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Karlsruhe Silvesternacht in Karlsruhe: Haupt-Partyzone hinterlässt 15 Kubikmeter Müll

In der rauschenden Silvesternacht wurde in der Fächerstadt ordentlich gefeiert und Feuerwerk gezündet. Um 6 Uhr am Neujahrsmorgen begannen die Aufräumarbeiten in Karlsruhes "Haupt-Partyzone", die sich über den Bereich zwischen dem Zirkel, dem Hauptbahnhof und dem ZKM erstreckt, so Helga Riedel von der Pressestelle der Stadt Karlsruhe. Wie fällt die Bilanz des Amts für Abfallwirtschaft (AfA) für die Silvesternacht in Karlsruhe aus?

"Das AfA war am Neujahrsmorgen ab 6 Uhr mit etwa 20 Mitarbeitern, fünf Kehrmaschinen und fünf Klein-LKW im Bereich zwischen dem Zirkel, dem Hauptbahnhof und dem ZKM - also in der Haupt-Partyzone - unterwegs und hat dort rund 15 Kubikmeter Müll eingesammelt", sagt Helga Riedel von der Pressestelle der Stadt Karlsruhe. Dieser Wert bewege sich im Erfahrungsbereich der vergangenen Jahre. Wie schon in den Jahren zuvor wurde die Müllmenge nicht gewogen, daher könne man auch keinen Wert in Tonnen nennen, so die Stadt.

"Aufräumarbeiten dauern noch ein bis zwei Wochen an"

"Nach dem alljährlichen Sondereinsatz an Neujahr, an dem sich auch 2016, ab 8 Uhr wieder Mitglieder der islamischen Achmadija-Gemeinde beteiligt haben, erfolgt jetzt die restliche Straßenreinigung im normalen Dienst ohne Sonderschichten", so heißt es von der Stadt auf Nachfrage. Das dauere nach den Erfahrungen des AfA etwa eine bis zwei Wochen. "Gehsteige reinigt das AfA nicht, außer bei "Gefahr im Verzuge", sprich, wenn etwa Glasscherben rumliegen." Der Appell gehe daher an die Anwohner, Gehsteige selbst zu reinigen. Dazu seien die Bürger verpflichtet. Das geschehe aber in der Regel ohne Probleme, so die Stadt Karlsruhe
 

Ein sinkendes Bewusstsein könne das AfA nicht registrieren. Probleme habe das AfA allerdings mit den neuen großen Raketenbatterien bzw -würfeln. "Die Kehrmaschinen können diese wegen ihrer Größe nicht direkt aufnehmen, deren Überreste müssen daher von Hand entfernt werden", äußert sich die Stadt Karlsruhe weiter. Nach Einschätzung des AfA seien stattdessen aber weniger "kleine" Überreste angefallen, so Riedel.

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