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Karlsruhe Sternwarte Karlsruhe: Stadt und Land wollen historisches Teleskop erhalten

Das Land Baden-Württemberg will gemeinsam mit der Stadt Karlsruhe das historische Teleskop auf dem Dach des Max-Planck-Gymnasiums in Rüppurr erhalten. Das teilt der Karlsruher SPD-Landtagsabgeordnete Johannes Stober in einer Presseerklärung mit.

Stober hat nach eigener Aussage in Stuttgart für den Erhalt des historischen Teleskops eingesetzt. "Es ist ein großer Erfolg, dass der Staatssekretär für Wirtschaft und Finanzen persönlich in die Fächerstadt kommen wird, um das astronomische Kleinod in Augenschein zu nehmen", freut sich Stober.

Karlsruher SPD-Abgeordneter sucht Hilfe bei Landesamt für Denkmalpflege

Der Sozialdemokrat hatte seinen Parteifreund Peter Hofelich in einem Brief auf die Probleme mit dem Teleskop aufmerksam gemacht, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Der Staatssekretär wiederum haben sich Rat beim Landesamt für Denkmalpflege geholt und die Behörde gebeten, ein Maßnahmenkonzept zum Erhalt des Teleskops zu erstellen.

"Denn das derzeit vorliegende Konzept mit 66.000 Euro Restaurierungskosten sei leider 'zu wenig differenziert'", zitiert Stober aus Hofelichs Schreiben, da aus ihm nicht hervorgehe, was aus Landesmitteln gefördert werden könne. Sofern eine Bagatellgrenze von 30.000 Euro überschritten werde, übernehme das Land bei Kommunen in der Regel aber ein Drittel der denkmalbedingten Mehrkosten, so die klare Zusage Hofelichs.

Das 155 Jahre alte Teleskop ist laut Pressemitteilung ein Denkmal. Das Denkmalamt bestätigte dem Abgeordneten zudem, dass die Stadt Karlsruhe Eigentümerin des Denkmals ist. An dem blättert allerdings der Lack langsam ab und Rost setzt an. Der eigentliche Schaden liegt aber woanders. "Wegen beschädigter Klemmungen ist das Teleskop nur noch eingeschränkt nutzbar", erklärt Stober. An deren Instandsetzung will sich das Land nun beteiligen.

Dass es in die Kuppel des Max-Planck-Gymnasiums hineinregne, habe dagegen aus Sicht des Amtes nichts mit dem denkmalgeschützten Teleskop zu tun. "Das muss die Stadt richten", so Stober. Und in der Tat habe, wie in dem Schreiben Hofelichs zu lesen sei, das Hochbauamt der Stadt Karlsruhe bereits zugesagt, dass es die Kuppel wieder dicht machen werde.

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