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Karlsruhe Spaß oder Straftat? Karlsruher Polizei warnt vor Sexting im Chat

Einem Vertrauten erotische oder sogar pornografische Texte, Bilder oder Videos von sich zu schicken, ist für einige Jugendliche verlockend. In vielen Fällen ist der scheinbare Spaß jedoch strafbar, wie Dirk Schäfer vom Referat Prävention des Polizeipräsidiums Karlsruhe gegenüber ka-news erklärt.

Jeder vierte Jugendliche in Deutschland hat Kenntnis vom Versand intimer Fotos im Freundes- oder Bekanntenkreis. Das brachte die JIM-Studie 2015 (Jugend, Information und (Multi-)Media) des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest hervor, eine repräsentative Befragung von Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren. 

"Meist geschieht der Versand von erotischen oder aufreizenden Texten, Fotos oder Videos per Smartphone zunächst einvernehmlich und vertraulich im Rahmen einer Beziehung. Allerdings besteht die Gefahr, dass diese an andere Personen weitergegeben werden und die Kontrolle darüber verloren geht", warnt das Polizeipräsidium Karlsruhe in einer Pressemitteilung. 

Das ist strafbar

Mit Sexting kann man sich nicht nur blamieren, wenn es in die falschen Hände gerät - man kann sich damit auch ehe man sich versieht strafbar machen. "Zunächst geht es um die Inhalte der versendeten Medien. Sind die Texte, Bilder oder Videos als pornografisch einzustufen, macht man sich strafbar, wenn man diese an andere Personen verschickt", erklärt Dirk Schäfer vom Referat Prävention des Polizeipräsidiums Karlsruhe gegenüber ka-news. Gibt der Empfänger die Medien weiter, mache er sich natürlich ebenfalls strafbar, ergänzt Schäfer.

Jugendlichen, deren im Vertrauen verschickte Texte, Bilder oder Videos in die falschen Hände geraten sind, rät der Experte dazu, Strafanzeige zu erstatten werden. Dann könne man unter anderem auf Schadensersatz hoffen. Auch wenn die Aufnahmen nicht pornografisch sind, verletze eine Weitergabe zumindest das Urheberrecht. 

Keine Zahlen für Karlsruhe

Von einem Fall, der sich hier in der Region zugetragen hat, darf Schäfer aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht berichten, da dies Rückschlüsse auf die beteiligten Personen und Orte ermöglichen würde. Eine Auswertung, wie viele Strafanzeigen es in diesem Zusammenhang im Raum Karlsruhe gab, liege nicht vor und gestalte sich schwierig, da der Begriff "Sexting" kein Katalogbegriff in den polizeilichen Auskunftssystemen darstellt, so der Experte. 

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Kommentare (32)
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  •   Suedweschter
    (185 Beiträge)

    06.03.2016 21:59
    Dieser Artikel sagt mal wieder gar nichts
    Schreibt doch, was einer tun muss, der z. B. plötzlich von einer zudringlichen facebook-Bekannten mit unerwünschten Nacktfotos und unmissverständlichen Aufforderungen belästigt wird! Wo geht man damit hin, was soll man mitbringen? Wie sehen die Strafen aus?

    Hey, ein bisschen mehr Recherche sollte es schon sein, wenn der Inhalt eines Artikels wirklich informativ und brauchbar für den Leser sein soll! Ergänzt das mal.
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  •   SpitfireXIV
    (16 Beiträge)

    06.03.2016 19:45
    Waren die Zeichnungen
    +++ Das Posting verstößt gegen unsere AGB und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   MaryCarefree
    (395 Beiträge)

    07.03.2016 14:28
    Maximal
    unlauterer Wettbewerb...
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  •   SpitfireXIV
    (16 Beiträge)

    07.03.2016 18:32
    Und mindestens zu hart für dieses Qualitätsportal
    ich könnte mich gerade kringeln.
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  •   bud
    (40 Beiträge)

    06.03.2016 17:57
    Warum ist das strafbar?
    Zitat:" Sind die Texte, Bilder oder Videos als pornografisch einzustufen, macht man sich strafbar, wenn man diese an andere Personen verschickt"

    WARUM?
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  •   Gehwegparker
    (2887 Beiträge)

    06.03.2016 18:48
    Unter Umständen strafbar
    Könnte vielleicht damit zusammenhängen, daß der Empfänger minderjährig ist.

    In der Praxis wird deswegen aber auch keiner zur Polizei rennen, wenn der Empfänger nicht grade in Malsch wohnt...
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  •   Zensuropfer
    (811 Beiträge)

    06.03.2016 16:17
    Sexting?
    Auf alle Fälle interessanter als KA-NEWS mit den unterdrückten Kommentarfunktionen! Einfach nur noch Müll....
    Ich halte grenzwertige Diskussionen für besser, als eure durch miesen Journalismus entstandenen Beiträge einfach unkommentiert lesen zu müssen! Die Begleitinformationen in den Kommentaren fehlen leider! Aber ich glaube genau dass war das Ziel!

    Eure Seite wird halt immer mieser!
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  •   Gehwegparker
    (2887 Beiträge)

    06.03.2016 18:51
    Warum, ist doch ein Top Nachrichtenportal
    Unter weltbewegende Artikel wie "Sexting", Tunnelbetonwände und aufplatzende Autobahnen darf man kommentieren, während man bei den banalen Themen wie Asylpolitik und Kriminalität sich den Traffic spart.

    Bei welt.de gibt es aber auch kaum noch irgendwo eine Kommentarfunktion, das muß wohl von ganz oben angeordnet sein.

    Darf ich mal einen Witz erzählen? Wir haben Meinungs- und Pressefreiheit...
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  •   Zensuropfer
    (811 Beiträge)

    06.03.2016 19:14
    Eine Zensur findet nicht statt!
    Es sollen einfach nur negative Berichte über ein "gewisses Klientel" vermieden werden! Also Informationen werden weggelassen...
    Deshalb sage ich auch nicht "Lügenpresse" sondern "Weglasspresse"!
    Oder kann man verschweigen von Informationene schon als Lüge bezeichnen?
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  •   Gehwegparker
    (2887 Beiträge)

    06.03.2016 19:28
    Ja, kann man!
    Angenommen ich verkaufe ein Auto und erzähle dem Käufer, daß es neu lackiert ist, daß vor kurzem ein Ölwechsel stattfand und das Auto eine Leistung von 180 PS hat. Ich habe vor drei Monaten eine neue Batterie eingebaut und auch die Bremsflüssigkeit ist gewechselt.

    Was ich weglasse, ist die Information, daß die Bremsen unten sind, das Getriebe kaputt ist, daß die Kupplung im Eimer ist, daß man nur bis in den dritten Gang schalten kann...

    Bin ich jetzt ein ehrlicher Verkäufer? Habe ja nur Informationen weggelassen, er hätte ja auch nachfragen können, ob das Getriebe in Ordnung ist...
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