Städtisches Klinikum Karlsruhe beteiligt sich an Darmkrebs-Studie
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Karlsruhe (ps/trs) - Ein neuer Impfstoff soll dem Immunsystem von Darmkrebspatienten helfen sich gegen das erneute Auftreten von Lebermetastasen zu schützen. Die Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie am Städtischen Klinikum Karlsruhe beteiligt sich mit anderen Zentren europaweit an der Erforschung des neuen Impfstoffs. Patienten mit einem Rektumtumor können an der Studie teilnehmen.
Der neue Impfstoff mit dem Namen Stimuvax konnte bereits erfolgreich bei Lungenkrebspatienten eingesetzt werden, wie das Städtische Klinikum mitteilt. Von den bisher behandelten Patienten sei erfreulicherweise von nur ganz wenigen Nebenwirkungen berichtet worden.
An der Studie teilnehmen können alle Patienten, bei denen bereits erfolgreich Lebermetastasen von Dickdarmtumoren entfernt wurden. Durch die Stimulation des Immunsystems soll erreicht werden, dass keine neuen Lebermetastasen entstehen. In einer weiteren, ebenfalls internationalen und multizentrischen Studie mit dem gleichen Impfstoff, wird bei Patienten mit Mastdarmkrebs die Wirkungsweise untersucht.
An dieser Studie können Patienten mit einem Rektumtumor teilnehmen, die vor der Operation mit Bestrahlung und Chemotherapie behandelt werden müssen. Nähere Auskünfte erteilt die Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie unter 0721-974-2222. Mehr Informationen gibt es auch im Internet.




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