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Karlsruhe/Rastatt Schwarzarbeit: Zoll Karlsruhe überprüft 1.234 Bauarbeiter

Im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung wurden in der vergangenen Woche im Bezirk des Hauptzollamts Karlsruhe verschiedene Großbaustellen kontrolliert. Die Standorte Rastatt, Karlsruhe, Heidelberg und Ludwigshafen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit überprüften an drei Tagen 470 Unternehmen und befragten 1.234 Personen zu ihrem Arbeitsverhältnis. Dabei wurden Beamten 123 Unregelmäßigkeiten auf Seiten der Arbeitgeber und 92 auf Seiten der Arbeitnehmer festgestellt. 77 Beamten waren im Ensatz.

"Die Bauchbranche ist leider nach wie vor anfällig für illegale Beschäftigung in verschiedenen Ausprägungen", so Matthias Götz, Pressesprecher des Hauptzollamts Karlsruhe.

Vier Straf- und 15 Bußgeldverfahren

"Wir treffen auf den Baustellen vermehrt Subunternehmer an, welche wiederum weitere Subunternehmer beauftragt haben. Dadurch werden die Prüfungen und die anschließende Auswertungen immer umfangreicher", so Götz weiter. 27 Mindestlohnverstöße, 26 Verstöße gegen das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, Scheinselbständigkeit in 61 Fällen, Leistungsbetrug in sechs Fällen und 44 Meldepflichtverstöße, so die erste Zwischenbilanz der Prüfung bei der bereits vor Ort 4 Straf- und 15 Bußgeldverfahren eingeleitet wurden. Mit weiteren Verfahren ist laut Hauptzollamt im Laufe der Auswertung zu rechnen.

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