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23.03.2016 12:09
 
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Terror in Brüssel: Gefährdungslage in Karlsruhe "weiterhin hoch" [28]

(Montage/Symbolbild)
Bild:ARchiv/Boris Roessler dpa/lhe

Karlsruhe (Corina Bohner) - Die Terroranschläge in Brüssel am Dienstag gehen auch an Karlsruhe nicht spurlos vorüber: Die Bundespolizei verstärkt ihre Streifen an den Hauptbahnhöfen im Land, an Flughäfen greift ein "abgestuftes Maßnahmenkonzept" und belgische Einrichtungen werden stärker bewacht. In Karlsruhe sind verstärkte Sicherheitsmaßnahmen am Hauptbahnhof sowie am Bundesverfassungsgericht sichtbar.
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"Aufgrund der aktuellen Terrorlage, sind unsere Schwerpunkt die Hauptbahnhöfe insbesondere in Mannheim, Heidelberg und Karlsruhe", so Carolin Bartelt gegenüber ka-news, "auch das Bundesverfassungsgericht wird verstärkt bewacht." In ihrem Zuständigkeitsbereich ist die Bundespolizeiinspektion Karlsruhe mit Maschinenpistolen und schweren Schutzwesten unterwegs. Die schwere Bewaffnung soll für die Bürger sichtbar sein und das Sicherheitsgefühl erhöhen.

Anhaltend hohe Gefährdung

Zu der Sicherheitslage in Karlsruhe heißt es vonseiten des Polizeipräsidiums: "Die Situation ist genau so, wie sie nach den November-Anschlägen in Paris war: Für Deutschland, Baden-Württemberg und auch für uns in Karlsruhe besteht nach wie vor eine anhaltend hohe, allerdings abstrakte Gefährdung", so Pressesprecher Martin Plate. Diese sei in Einzelfällen auch schon konkret geworden, allerdings nicht in Karlsruhe - beispielsweise in Hannover (Absage des Fußballspiels) oder in München an Silvester.

Bei der Karlsruher Polizei sei man "weiterhin sensibel und wachsam" - die erhöhten Sicherheitsmaßnahmen laufen seit den Paris-Anschlägen im November weiter. Brüssel werde so gut es geht unterstützt, Erkenntnisse und Nachrichten werden ausgetauscht, so Plate. Vor diesem Hintergrund soll eine engere Zusammenarbeit zwischen Staatsschutz, Landeskriminalamt, Geheimdiensten und Polizei stattfinden.

Grenzkontrollen bleiben

Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Offenburg finden grenzpolizeiliche Einreisekontrollen statt - ebenso werden verstärkt Flüge aus Mitgliedsländern des Schengener Abkommens gesichtet, so Pressesprecher Dieter Hutt gegenüber ka-news. "Wir arbeiten seit Paris mit den französischen Kollegen zusammen - daran hat sich nichts geändert", sagt Hutt, "neue Maßnahmen gibt es nicht, diese bestehen seit den Anschlägen im November."

Zur Sicherheitslage am Flughafen Karlsruhe/Baden-Airpark will man im Land hingegen wenig sagen: Das Innenministerium hält sich bedeckt. "Taktische Maßnahmen der Polizei geben wir nicht nach außen", so Sprecher Andreas Schanz. "Bei Anschlägen in Nachbarstaaten, die an Deutschland grenzen, greift ein abgestuftes Maßnahmenkonzept." Alle Dienststellen der Landespolizei seien sensibilisiert - in Stuttgart werden belgische Einrichtungen wie das Honorarkonsulat zusätzlich bestreift.

Baden-Airpark: "Als Flughafen zu weit weg von Brüssel"

Der Baden-Airpark selbst befinde sich mit seinem Flughafenpersonal in "erhöhter Wachsamkeit", sagt Sprecherin Elke Fleig. Direkte Auswirkungen der Brüsseler Attentate gebe es jedoch bislang nicht: Am Baden-Airpark bestehen keine Flugverbindungen nach Brüssel, Ausfälle von Flügen gibt es nicht. "Für Ausweichflüge sind wir als Flughafen zu weit weg von Brüssel", so Fleig gegenüber ka-news.

Zum Sicherheitsgefühl der Passagiere kann man am Flughafen nur spekulieren - man unternehme gerade kurz vor dem Osterreiseverkehr jedoch alles, um den Passagieren ein mögliches mulmiges Gefühl zu nehmen. "Bis jetzt ist uns noch nichts von Stornierungen bekannt", so Fleig, allerdings räumt sie ein: "Umbuchungen oder Absagen verzeichnen eher die Reiseveranstalter als wir."

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Kommentare [35]
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  • (1 Beiträge) | 28.03.2016 20:48
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    Terror anschlag !!
    Man muß sich mal vorstellen das unserer Regierungspresiedium eine Landes Erstaufnahmestelle (LEA) am KIT Campus Nord eröffnete.
    Wenn man mal im Internet schaut ist das Kit Campus Nord eines der größten Mittelradioaktiven Zwischenlager Deutschlands.
    Dieser Campus wurde füher sehr gut bewacht, aber seid dem zusammenschluß mit dem KIT Campus Süd wird leider alles was mit Sicherheit zu tun hat abgebaut!
    Mit den Jüngsten Anschlägen in Brüssel hat sich ja schon gezeit das die Attentäter das Nuklearforschungszentrum in Mol ausspionierten.
    Mit anderern Worten ist das ein sehr leichtes Ziel für solche Leute da leider bei der Sicherheit gespart wird.!!!
  • (40 Beiträge) | 04.04.2016 10:33
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    skandalös
    sind sicher irgendwie auch die Veganer verantwortlich.....also handeln Sie Alf, essen Sie endlich ihren Katzensandwich auf, und retten Sie Karlsruhe
  • (35 Beiträge) | 24.03.2016 11:57
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    Seltsam
    Gibt es eigentlich einen Grund weshalb man auf KA-News nichts über die Razzia in Baden-Badener und Rastatter Asylunterkünften zu lesen bekommt ?
    Da waren immerhin 200 Polizisten dran beteiligt .
  • (206 Beiträge) | 24.03.2016 12:55
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    Ja.
  • (243 Beiträge) | 24.03.2016 13:19
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    Genau
    Der Umgang mit der aktuellen Flüchtlingssituation ist ein stark polarisierendes Thema. Als lokales Medium...
  • (53 Beiträge) | 24.03.2016 11:37
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    Zitat des Bild Online Chefredakteurs Julian Reichelt vom 23.03.2016:
    \"Der beste Schutz vor Terrorismus ist immer noch, möglichst viele Terroristen zu töten oder ins Gefängnis zu sperren.\"

    Weitere Zitate aus dem Kommentar von Herrn Reichelt:

    "...Der Eiffelturm und selbst Manneken Pis wurden nach den Anschlägen in Paris und Brüssel künstlerisch zu Friedenszeichen umgedeutet.
    Nach „Charlie Hebdo“ marschierten unsere Politiker (gemeinsam mit übelst freiheitsfeindlichen Despoten) friedliebend und betroffen durch Paris...
    Selbstzweiflerisch rätseln wir nun schon wieder, welche Fehler wir im Umgang mit „dem Islam“ oder den verirrten Tätern gemacht, wie wir die Terroristen eventuell zu ihren Taten provoziert haben....
    Ursache und Grund für Terrorismus ist der krankhafte, selbstverliebte, von religiösen Allmachts- und Überlegenheitsfantasien befeuerte...Wahnsinn..."

    Lesenswerter und wichtiger Kommentar.
  • (154 Beiträge) | 24.03.2016 12:37
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    terrorgefahr durch islamisten
    gehörst Du zum fremdenfeindlichen, braunen Pack ? sei tapfer Du bist nicht alleine, es werden immer mehr verlasse Dich drauf
  • (53 Beiträge) | 24.03.2016 13:08
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    Nee gehör ich mitnichten - werde bloss so hingestellt
    Für die "Verortung" dahin reicht es in manchen Kreisen schon, nicht zu 100% mit ihnen übereinzustimmen.

    traurig
  • (154 Beiträge) | 24.03.2016 12:30
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    Landpomeranzen
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  • (55 Beiträge) | 24.03.2016 10:58
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    So hoch
    wie in jeder anderen größeren Stadt. Und nu? Kann doch eh nix gegen tun.
  • (350 Beiträge) | 24.03.2016 08:44
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    haha
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  • (130 Beiträge) | 23.03.2016 22:59
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    terrorgefahr durch islamisten
    hat mit der "religion" islam "natürlich" nie etwas zu tun. auch sind die regierungen, die europa mit islamisten fluten, wie die politiker z.b. von merkel und co plus grüne und linke und die medien, die denen alle dabei helfen, nicht als mittäter zu betrachten. das machen nur "rassisten" und "fremdenfeindliche" braunes pack wie ich, die für die genannten lebenslängliche haft als mittäter fordern.
  • (3759 Beiträge) | 23.03.2016 19:56
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    Gefährdungslage "weiterhin hoch"!
    Na, dann bin ich ja beruhigt

    Mit anderen Worten: Die Lage ist hoffnungslos aber nicht ernst.
  • (53 Beiträge) | 23.03.2016 16:24
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    Sollte doch das für unmöglich gehaltene langsam ins Rollen kommen?
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  • (168 Beiträge) | 23.03.2016 13:25
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    Karlsruhe ist sicher!!!
    .... schließlich haben wir keine U-Bahn.
  • (155 Beiträge) | 23.03.2016 13:49
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    U-Bahn
    haben wir noch nicht, aber bald.
  • (7312 Beiträge) | 23.03.2016 19:43
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    Ganz sicher nicht
    Wir haben keine U-Bahn und werden keine haben. Dieser eine Tunnel ist vielleicht eine lange Unterführung, mehr aber nicht.
  • (40 Beiträge) | 23.03.2016 13:14
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    Der Grund, warum es in D keine Anschläge gibt
    heißt Saudi-Arabien. Solange wir zusammen mit den USA diese hoch entwickelte Kultur an Männergesellschaft durchgehen lassen, wird der Daesh hier nicht zuschlagen. Unser Problem heisst Sigmar Gabriel, eine willenlose, disziplin- und gewissenlose an Beliebigkeit nur von Merkel selbst zu übertreffende Marionette von Angela Merkel und der Atlantkbrücke.
  • (1402 Beiträge) | 23.03.2016 13:12
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    Am 13. April 1977 war die Sicherheitslage in Karlsruhe wirklich prekär.
    Scharfschützen auf den Dächern rings um den Marktplatz und wer auch nur in der Nähe des BGH aufgetaucht ist, wurde mit der MP im Anschlag zum umkehren aufgefordert.

    Verglichen damit ist die heutige Gefährdungslage in Karlsruhe doch wohl eher theoretisch.
  • (155 Beiträge) | 23.03.2016 13:55
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    Der Terror
    richtete sich damals um einzelnen Personen ( aus Politik und Wirtschaft).
    Heute wird mehr oder weniger wahllos gebombt und die Gesellschaft getroffen.
    Dadurch ist es auch schwerer zu kontrollieren und zu schützen.

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