmedizin der Universität Heidelberg ist inzwischen für Montag anberaumt worden. Mit einem ersten vorläufigen Ergebnis dieser Untersuchung ist nicht vor Montagabend zu rechnen.


Wie berichtet, war ein 43 Jahre alter türkischer Mann am späten Freitagabend schwerstverletzt auf dem Gehweg in der Amalienstraße aufgefunden worden. Unmittelbar zuvor hatten Zeugen ein Schussgeräusch wahrgenommen. Obgleich sich der herbeigeeilte Notarzt nach Kräften mühte und den Verletzten umgehend auf die Intensivstation einer Karlsruher Klinik verlegte, konnte dessen Leben nicht gerettet werden.

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