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Schlechte Bilanz: Alkohol-Testkäufe für Jugendschutz in Karlsruhe [23]

Karlsruhe Sven Scherz - Schlechte Bilanz: In drei von vier Kontrollen ging es schief. Da erhielten die drei U-18-Testkäufer des Karlsruher Ordnungsamtes problemlos harten Alkohol und Tabakwaren. An Tankstellen und in Supermärkten kontrollierten am vergangenen Freitag Abend die Mitarbeiter der Polizeibehörde, ob sich das Verkaufspersonal an geltenden Jugendschutz hält. Zur Rede gestellt, erlitt eine Verkäuferin einen Schwächeanfall.

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Testkäufe
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Foto: Sven Scherz

Karlsruhes Einzelhandel hat in Sachen Jugendschutz dringend Nachholbedarf. So das Fazit der Testkäufe vom vergangenen Freitag. Das städtische Ordnungs- und Bürgeramt hat gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Karlsruhe und dem Landratsamt Karlsruhe ein Konzept erarbeitet, mit dem "die Verfügbarkeit von alkoholischen Getränken und Tabakwaren für Menschen unter 18 Jahren eingeschränkt" werden soll. So das Ziel. Teil des Konzepts sind eben jene Testkäufe.

Dazu wurden am Freitag Abend zwei Mädchen und ein Junge zwischen 16 und 17 Jahren in vier Läden geschickt. Sie sollten Alkohol und Tabak kaufen. Begleitet wurden sie dabei von zwei erwachsenen Amtspersonen, die als Zeugen in Zivil im Hintergrund blieben. Gegebenenfalls hatten anschließend uniformierte Polizisten des Kommunalen Ordnungsdienstes die Daten zur Weiterleitung an die Bußgeldstelle aufgenommen. 

Kein Gespür für Jugendschutz

An einer Tankstelle fragte die Kassiererin weder nach dem Alter, noch ließ sie sich den Ausweis der Jugendlichen zeigen. Und das, obwohl die Ordnungshüter an dieser Tankstelle bereits vor kurzem Testkäufe durchgeführt und Belehrungen erteilt hatten. "Leider haben die Kontrollen der Vergangenheit zu keiner Sensibilisierung geführt", sagt Björn Weiße, Leiter des Ordnungs- und Bürgeramts. Bei jener ersten Kontrolle wurde der Verkäuferin ein Bußgeld von 200 Euro in Rechnung gestellt. Laut Empfehlung des Bußgeldkatalogs des Sozialministeriums Baden-Württemberg wären hier weitaus höhere Summen bis 500 Euro denkbar gewesen.

"Wir haben den Verdacht, dass das relativ geringe Bußgeld damals nicht vom Personal, sondern vom Inhaber gezahlt wurde", sagt Weiße. Weil es sich um einen Wiederholungsfall handele, scheint der Inhaber seiner Aufgabe nicht nachgekommen zu sein, das Personal zu schulen. Zum wiederholten Mal enttäuschte auch ein Supermarkt in Grünwinkel. Hier allerdings konnte der Marktleiter nachweisen, dass die Mitarbeiter seines Hauses angewiesen worden seien, das Jugendschutzgesetz zu achten. "Es kommt auf die Person an, die an der Kasse sitzt", weiß Kriminalhauptkommissarin Tina Rastätter: "Wer selbst Kinder im Teenageralter hat, kennt das Problem und reagiert entsprechend."

Scanner, Piepser, Altersabfrage

Positiv im Sinne der Ordnungshüter war die Begegnung bei "real". Hier piepst der Kassencomputer automatisch, wenn Produkte eingescannt werden, deren Kauf einer Altersbegrenzung unterliegen: Das ist bei Alkohol, Tabak, aber auch DVDs oder Videospielen der Fall. Im Kassendisplay erscheint dann das "Mindestgeburtsdatum" des Kunden. Das Personal soll das Datum nach vorgelegtem Ausweis überprüfen. Eine hilfreiche Erleichterung. Denn an der Kasse muss es schnell gehen. Da hapert es bei dem ohnehin enorm unter Druck stehenden Personal mitunter an Konzentration beim Kopfrechnen.

Weiße: "Wir hatten Fälle, wo nach Ausweisvorlage von Minderjährigen trotzdem verkauft wurde." Mit einem Schwächeanfall reagierte eine Tankstellenverkäuferin, als sie nach dem Verkauf eines Wodka-Mix-Getränks an die Jungendlichen von den uniformierten Beamten angesprochen wurde. Die Frau, die kurz vor 22 Uhr "fertig werden wollte", war betroffen und beschämt über ihr eigenes Fehlverhalten.

Kontrollmethode

Es gehe nicht darum, das Verkaufspersonal "vorzuführen" oder "reinzulegen". So will Wolfram Jäger, Bürgermeister und Dezernent des Ordnungsamtes, das abendliche Vorgehen verstanden wissen.

Es lässt sich durch nichts rechtfertigen, wenn der Handel gegen geltendes Jugendschutzgesetz verstößt. Es muss normal werden, dass sich Verkäufer die Ausweise zeigen lassen. Die Beamten waren am Abend enttäuscht über die schlechte Quote und die Enttäuschung reiht sich in die große Reihe beruflicher Frustrationen ein: Denn de facto hat der Staat mit seinen Ordnungsbeamten nur sehr begrenzt Möglichkeiten, die Jugend vor Alkohol zu schützen. "Wenn wir am Wochenende nachts durch die Kaiserallee Streife fahren", schildert ein Beamter der Polizeibehörde, "dann liegen häufig 15- und 16-Jährige sturzbesoffen herum. Oftmals eskaliert die Gewalt. Ohne ersichtlichen Grund. Aber immer ist Alkohol mit im Spiel.

" So lange jedoch keine Straftaten vorfallen, müssen die Beamten solche anscheinend normal gewordenen Szenarien hinnehmen. Polizisten sind keine Streetworker. Und so viele Sozialarbeiter wie nächtlich alkoholisierte Jugendliche lassen sich auch in einer wohlhabenden Stadt wie Karlsruhe wohl nicht finanzieren. So gesehen gleicht die Kontrolle per Testkäufer einem Aktionismus, der beruhigen soll und zeigt, dass was getan wird?

Doppelmoral?

Die jugendlichen Testkäufer dürfen – so die Anweisung an die Presse – namentlich nicht genannt werden und sollen – für spätere Kontrollen –unerkannt bleiben. Das ist nachvollziehbar. Alle drei Jugendliche haben sich freiwillig bereit erklärt mitzumachen und die Zustimmung ihrer Eltern erhalten. 

Sie sind alle drei Auszubildende der Stadtverwaltung Karlsruhe. Welchen erzieherischen Effekt die Stadt damit auf die drei bewirkt, sollte bei zukünftigen Unternehmungen dieser Art aber dringend thematisiert werden. Auf Nachfrage, ob der jugendliche Testkäufer den Baccardi, den er gerade testgekauft hat, selbst schon mal getrunkten habe, schüttelt er den Kopf. Ob er mal gerne ein Bier trinkt? Der Jugendliche verneint und ist verunsichert.

Da müsse unter Gleichaltrigen doch ein immenser psychischer Gruppendruck sein? Die Jugendlichen wollen auf diese Fragen der Journalisten keine Antwort geben. Mit der Doppelmoral im Umgang mit Alkohol, die für unsere Gesellschaft typisch ist und von der Politik forciert wird, hat das Amt seine drei jugenlichen Tester bedauernswert allein gelassen.

Jäger: Mehr Testkäufe und Freiwillige!

Angesichts des "mangelhaften" Ergebnisses beim Karlsruher Einzelhandel kündigte Wolfram Jäger an, die Testkäufe zu intensivieren. Doch dem Kommunalen Ordnungsdienst fehlt es dazu nicht zuletzt an Personalstärke. Der Bürgermeister könne sich deshalb vorstellen, dass freiwillige Bürger dem Ordnungsdienst assistierten. Der Gemeinderat hatte vor einigen Wochen einen Beschluss gefasst, der ein solches ehrenamtliches Engagment ermögliche. Die Freiwilligen bekämen eine Entschädigung von 7,50 Euro pro Stunde. Immerhin. Das ist der Mindestlohn, den die Gewerkschaften fordern.

Mehr zu: Jugendschutz Testkäufe Ordnungsamt

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Kommentare [23]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (745 Beiträge) | 04.10.2011 08:17
    Es gehe nicht darum, das Verkaufspersonal "vorzuführen" oder "reinzulegen".
    richtig!
    Es geht darum Denunzianten zu erziehen. Da kann man sich schon freuen, wenn die im Berufsleben stehen, da werden sie das von der Obrigkeit übermittelte "können" intensivieren.

    Wir hatten so etwas schon einmal in Deutschland, ich dachte wirklich, das gibt es nie wieder.
  • (108 Beiträge) | 04.10.2011 08:57
    Blödsinn ...
    die jugendlichen Testkäufer sind doch keine Denunzianten, sie arbeiten im Rahmen des Ordnungsdienstes - was soll daran schlecht sein. Bitte nicht diejenigen an den Pranger stellen, die Gesetzesübertreter, Ladenbesitzer und Verkäufer, ausfindig machen!
  • (2365 Beiträge) | 04.10.2011 09:06
    Kinder
    ich weiss ja nicht ob du Kinder hast. Angenommen du hättest welche und eines deiner Kinder kommt abends sturzbesoffen heim. Interessiert es dich dann denn nicht woher der Alkohol kam ? Würdest du dann nicht wollen, dass "schwarze Schafe" an den Kassen zur Rechenschaft gezogen werden ? Natürlcih weiß ich auch, dass oftmals über 18 jährige den Stoff bsorgen, aber wenn ich die testergebnisse richtig deute, dann sicher nicht nur. was ist dagegen einzuwenden wenn verbote kontrolliert werden ? Das passiert doch in Deutschland mangels personal viel zu selten .
  • (38 Beiträge) | 04.10.2011 09:32
    Denunzianten
    ich weis nicht , was das mit Denunzianten zu tun hat .Blödsinniger Kommentar.Die Alkoholkontrollen müssten noch verstärkt werden .
    Es geht nur um Umsatz in den Tankstellen und die Kinder laufen besoffen herum.Ist es das , was orakellka will , oder hat er gar eine Tankstelle ????????
  • (745 Beiträge) | 04.10.2011 21:07
    hier werden Lehrlinge benutzt.
    richtig gelesen. Das ist auch kein blödsinniger Kommentar. Diese Gesetze gab es schon vor 40 Jahren, damals wurden aber keine Geschäfte ruiniert.
    Und ja, ich habe Kinder, was hier passiert hat etwas mit Erziehung zu tun, vielleicht auch mit dem Jugenschutzgesetz durch das ja nicht einmal mehr Eltern die Möglichkeit haben richtig einzuschreiten.

    Wenn ich aber sehe, dass für die Überwachung solcher Dinge, letztlich ganze Abteilungen gegründet werden. Dann erinnert mich das schon an Erzählungen meines Vaters und Großvaters und das war damals keine "DEMOKRATIE", da wusste man wo man dran war. Bei unserem Staat weiss man nur noch eines, die Überwachung des einzelnen kann kosten soviel sie will.

    Und das schönst, sieht man an dir "Das Volk jubelt", klasse!
  • (2025 Beiträge) | 04.10.2011 10:03
    Völlig daneben
    dein Kommentar, vor allemder Spruch wir hatten so was schon mal. Hab selbst ne 16-jährige Tochter, die auch schon in der Kneipe nen Tequila gekriegt hat, da hab ich mich echt aufgeregt und auch überlegt, ob man da net was machen sollte. Beim nächsten mal, als sie dort war, gabs zum Glück für ne Freundin von ihr nix mehr in der Art. Bin der Meinung, es sollte wirklich gegen so was vorgegangen werden, ist jetzt in meinen Augen wirklich kein Kavaliersdelikt, so in der Art kann ja mal passieren.
  • (40 Beiträge) | 04.10.2011 10:23
    ....
    ich habe selbst schon erlebt wie 13 jährige Alkohol gekauft haben in einen Discounter,obwohl ich die Verkäuferin auf das Alter drauf hingewiesen habe. es hat diese schlichtweg nicht interessiert. sie hat nur mit den Schultern gezuckt und weiter verkauft ;(
    in einem anderen Supermarkt durften Kinder nicht mal die Pralinen mit der Kirsche kaufen wegen des Alkoholgehalts grinsen es liegt somit an den Verkäufern
    dazu fällt mir ein Sprichwort ein: es gibt solche und solche ,aber mehr solche als solche ..
  • (2170 Beiträge) | 04.10.2011 10:26
    bei Aldi haben
    ca. 15 jährige vor mir nicht mal Eis bekommen weil da Alk drin war.

    Man kanns dann aber auch übertreiben..
  • (1825 Beiträge) | 04.10.2011 11:00
    Darauf warte ich:
    Kunde: "Ich hätt gerne ein stück Kirschtorte"
    Bäckereifachverkäuferin: "Haben Sie einen Ausweis dabei?"
  • (2845 Beiträge) | 04.10.2011 10:35
    Jetzt
    mal ehrlich:
    Wie alt ward ihr als ihr das erste Mal Alk getrunken habt,als ihr euren ersten Rausch gehabt habt und woher kam der Stoff dafür?
    Viele von den Moralaposteln waren in ihrer Jugend auch nicht besser.
  • (536 Beiträge) | 04.10.2011 10:57
    Klar,
    wir haben auch mal ordentlich einen reingelassen, aber wir sind nicht komatös irgendwo rumgelegen. Unt meistens ham wir Bier getrunken, denn die harten Sachen haben wir damals auch schon nicht kaufen können. Es ist auch ein Riesenunterschied ob man mit 15/16 den resten Rausch hat, oder mit 12/13.

    Also tu nicht so, als seien wir Moralapostel.
  • (1034 Beiträge) | 04.10.2011 14:17
    das problem ist die gewalt!
    ich will nicht sagen, jeder soll die erfahrung machen und sich die birne vollsaufen aber es hat grenzen, wenn, besonders die herren der schöpfung, anfangen grundlos beleidigend oder gewaltätig zu werden, wo fast immer alkohol ein mitauslöser ist. klar, die grundeinstellung zu sowas muss auch da sein.

    die gesellschaft braucht mehr sozialpädagogen/ sozialarbeiter, die endlich auch vernünftig bezahlt werden müssen, für die arbeit, die sie für die gesellschaft tun. bloß wird sich keine frau im klassischem streetwork bewegen und die frauenquote ist enorm in den studiengängen (was viele nicht wissen - sozialarbeiter sind diplomierte menschen mind. 7 semester studium)
  • (49 Beiträge) | 04.10.2011 16:51
    Warum
    sollen denn bitte Sozailpädagogen Kinder erziehen? Das ist und bleibt die Aufgabe der ELTERN!! Erziehung ist zwar nicht mehr so einfach wie vor 20 Jahren, aber Kinder in die Welt setzen heißt nicht, ich habs für die Gemeinschaft in die Welt gesetzt, soll sich die Gemeinschaft (in diesem Falle Pädagogen) um die Erziehung kümmern. Mal nebenbei bemerkt...
  • (301 Beiträge) | 04.10.2011 15:54
    Seltsame Frage




    Zitat von andip

    Viele von den Moralaposteln waren in ihrer Jugend auch nicht besser.



    Weisst Du, ich habe auch bevor es erlaubt war das erste Mal was getrunken.
    Ich habe es dann aber nie so übertrieben, dass ich irgendwo herumgelegen wäre, oder die Landschaft mit meinem Mageninhalt dekoriert hätte.
    So heftig wie es aktuelll getrieben wird, ist es Alkoholmissbrauch.
    Da echauffiert sich niemand und Du kannst auch niemand in die Moralapostel-Ecke stellen. Es ist eine Ernste Sache, und jeder der die Angelegenheit argumentativ verharmlosen möchtel, arbeitet daran mit, dass sich das insgesamt für die Gesellschaft verschärft.
  • (220 Beiträge) | 04.10.2011 11:27
    Es dreht sich doch nicht um mal ein Bier...
    Leider kann man die Situation aktuell nicht mit unserer Jugend vergleichen. Es ist was Anderes ob ein 15jähriger ein Bier trinkt...da würde ich auch als Vater ein Auge zudrücken...oder ob sich eine Gruppe 13jährige mit Wodka und anderem Hochprozentigen zuballern. Und das ist leider im Moment die Regel. Geht mal mit offenen Augen über Strassenfeste, Faschingsumzüge etc...überall kreisen harmlos aussehende Flaschen mit selbstgemischtem "Fruchtsaft"...leckere Mischgetränke die süffig sind und hochprozentig. Der Sohn meines Arbeitskollegen musst mit einem Vollrausch die Nacht im Krankenhaus verbringen...er ist 13! Da habe ich vollstes Verständnis für Kontrollen. Ich wäre sogar noch extremer...regelmässige Kontrollen...bei 3 Verfehlungen innerhalb 2 Jahren wird die Lizenz zum Ausschank oder Vertrieb von Alkohol dauerhaft entzogen.
  • (2849 Beiträge) | 04.10.2011 11:32
    Ich war mit 12 das....
    ....erste Mal voll. Zwei Bier und weg war ich. Meinen nächsten Vollsuff hatte ich dann mit 16...zu viel Asbach. Aber in beiden Fällen haben mich die Kumpels, die noch gehen konnten, nach Hause gebracht. Mit dem vollen Risiko, dass sie mächtig Ärger bekommen. Denn sie auch dann zu hause von ihren Eltern bekommen hatten und ich von meinen. Aber heute? Zum einen bringen einen die Kumpels nicht mehr nach Hause, muss man schon selbst schauen. Und zum anderen: die Eltern zucken doch heutzutage nur noch mit den Schultern wenn der 16-jährige besoffen heimkommt. Da gibt es doch keinen Ärger mehr.
  • (211 Beiträge) | 04.10.2011 11:57
    Wenn es um Kontrolle geht!
    Wenn es allen nur um Kontrollen geht, warum sehe ich dann nie die Damen und Herren vom Ordnungsamt oder der Polizei bei Kontrollen von Jugentlichen in der Innenstadt oder Rheinstetten??? Da hocken sie in Haltestellen mit "Pfirsichsaftbehältnissen" rum und überall kullern die leeren Wodkaflaschen neben dran! Habe keine Ahnung, was passiert ist die letzten 20 Jahre, aber als ich noch ein jugendlicher war, waren nur Penner und Alkoholiker am Europaplatz mit Bierflaschen zu sehen! Und was in KA sich am REWE zwischen Mühlburger Tor und Europaplatz am Wochenende mit Alkohol und Jugendlichen abspielt, davon will ich besser garnicht reden! Wo ist da die Kontrolle???
  • (895 Beiträge) | 04.10.2011 12:37
    ...
    Spätestent mit Inbetriebnahme U Strab muss es dese geben. Aber haupstache (vermutlich unschuldige) Fürther Fans werde von der Polizei krankenhausreif geschlagen...dafür hat man dann die Leute. Die feigen Säcke sollen endlich mal Namen an ihrer Rüstung tragen.

    Ich war mit 17 das erste mal betrunken...meisten sind es auch die Eltern die den Kiddis den Alk kaufen.
  • (301 Beiträge) | 04.10.2011 16:04
    Effektiv wäre eventuell auch....
    Dass das Ordnungsamt nach dem Prinzip verfährt, dass die Abends Jugendliche, die sie antreffen auf Alkohol kontrolliert und nach dem Prinzip wer zu viel hat wird aus dem Verkehr gezogen, verfährt.
    Dann wird es nämlich eventuell nicht mehr ganz so schick, dass man sich unkontrolliert die Birne hohl trinkt.

    Ich denke, wenn, dann sollten die Kontrollen auch schon Mittags stattfinden, denn Jugendliche werden dann auf diese Zeiten ausweichen, weil das Personal um diese Uhrzeiten eventuell noch nicht so sensibilisiert ist.

    Mir gehts nicht darum, dass ich es den Jugendlichen nicht gönne, voll zu sein. Mir geht es darum, dass diese die Kontrolle über sich selbst völlig verlieren, wenn sie voll sind.

    Übrigens: In Großbritannien wird man ganz rigoros nach dem Ausweis gefragt. Warum klappt das denn dort? Ich finde diese Frage interessant
  • (119 Beiträge) | 04.10.2011 16:18
    Wenn die unter
    18 jährigen zwecks Ausweiskontrolle keinen Alk mehr bekommen , schicken sie halt Kumpels die über 18 sind zum Einkaufen.Wo ein Wille ist , ist auch ein Weg.In den USA bekommt man unter 21 keinen Stoff und auf Parties stürzen die Kids auch besoffen rum.

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