Karlsruhe Sprache verbindet!

Unter diesem Motto fördert das neue Interreg IV-Projekt Fremdsprachenunterricht und Berufsorientierung in der schulischen Ausbildung. Ziel des Projekts ist es, die grenzüberschreitende Mobilität von Schülern zu verbessern.

Den Schulbehörden entlang des Oberrheins ist es gemeinsam gelungen, für ihr neues Projekt "TRinationale PROfressionelle COMmunikation", kurz TriProCom, die Anerkennung als Interreg IV Förderprojekt der EU zu erhalten. Ergänzend zu schon bestehenden nationalen Programmen zur Berufserkundung verfolgt TriProCom das Ziel, den Fremdsprachenerwerb und die Vermittlung von Berufskompetenz zu verknüpfen. Das Förderprogramm "INTERREG IV A Oberrhein" der Europäischen Union unterstützt im Zeitraum von 2007 bis 2013 grenzüberschreitende Programme zwischen Frankreich, Deutschland und der Schweiz. Aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung werden insgesamt 67 Millionen Euro beigesteuert.

Hineinschnuppern in die Welt des Nachbarlandes

Für die Dauer von drei Jahren stehen dem Projekt TriProCom insgesamt fast 940.000 Euro EU-Fördermittel und weitere 940.000 Euro nationale Mittel aus dem Elsass, den Kantonen Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Jura sowie Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg zur Verfügung. Schülern erwerben durch TriProCom wertvolle internationale Kompetenzen, außerdem werden ihnen Einblicke in betriebliche Abläufe, wirtschaftliche Zusammenhänge und die Arbeitswelt ermöglicht. All dies geht einher mit dem Erwerb berufsrelevanter Fremdsprachenkenntnisse.

Dr. Werner Schnatterbeck, Leiter der Abteilung Schule und Bildung im Regierungspräsidium erklärt, wie wichtig diese Kenntnisse für die kommenden Arbeitnehmer sind: "Gerade in einer zunehmend globalisierten Welt werden qualifizierte Fachkräfte mit guten Fremdsprachenkenntnissen benötigt. Jugendliche sollten unbedingt die Fördermöglichkeiten von TriProCom nutzen". Das Projekt biete die Möglichkeit zum Hineinschnuppern in die Arbeitswelt des Nachbarlandes in Form von Kurzzeitpraktika, Arbeitsplatzerkundungen oder Firmenbesichtigungen. Das Angebot richtet sich hauptsächlich an Jugendliche entlang des Oberrheins aus den Klassen 5 - 10 der allgemeinbildenden Schulen sowie an Jugendliche in der beruflichen Erstausbildung.
Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Unsere Sonderthemen
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (0)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!
Sie sind der Erste, der einen Kommentar schreibt – vielen Dank!
Schreiben Sie Ihre Meinung
Ein neues Posting hinzufügen
Fett Kursiv Link Zitat
Sie dürfen noch Zeichen schreiben