Karlsruhe Russischer Eisbär in Karlsruhe

Eisbär "Kap" (Foto: pr)
Der junge Eisbär, der Anfang November aus dem Zoo Moskau nach Karlsruhe gekommen ist, kann seit dem gestrigen Donnerstag erstmals die Außenanlage der Eisbärenanlage begutachten. "Kap" hat sich überraschend schnell in den Innengehegen und Laufgängen der Eisbärenanlage am und im Lauterberg eingewöhnt. Daher hat sich der Zoo entschlossen, Kaps Bewegungsradius zu erweitern und ihm schon nach zwei Wochen die Schieber zum Trenngehege zu öffnen.

Der Jung-Eisbär kann so die Karlsruher Zoobesucher und diese wiederum ihn kennen lernen. Kaps ungewöhnlicher Name ist eine Abkürzung des russischen Wortes "Kaplya", das soviel wie "Tropfen" bedeutet. Der Kleine, geboren am 16. Oktober 2000 und damit gerade mal ein Jahr alt, hatte von Anfang an keine Scheu vor den Tierpflegern. Diese sind damit beschäftigt, immer wieder neue Spielgeräte zu beschaffen - schließlich soll bei Kap keine Langeweile aufkommen.

Der Karlsruher Zoo verfügt über eine der modernsten Eisbärenanlagen in Europa. Kap lebt derzeit auf der Anlage von Braunbär Jonny - dieser hat sich zum Winterschlaf zurückgezogen. In Karlsruhe leben die beiden Eisbären-Damen Katrien und Mien. Kap soll später im Zoo Wuppertal Zuchtbär werden.

In Karlsruhe wird ein ebenfalls etwa einjähriger Artgenosse als Zuchtbär bleiben, dieser lebt aber noch bei der Mutter. Nach dem Tod der Karlsruher Eisbärengruppe in Nürnberg wird der junge Zuchtbär dann den Kern der neuen Gruppe bilden. Mit seinem etwa gleichaltrigen Artgenossen und Mien und Katrien soll er erste Erfahrungen in der Gruppe machen.

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