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20.06.2012 02:35
 
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Stau auf der Rheinbrücke: "Die Bauarbeiten sind im Zeitplan" [67]

Regierungspräsidentin Nicolette Kressl (l.) und Staatsekretärin Gisela Splett informieren sich über den Baufortschritt auf der Rheinbrücke.
Bild:(mda)

Staatsekretärin Gisela Splett und Regierungspräsidentin Nicolette Kressl (r.) informieren sich über den Baufortschritt auf der Rheinbrücke.
Foto: (mda)
Staatsekretärin Gisela Splett und Regierungspräsidentin Nicolette Kressl informieren sich bei Brückenexperten Walter Katzik über den Baufortschritt auf der Rheinbrücke (v.l.n.r.)
Foto: (mda)
Die 54 Tragseile auf der Rheinbrücke werden derzeit überprüft.
Bild:(mda)

Auf einer Brückenhälfte wird gebaut, auf der anderen ist häufiger Stau.
Foto: (mda)
Karlsruhe (mda) - Pendler sind genervt: Seit kurzer Zeit wird die Rheinbrücke bei Maxau saniert. Hierfür ist für vier Monate immer eine Brückenhälfte gesperrt - das führt teilweise zu kilometerlangen Staus im Berufsverkehr. Viele Autofahrer sind sauer. Geht das nicht schneller? Wird da überhaupt gearbeitet?, fragen viele. Die Bauarbeiten verlaufen nach Plan, betonen indes die Verantwortlichen bei einer Baustellenbesichtigung am Dienstag.
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"Lieber mal was schaffen!", ruft ein vorbeifahrender Radfahrer von der anderen Straßenseite, als er am Dienstagmittag die Menschengruppe auf der Rheinbrücke bei Maxau sieht. Genau diese Reaktionen sind es, die das baden-württembergische Verkehrsministerium und das Karlsruher Regierungspräsidium (RP) veranlasst haben, im Rahmen einer Baustellenbesichtigung über die Instandsetzungsarbeiten an der Rheinbrücke bei Maxau zu informieren.

Bauarbeiten laufen nach Plan

Gisela Splett, Staatssekretärin im baden-württembergischen Verkehrsministerium, und Nicolette Kressl, Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Karlsruhe, betonten beim Vor-Ort-Termin auf der Brücke vor zahlreichen Medienvertretern: "Die Bauarbeiten laufen nach Plan. Auf der Baustelle wird richtig gearbeitet."

"Dass die Arbeiten in irgendeiner Weise absichtlich verzögert werden, das ist abstrus", betonte Regierungspräsidentin Kressl und erteilte damit Verschwörungstheorien eine klare Absage. Die Arbeiten auf dieser "wichtigen und sensiblen Baustelle" würden wie geplant bis zum 30. September abgeschlossen. Auch Staatssekretärin Splett versicherte: "Von dieser Baustelle sind viele Menschen in der Region betroffen. Daher hat die sichere und zügige Abwicklung der Baustelle höchste Priorität." Kein Verkehrsteilnehmer dürfe länger im Stau stehen, als dies vom Bauablauf her unbedingt notwendig sei.

Die Rheinbrücke ist seit dem 31. Mai halbseitig gesperrt. Die Sperrung dauert vier Monate. In diesem Zeitraum stehen im Bereich der Rheinbrücke nur zwei Fahrstreifen in jede Fahrtrichtung zur Verfügung - das führt teilweise zu kilometerlangen Staus. Die Arbeiten sind notwendig, da auf der Brücke turnusmäßig Prüfungen an den Tragseilen vorgenommen werden müssen, erklärt der für die Planung der Arbeiten zuständige Ingenieur Walter Katzik.

Stopp der Arbeiten wegen dem Wetter

Gleichzeitig werde der Deckanstrich des Korrosionsschutzsystems der Tragseile erneuert. Nur so könne verhindert werden, dass die Seile rosten und gegebenenfalls frühzeitig unter sehr hohem Aufwand ausgetauscht werden müssten, so der Brückenplaner. Die Arbeiten, die seit Baubeginn laufen, seien mit sehr viel Handarbeit verbunden und stark witterungsabhängig. Dies sei wohl auch der Grund, warum bei dem ein oder anderen Autofahrer manchmal leicht der Eindruck entstehe, auf der Baustelle passiere nichts, so Katzik. Das habe aber ganz rationale Gründe.

So könne der Deckanstrich an den Tragseilen nur unter bestimmten Bedingungen angebracht werden. Es darf nicht zu kalt sein, die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch. Daher könne mit diesen Arbeiten derzeit nicht vor 10 oder 11 Uhr begonnen werden, erläutert Katzik. Außerdem dürfe es nicht regnen. Mit Hilfe von zwei sogenannten Hubsteigern begutachten die Experten jeden Millimeter der 54 Tragseile bis in einer Höhe von 45 Metern, reparieren mögliche Schäden und bringen den neuen Rostschutz an. "Mehr als zwei Hubsteiger können wir nicht einsetzen, die würden sich in die Quere kommen. Das wäre zu gefährlich." Die Geräte dürften zudem aus Sicherheitsgründen bei zu starkem Wind nicht eingesetzt werden.

Eine Art "Brücken-TÜV

Neben den Arbeiten an den Tragseilen werden die vorhandenen Fahrbahnübergänge an den Enden der Brücke ausgetauscht. Sie sind laut Katzik "betriebstechnisch am Ende". Die Fahrbahnübergangskonstruktionen zählen zu den am höchsten belasteten Bauteilen einer Brücke. Ihre Lebensdauer ist daher begrenzt. Das Material der Brücke dehnt sich bei zunehmender Temperatur aus und zieht sich bei abnehmender Temperatur zusammen. Aufgrund dieser physikalischen Zusammenhänge ergibt sich ein mehr oder weniger großer Spalt zwischen der Fahrbahnplatte der Brücke und der Fahrbahn auf festem Untergrund. Um diesen Spalt zu überbrücken, müssen bei Brücken mit einer Länge von über 30 Metern Fahrbahnübergangskonstruktionen eingebaut werden, die sich auseinander und zusammenschieben lassen.

Momentan werden auf der südlichen Brückenhälfte die alten Konstruktionen ausgebaut. Die neuen Fahrbahnübergänge werden derzeit produziert. Es handelt sich dabei um Maßanfertigungen, erläutert Katzig. Zum Abschluss der Arbeiten würden die Seile durch die Materialprüfanstalt der Universität Stuttgart in einer Art "Brücken-TÜV" eingehend geprüft und freigegeben. Alle diese Arbeiten sollen bis 30. September 2012 abgeschlossen sein - auch samstags wird gearbeitet.

1,2 Millionen Euro Kosten

"Die Baumaßnahmen finden turnusmäßig statt und sind nicht etwa durch Unfälle notwendig geworden", so Katzik. So würde der Deckanstrich der Tragseile alle zwölf Jahre erneuert, da Tausalz, Sonnenstrahlen und Steinschlag an den Seilen nagen. Die ebenfalls durchgeführte Brückenhauptuntersuchung finde alle sechs Jahre statt. Die Arbeiten hätten auch nichts mit dem Zustand oder dem Alter der Brücke zu tun. Diese Arbeiten müssten bei jeder Brücke durchgeführt werden, berichtet der Brückenexperte.

"Diese Baumaßnahmen sind unabhängig von der Frage wann und wie eine zweite Rheinbrücke gebaut wird", betonte Staatssekretärin Splett. Auf ka-news-Nachfrage, ob das bedeute, dass bereits entschieden sei, ob eine zweite Rheinbrücke komme, versicherte Splett, dass selbstverständlich noch keine Entscheidung über das Bauwerk gefallen sei. Erst wenn die Ergebnisse der länderübergreifenden Arbeitsgruppe zu einer "leistungsfähigen Rheinquerung" feststünden, werde eine Entscheidung getroffen. Sie werde der Arbeitsgruppe nicht vorgreifen und nicht über einen möglichen Bau spekulieren. Der Bericht der Arbeitsgruppe soll im Juli vorliegen.

Die Kosten für die Instandsetzungsmaßnahme liegen laut Regierungspräsidium bei rund 1,2 Millionen Euro.

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Rheinbrücke


Kommentare [67]
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  • (705 Beiträge) | 20.06.2012 21:01
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    Wenn das arbeiten ist !!!!!
    Scheiß Baustelle. Die ersten 14 Tagen waren keine Arbeiter da,nur zwei abgestellte blaue Baufahrzeuge und ein rote Baucontainer. Seid dieser Woche wird versucht zu arbeiten mt 4 bis 7 Mann auf der Baustelle. Feierabend wird um 17 Uhr gemacht. Alle Personen die an dieser Planung der Baustelle und erneuerung der Brücke eingebunden sind ,währen in der freien Wirtschaft arbeitslos. Kein Wunder dass die Baustelle bis 30.09.2012 geht. Hat man den Leuten auch Schlaftabletten verabreicht.
  • (1253 Beiträge) | 20.06.2012 14:33
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    @mick
    wie? Nach KA ziehen? Auf diese Großbaustelle? Nein Danke!

    Obwohl - in KA braucht man zur Zeit nur eine Adresse auf den Brief schreiben: 761... Baustelle - diese Post kommt immer an.
  • (6677 Beiträge) | 20.06.2012 15:12
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    so ein Brückenbau
    würde nicht ohne Großbaustelle abgehen, das ist Dir schon klar, oder?

    Aber die behelligt dann nur die Knielinger. Nach Knielingen ziehen? Auf diese künftige Großbrückenanschlussbaustelle? Nein Danke!
  • unbekannt
    (8066 Beiträge) | 20.06.2012 16:31
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    Wasch mich, aber mach mich nicht nass. Was interessieren den gemeinen Pfälzer die Knielinger wenn er adäquat und schnell zu Terminen nach Karlsruhe muss?

    Nach KA ziehen? Nein Danke. In KA arbeiten und sonstwas, ja bitte. Aber "zügig" wenns geht.
  • (437 Beiträge) | 20.06.2012 17:05
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    Normale Stadt-Umland-Situation
    Ignoranz pur.
    Angenommen alle, die im westlichen Umland des Oberzentrums KA wohnen, würden hierher ziehen, dann würde der Bereich Südpfalz sich zum menschenleeren Gebiet entwickeln. Zaun drum, NSG draus gemacht. Cool.
    Aber auch da würden einige dieser Pflaumen hier wieder was zum Meckern finden. Am besten ziehen dann auch alle Rastatter, alle Bruchsaler und alle Pforzheimer nach KA. Dann kann man auch die A 5 und die A 8 renaturieren. Hohe Stadtmauer drum und schön im eigenen Saft kochen.

    Ja, zum Glück sitzen wir nicht mehr auf den Bäumen.
  • unbekannt
    (8066 Beiträge) | 20.06.2012 18:19
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    @seelenheil
    ich bin keineswegs dafür das jeder Pendler nach KA ziehen sollte, ich bin aber gegen das Rumgepfienze wenn der Weg zur Arbeit eben mal länger dauert, dafür hat man auf dem Land andere Annehmlichkeiten die Städter nicht haben. Und die, insbesondere die Knielinger sollten doch ein Mitspracherecht haben wenns um IHRE Lebensqualität geht, oder seh ich das falsch?
  • (437 Beiträge) | 21.06.2012 10:27
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    Knielinger kommen doch gar nicht zu Wort
    Die Knielinger Lebensqualität in der Gesamtheit steigt durch die Nordumgehung, die gleichzeitig Verbindung zwischen Ölkreuz und B 36 sein könnte. Dieser Abschnitt hat einen Verkehrswert sogar OHNE die 2. Rheinbrücke als Nordbrücke!
  • (302 Beiträge) | 21.06.2012 15:24
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    Nächste Möglichkleit mit Knielingern zu sprechen
    29.06.2012, 19.00 Uhr, Fassanstich beim Hähnchenfest des Geflügelzuchtvereins Knielingen. Fassanstich durch den OB Kandidat, MdB, MdGR KA Wellenreuther? (Zumindest laut seinem Terminplan unter http://www.ingo-wellenreuther.de/termine.php).
    Optimale Möglichkeit für alle die betroffenen Anwohner zu hören und die Aussagen eines an Entscheidungen Beteiligten, oder?
  • (128 Beiträge) | 20.06.2012 18:45
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    Genau
    fragt doch mal die Knielinger, die zwischen Sudetenstr. ,Eggensteinerstr., Pionierstr. und Rheinbrückenstr. wohnen, was sie von einer Nordumgehung mit Lärmschutzwall und zweiter Rheinbrücke halten. Die Antworten könnten durchaus interessant sein.
    A propos Rumgepienze. Der Weg zur Arbeit dauert zur Zeit oft genug eben mal 150 Minuten statt 45, geht ja nur von der Freizeit ab.
  • (1253 Beiträge) | 20.06.2012 19:03
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    @Pendler
    die Anwohner der Eggensteinerstr. (ich meine das Stück, das früher Stichstraße war) sind eh verwöhnt. OK Sie haben schon mehr Lärmbelastung, aber dafür hatten sie Jahrzehntelang Ruhe. Sie wussten aber auch, dass früher oder später das Militärgelände umgebaut wird. Was ich nicht für gut heisse ist, dass die PKW und LKW dort rasen wie die Deppen. Dort ist 30!! und daran hat sich jeder Autofahrer, Mopedfahrer, LKW-Fahrer zu halten. Und da eben die Anwohner der Eggensteinerstr. durch die Verkehrsflut beeinträchtigt werden, ist es doch sinnvoll, wenn entweder ein Blitzer aufgestellt wird oder die Straße so verengt/umgebaut wird, dass ein Rasen nicht mehr möglich ist!!
  • (2791 Beiträge) | 20.06.2012 17:18
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    Ignorantenseele
    keiner ist in diesem Forum so abgehoben blasiert wie du mit deinen schwachen Beiträgen, pöbelst permanent andere Kommentatoren als Ingnoranten oder Pflaumen an und bist selbst eine armselige Mimose wenn dir einer auf die Füsse tritt, ja zum Glück sitzen wir nicht mehr auf den Bäumen, aber du sizt jetzt da noch bei deinen Freunden.
  • (437 Beiträge) | 21.06.2012 10:17
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    primitive Äußerungen
    prallen an mir ab. Seit Wochen wirst Du regelmäßig mir gegenüber beleidigend. Was soll das? Und dann unterstellst Du mir auch noch Pöbeleien etc.?
    Bin ich eine Mimose, wenn mir jemand auf die Füsse tritt?
    Ich glaube nicht, dass ich "schwache Beiträge" abliefere. Egal zu welchem Thema ich mich äußere. Generell verfolgt meine Argumentation stets eine konstruktive Grundstruktur. Dass ich mich mit der Zeit hier bisweilen hinreißen lasse, mich auf ein bestimmtes Niveau (aber nie darunter!) nach unten zu begeben, sei mir verziehen. Alle müssen ja auch stets Deine geistigen Ergüsse ertragen. Bei Dir vermisse ich jegliche Konstruktivität, Offenheit und Unvoreingenommenheit. Interessant ist allenfalls, dass Du offensichtlich eine Art "Profil" von mir angefertigt hast, um mit Querverweisen zwischen Themensträngen meine grundsätzliche Haltung gegen mich ins Feld zu führen. Schade, dass Du Deine Energien so vergeudest. Mit ein wenig gutem Willen wäre es sicher sogar Dir möglich konstruktiv zu sein
  • unbekannt
    (8066 Beiträge) | 20.06.2012 13:40
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    Wer die Vorzüge des Umlands genießen will
    Es soll auch leute geben, die auf die Vorzüge des Umlandes verzichten würden gäbe es in KA genügend bezahlbaren Wohnraum.

    Ich gehör zwar nicht dazu und als ich noch täglich pendeln musste, allerdings nicht aus der Pfalz, stand ich auch regelmäßig auf der A5 im Stau. Ich habs überlebt, sehr gut sogar.
  • (2476 Beiträge) | 20.06.2012 15:37
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    statt täglich im Stau zu stehen
    könnte man alternativ auch täglich mit dem Zug einpendeln!
  • (128 Beiträge) | 20.06.2012 17:04
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    Man könnte
    in der S5 von Wörth bis Karlsruhe Marktplatz stehen, dann in die S4 umsteigen, wieder stehen, bis sie sich ab Durlach etwas geleert hat und wenn man dann endlich um 8 in Bretten ist darf man eine Station früher aussteigen und wandern, weil's der KVV nicht auf die Reihe bekommt einen Eilzug für die Beschäftigten der gaaanz kleinen Firma Neff am Wannenweg halten zu lassen. So bewegt man niemanden dazu, das Auto stehen zu lassen und die doppelte Zeit in der Bahn zu verbringen.
  • (437 Beiträge) | 20.06.2012 16:10
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    auch dazu passt...
    mein vom Weidenvogel gemobbter Beitrag. Es ist eben nicht mehr wie früher. Da gehen keine Werkstore auf, alle rein oder alle raus und fertig. Arbeiten ist heute mit viel Mobilität verbunden. Termine auf Baustellen, bei Kunden und Lieferanten werden wegstreckenoptimiert geplant, um Verkehr und Zeitverlust zu minimieren. Da kann weder Bahn noch KVV verlässlich mitarbeiten. Autos werden zu mobilen Büros.
  • (6677 Beiträge) | 20.06.2012 16:33
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    mobile Büros
    ja richtig. Wenn ich mit dem Auto nach Köln fahre, mache ich auch immer den ganzen Papierkram. Das geht im Zug nicht. Da fehlt das Lenkrad, das den Ordner stützt. Auch Frustabbau durch Bleigasfuß geht im Zug nicht, wenn in den Akten mal unerfreuliches steht. Wie soll man da weiterarbeiten, wenn man nicht zwischendurch einen Fiat weglichthupen kann? Und dann sind die Bahnen mit ihren schlappen 300 km/h auch noch deutlich langsamer als mein Audi. Und so teuer. 90 € das Ticket. Beim Auto braucht man keins.
  • (437 Beiträge) | 20.06.2012 16:58
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    tok tok tok
    Geil. Wie Du es schaffst Argumente so zu drehen wie Du sie brauchst. Es ging um Pendler, die mit der Bahn fahren sollen. Es ging auch nicht um Büroarbeiten während der Fahrt oder im Stau stehend. Sondern um Muster, Mappen, Ordner, Unterlagen etc. die man dabei hat, daneben auch einen Laptop und ein Smartphone. Natürlich gibt es solche Anforderungen auch an Einsätze auf weiteren Strecken.
    Wenn ich nach Köln oder Düsseldorf fahre, nehme ich auch die Bahn, mit all ihren Einschränkungen.
    Nachdem ich jetzt inhaltlich auf Deinen Beitrag Bezug genommen habe, würde es zumindest der Anstand gebieten, auch auf meinen vorherigen Inhalt einzugehen, auch wenn es schwer fällt und die BILD-Zeitungsleseart (nur die großen Buchstaben und bloß nicht mehr Infos!) sooo einfach ist.... Danke.
  • (6677 Beiträge) | 20.06.2012 20:19
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    zum sogenannten Inhalt seelenheils
    zum Inhalt: was Propagandisten Deiner Sorte sich standhaft zur Kenntnis zu nehmen weigern ist: niemand will alle Leute in die Bahn drängen. Niemand will alle zu Fahrgemeinschaften bewegen. Es ist schlichtweg Dummheit oder Frechheit, wenn Hinweise, wie der Verkehr auf der Straße reduziert werden könnte, dadurch zu kontern versucht werden, dass Fälle beispielhaft genannt werden, in denen das nicht möglich ist.

    Es ist gleichfalls schlicht Dummheit oder Frechheit, wenn der Hinweis, dass die aktuelle Verkehrsplanung durch den abstrusen Anschluss der neuen Brücke ans rechtsrheinische Straßennetz keinerlei Verkehrsprobleme lösen wird.

    Es ist schlicht Dummheit oder Frechheit diese Hinweisenden dann als "Brückengegner" zu bezeichnen.

    Was bleibt einem anderes als solche dummen oder frechen Protagonisten zu verhöhnen? Alle ernsthaften Argumente wurden zigfach genannt.
  • (643 Beiträge) | 20.06.2012 22:31
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    Dummheit und Frechheit ....
    ... hast doch Du und Dein alias gepachtet - kannst ganz beruhigt sein, da will sich schon niemand der halbwegs bei Verstand ist, reindrängen.
    Da die Fakten für sich sprechen, haben die, die sich von den Allesverhinderern nicht von den Tatsachen ablenken lassen, weder Dummheit noch Frechheit nötig.
    Das brauchen nur die, die von den offensichtlichen Gegebenheiten ablenken wollen.

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