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13.05.2012 02:06
 
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Supertalent-Casting in Karlsruhe: Sängerin Kiki hat wenig Hemmungen [16]

"Ich bin eine Rampensau", sagt die 40-jährige Kiki Billhardt von sich selbst.
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Dauerkandidat bei RTL: "Meister Yoda" Mario Teusch will mit seinem eigenen Song "Ich schenke dir die Sonne" das nächste Supertalent werden.
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Er komponierte den Protestsong "Abmahnwelle": Tommy Breth aus Kaiserslautern.
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Dauerkandidat Siegbert "Siggi" Bimmerle will mit seinem flotten Twist "Das Supertalent" 2012 werden.
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Willie, Charles und Michael sind zusammen die "Classic Brothers".
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Stefan Göggel aus Reutlingen tritt unter seinem Künstlernamen GöG und einem eigens konstruierten Musikinstrument auf.
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Lady Gaga und Michael Jackson sind seine Vorbilder: Dario Grgic aus Waldbronn (rechts)
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Karlsruhe (mil) - Diese Frau hat genauso ein Volumen in der Stimme wie in ihrem Dekolleté: Kiki Billhardt erntet im Foyer der Karlsruher Stadthalle brennenden Applaus für ihre spontane Interpretation von "To Make You Feel My Love". Wie Hunderte von weiteren Bewerbern ist sie am Samstag zum RTL-Casting für die neue Staffel von "Das Supertalent" gekommen. Was die 40-Jährige zum nächsten Shootingstar macht, meint sie auch schon zu wissen: "Ich bin einfach eine Rampensau", lacht die temperamentvolle Indonesierin aus Leimersheim.
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Junge Wunderkinder, außergewöhnliche Talente und hartnäckige Wiederholungstäter - sie alle strömen an diesem Wochenende nach Karlsruhe, um das nächste RTL-Supertalent zu werden. Bereits zum zweiten Mal sucht der Kölner Privatsender in der Stadt nach den Stars von Morgen, die bereits Castingshow-Gewinner wie Freddy Sahin-Scholl und Pietro Lombardi hervorgebracht hat. "Und wir denken, dass Karlsruhe und Umgebung noch viel mehr Talente zu bieten hat", wie RTL-Sprecherin Anke Eikmeyer gegenüber ka-news erklärt.

Dass Kiki Billhardt mit einer beeindruckenden Stimme gesegnet ist, daran lässt sie nach ihrer Kostprobe keine Zweifel. Die Solistin, die nach eigenen Angaben in Indonesien bereits eine eigene Sendung im nationalen Fernsehen hatte, ist überzeugt von ihren Entertainment-Qualitäten. Die will sie vor allem Chef-Juror Dieter Bohlen unter Beweis stellen. "Seit ich ein Bild von ihm aus seinen Zeiten bei Modern Talking gesehen habe, lässt er mein Herz höher schlagen", kichert sie.

Den Puls auf 180 bringt bei Tommy Breth aus Kaiserslautern dagegen kein Juror, sondern all die schriftlichen Abmahnungen, die ihm offensichtlich irrtümlicherweise ins Haus flattern. Den Frust darüber packte er deshalb kurzerhand in einen Protestsong: "Abmahnwelle" heißt die Eigenkomposition des originellen Pfälzers, mit dem er nicht nur weiter vor den Türen diverser Anwälte demonstrieren, sondern bald auch die Fernsehzuschauer aufklären will.

Mit dabei: Die Original-Stimme von Milli Vanilli

Aus allen Ecken tönt es inzwischen in der voll besetzten Stadthalle. Während ein kleiner Nachwuchs-Geiger die Saiten seiner Violine stimmt, singen sich daneben die nächsten Bewerber mit dem Hit "Girl You Know It's True" warm. Die drei Sänger Willie, Charles und Michael, zusammen bekannt als die "Classic Brothers", haben den Soul im Blut. Aber nicht nur deshalb klingt ihre Version dem 80er-Song verblüffend ähnlich - Charles war, wie er verrät, sogar eine der Original-Stimmen der Pop-Band Milli Vanilli. Zum Supertalent-Casting zieht es die Gesangsprofis nur aus einem Grund: "It's just for fun", lacht Michael, der in Rheinstetten wohnt.

Ziemlich ernst meint es dafür Hobby-Schlagerbarde Siegbert "Siggi" Bimmerle aus Kehl. Legt der 62-Jährige erstmal seinen flotten Twist aufs Parkett, ist er nicht mehr zu stoppen. "Ich gebe nicht auf, bis ich es endlich ins Halbfinale schaffe", so die Ansage des Supertalent-Dauerkandidaten. Davon überzeugt, ganze vier Talente in sich zu vereinen, ist der 44 Jahre alte Mario Teusch aus Frankfurt. Bereits zum zweiten Mal will er bei "Das Supertalent" seine Fähigkeiten im Singen, Tanzen, Partymachen und Animieren zeigen. Als "Meister Yoda" ging der Schul-Hausmeister in die Geschichte von "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) ein, schaffte es dort aber mit seinem Gesang bisher nie weiter. Mit dem eigenen Song "Ich schenke dir die Sonne" sehe er sich aber jetzt schon im Halbfinale, meint der 44-Jährige und rückt seine überdimensionale blaugetönte Brille auf der Nase zurecht.

"Ich habe keinen Plan B"

Während dieser vor allem optisch unter den Bewerbern heraussticht, fällt der Reutlinger Künstler Stefan Göggel aber lieber durch seine Musik auf. Er hat sozusagen seine ganze Band dabei - vereint in einer Apparatur. Neben einem Didgeridoo und einer indischen Sitar hat der ehemalige Automechaniker insgesamt 15 verschiedene Instrumente in einer Eigenkonstruktion zusammengeschraubt. "Ich nenne es einen 'Rotationssequenzer', mit dem ich afrikanische und indische Musik mache", erklärt der 43-Jährige. Dabei will er das Publikum aber nicht nur musikalisch erreichen. "Es darf sich auch amüsieren - als ich mich das erste Mal hinter meiner Musikvorrichtung sah, musste ich auch lachen", grinst er.

Gut gelaunt geht ebenso Dario Grgic ins Casting. Wie seine musikalischen Vorbilder Lady Gaga und Michael Jackson gibt auch er sich extrovertiert. "Ich stehe gerne im Mittelpunkt", sagt der 15-Jährige. Freunde und Familie hätten ihm bereits sein Gesangstalent bescheinigt, die ultimative Bestätigung will er sich aber unbedingt beim Chef-Juror Dieter Bohlen persönlich holen. Der Schüler aus Waldbronn träumt fest von einer Karriere als Sänger. "Einen Plan B habe ich nicht."

Alle, die ihr Talent noch unter Beweis stellen wollen, haben dazu am heutigen Sonntag die Chance: Von 12 bis 18 Uhr findet im Karlsruher Kongresszentrum ein offenes Casting für "Das Supertalent" statt.

Mehr dazu:

"DSDS Kids" und "Das Supertalent": 13-Jähriger aus Bruchsal im Casting-Marathon

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