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Karlsruhe Sicherheit in Karlsruhe: Linke stellt Videoüberwachung in Frage

Wo gibt es in Karlsruhe Videoüberwachung und wie effizient war diese bisher? Das will die Linke Gemeinderatsfraktion von der Stadtverwaltung wissen. Die Partei stellt in einer Pressemitteilung in Frage, ob diese Einschränkung der Freiheitsrechte wirklich nötig ist und macht auf mögliche Alternativen aufmerksam.

"Die Videoüberwachung von Bürgern ist immer eine gravierende Einschränkung von Freiheitsrechten. In wieweit sie mehr Sicherheit bringt, ist nicht erwiesen. Deshalb möchten wir von der Stadt Auskunft darüber haben, wo in Karlsruhe der öffentliche Raum per Video überwacht wird, wie hoch die Kosten dafür sind und wie viele Straftaten eindeutig aufgrund von Videoüberwachung aufgeklärt werden konnten", erläutern Stadträtin Zürn und Stadtrat Niko Fostiropoulos von den Karlsruher Linken in der Pressemitteilung.  

Die Gemeinderatsfraktion habe zudem bei der Stadtverwaltung angefragt, ob nicht ein sicherheitsgewährendes Umfeld - etwa durch ausreichende Ausleuchtung von Verkehrs- und Fußwegen, bedarfsgerechten ÖPNV auch in den Nachtstunden oder bedarfsgerechte Präsenz der Polizei im öffentlichen Raum - hilfreicher wäre als Video-Überwachung.

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