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23.03.2016 19:00
 
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"Sehr erfolgreiches Projekt": KA-WLAN in Bahnen bleibt! [3]

Bild:mw

Karlsruhe (ps/kom) - Kostenfreies WLAN weiterhin in zwei VBK-Bahnen: Die Straßenbahnen der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) mit Zugang zum kostenlosen Internetangebot der Stadt KA-WLAN waren sechs Monate in Karlsruhe unterwegs. Ende März endet der Probebetrieb der beiden "Hotspotbahnen" mit einer laut Pressemeldung "sehr positiven Bilanz".
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Insgesamt 12.000 Fahrgäste pro Monat und bis zu 1.100 Fahrgäste pro Tag machten von dem WLAN-Angebot Gebrauch. Die Datennutzung belief sich dabei in Spitzenzeiten auf ein Volumen von 50 Gigabyte pro Monat. "Wir haben uns dafür entschieden, angesichts des sehr erfolgreichen Probebetriebs die beiden VBK-Bahnen bis auf Weiteres mit kostenlosem WLAN zu betreiben", so Alexander Pischon, Vorsitzender der Geschäftsführung der VBK, laut der Pressemitteilung. 

AVG Bahnen sollen umgerüstet werden

Auch Norbert Käthler, Geschäftsführer des Karlsruher Stadtmarketings, zeigte sich zufrieden: "Die Fortführung von KA-WLAN in den Straßenbahnen spricht für die Qualität des IT-Standorts Karlsruhe. Als innovatives Serviceangebot für unsere Bürgerinnen und Bürger bietet KA-WLAN darüber hinaus an 34 Zugangspunkten kostenfreies Internet – egal ob in der Bahn, in den Hochschulen oder auf den Plätzen der Stadt."

Kostenloses WLAN in Bahnen anzubieten sei auch bei der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) ein aktuelles Thema. Denn die AVG habe sich mit dem Abschluss des Verkehrsvertrags für das Netz 7a dazu verpflichtet, ihre Bahnen flächendeckend mit WLAN zu betreiben. Es sei daher geplant, sämtliche AVG-Bahnen dahingehend umzurüsten. Bezüglich weiterer Bahnen der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK), die im Karlsruher Stadtgebiet unterwegs sind, sei mit Blick auf das Thema WLAN-Ausstattung noch keine Entscheidung gefallen.

Finanzierung muss noch geklärt werden

"Hier handelt es sich um die Frage der Finanzierung, die für die Zukunft noch geklärt werden muss", so  Pischon. Um KA-WLAN in den VBK-Straßenbahnen 260 und 263 zu ermöglichen, kooperiere das KA-WLAN-Projektteam, das sich aus INKA e.V., CyberForum e.V., Stadtmarketing Karlsruhe GmbH, Telemaxx Telekommunikation GmbH und dem Karlsruher Institut für Technologie zusammensetzt, mit den Verkehrsbetrieben Karlsruhe, den Komponentenherstellern Netmodule und IPMotion sowie Vodafone, heißt es in der Mitteilung weiter.

Unterstützt wurde die Pilotphase zudem vom Karlsruher Softwareunternehmen Gameforge. KA-WLAN ist ein Bildungsnetzwerk, das durch die Beteiligung von Museen, Kulturinstitutionen und Hochschulen stetig in Karlsruhe ausgebaut werde. Auch das in Bretten, Baden-Baden, Bühl, Sinzheim und Rastatt verfügbare BADEN-WLAN sei zu KA-WLAN kompatibel. Alle registrierten KA-WLAN Nutzer könnten somit auch in diesen Städten kostenfrei surfen.

Der Artikel wurde nachträglich bearbeitet.

Mehr zu: Ticker KA-WLAN KVV AVG VBK

Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert:

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Kommentare [3]
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  • (448 Beiträge) | 24.03.2016 01:49
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    Wird dann
    auf die Fahrpreise umgelegt, gell?

    Wohl dem der ein Auto hat und die Bahn nicht braucht um das Gedaddel der zukünftigen Nobelpreisträger und Asozialen finanzieren zu müssen.

    Der 450 SEL 6.9 sollte wieder zum Strassenbild gehören. Auch wenn da ein paar Grampen husten müssen. Wir haben es überlebt, dann schaffen die das auch.
  • (1402 Beiträge) | 23.03.2016 20:06
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    50 Gigabyte pro Monat?
    Die brauch ich ja alleine!?
  • (8311 Beiträge) | 24.03.2016 06:04
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    Mitunter wundert man sich,
    in der Internethauptstadt Karlsruhe.

    Ich habe am Montag die angebotene Möglichkeit genutzt eine Nachricht über Internet ins Rathaus zu schicken. Dazu muss man seine E-Mail angeben. Jetzt rätsel ich tatsächlich, ob ich mich dabei verschrieben habe. Es kam nämlich, wie ansonsten bei vielen Presseorganen üblich, keine Rückmeldung. Nicht nur, dass der Text nicht bestätigt wurde. Es kam noch nicht einmal die Meldung, dass man es erhalten hat. Es kam nur auf meinem Bildschirm hier, dass es abgeschickt wurde.

    Mich wundert nichts mehr. Es ging inhaltlich darum, dass die Vorzimmerdame ein Schreiben mit dem Vermerk "persönlich" nicht als Eingang im PC hatte. Ich hatte eine Eingangsbestätigung erwartet.

    Immer nur so zu tun, als wisse man von gar nichts etwas, das hat irgendwann Konsequenzen. Wenn man schon nicht die Gelegenheit nutzt sich um etwas zu kümmern, noch bevor es öffentlich wird, dann wird es eher von Mal zu Mal schlimmer.
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