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02.03.2016 11:54
 
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Rotstift bei Coca-Cola: Auch Karlsruher Standort betroffen [16]

Der Getränkehersteller Coca-Cola ist auf Sparkurs.Foto: Carmen Jaspersen

Berlin/Stuttgart (dpa/lsw) - Coca-Cola setzt den Rotstift an, drei Logistik-Zentren in Baden-Württemberg sollen von der Landkarte verschwinden. Grund: zu geringe Auslastung. Gewerkschafter schütteln den Kopf.
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Dem Sparkurs von Coca-Cola sollen etwa 100 Arbeitsplätze in Baden-Württemberg zum Opfer fallen. Die Logistik-Standorte in Riegel (Kreis Emmendingen) mit 23 Arbeitsplätzen und Gomaringen (Kreis Tübingen) mit 32 Stellen sollen Ende Juli geschlossen werden, wie Coca-Cola am Dienstag in Berlin mitteilte. Beiden sind noch 112 Außendienstler zugeordnet, die von den Kürzungen nicht betroffen sind und künftig anderen Orten zugeordnet werden. Zudem soll der Logistikteil der Karlsruher Anlage geschlossen werden, was wohl etwa 50 Jobs kostet.

In Baden-Württemberg hat die Firma eigenen Angaben zufolge etwa 1300 Mitarbeiter. Deizisau (Kreis Esslingen), Mannheim und Urbach (Rems-Murr-Kreis) sind von dem Stellenabbau nicht betroffen.

Coca-Cola begründete den Schritt mit einer «Straffung des Produktionsnetzwerkes», mit der man auf geänderte Bedingungen am Markt für Erfrischungsgetränke reagiere. Die Wettbewerbsfähigkeit müsse gesichert werden, sagte eine Sprecherin. Da Supermarktketten die Belieferung ihrer Verkaufsstellen mehr und mehr selbst übernommen hätten, sei die Auslastung der Coca-Cola-Logistikzentren gesunken. Durch die sinkende Auslastung seien die Standorte «nicht mehr

wirtschaftlich zu betreiben». Man bemühe sich, die betroffenen Mitarbeiter auf Stellen in anderen Konzernbereichen zu vermitteln. Zusätzliche Stellen hierfür soll es aber nicht geben.

Der Landeschef der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Uwe Hildebrandt, reagierte mit Unverständnis. Die Umstrukturierung sei einzig und allein ausgerichtet auf eine hohe Rendite und Wertsteigerung, monierte Hildebrandt. Er werde sich für sozial verträgliche Lösungen für die Betroffenen einsetzen.

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Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert:

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Neuer OB in Bretten


Kommentare [16]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (2718 Beiträge) | 02.03.2016 15:26
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    wenn
    es nach mir ginge, könnten die morgen dichtmachen.
    Trinke die Zuckerplörre dieses Konzerns nicht.

    Ausser man ist mal im Notfall auf der Autobahn beim gelben M und lässt sich ne Sprite aus dem Automaten. Wobei ich auch nicht sicher bin, ob dieses Gepansche da wirklich von dem Konzern ist.
  • (112 Beiträge) | 02.03.2016 17:08
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    MC Fett
    Zu MC Fett geht man aber auch nicht, da verzichte ich lieber auf Essen !
  • (7280 Beiträge) | 02.03.2016 18:50
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    Lieber ein Nutellabrot mit Butter drunter oder?
    P.S.: Ich geh auch nicht zu McDoof
  • (632 Beiträge) | 02.03.2016 13:06
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    Wettbewerbsfähigkeit - und alle spielen mit
    wer ändert, denn sein Einkaufsverhalten und fördert Firmen die sich sozial, ökologisch und fair verhalten. Es geht bei uns nur um den Preis. Daher braucht sich niemand beschweren, wenn die Firmen so agieren. Sie werden vom Kunden doch belohnt
  • (263 Beiträge) | 02.03.2016 14:29
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    Woher soll
    der Kunde wissen, welcher Betrieb ökologisch und sozial arbeitet ? Ein hoher Preis sagt gar nichts aus ? Das haben Qualitätstests bewiesen.
    Das ist eben die Marktwirtschaft. Sozial wurde schon lange entfernt.
    Die Wirtschaft sucht Fachkräfte. Aber bitte nur unter dem Mindestlohn. Leben können die dann vom Sozialstaat.
  • (885 Beiträge) | 02.03.2016 17:31
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    Na ja
    ein bischen schauen muss man schon. Z.B. KIK ist ständig in den Medien aufgrund schlimmsten Arbeitsbedingungen für die Arbeiter bzw. Kinder in den Fabriken in Indien ind Pakistan und auch der ganzen Giftstoffe in der Kleidung. Solange es Menschen gibt, die glauben dass sie sich für 25 Euro komplett einkleiden können und das ganze gesund und unter korrekten Bedingungen hergestellt ist, wird KIK natürlich weitermachen.
    Einige Billig-Discounter sind dadurch aufgefallen, dass sie nicht nur ihre Mitarbeiter weit unter Mindestlohn ausbeuten sondern auch bespitzeln (ich sage nur Kameras , auch in den Toiletten was ein schwerer Verstoß gegen den Datenschutz und die Persönlichkeitsrechte sind).
    Und jetzt hat jeder mündige Verbraucher selbst in der Hand ob er dort weiter einkauft und diese Machenschaften dadurch unterstützt oder nicht.
  • (2510 Beiträge) | 02.03.2016 17:56
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    Ich rate mal...
    Davon hört der gemeine KA-News-Leser zum ersten Mal.
  • (885 Beiträge) | 02.03.2016 18:25
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    Wenn das
    alles ist, was Sie dazu beitragen können...
  • (278 Beiträge) | 02.03.2016 12:46
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    StellenAbbau
    Ist immer das einfachste mittel.es geht auch anders.falls wirklich notwendig kann man freiwerdende stellen einfach nicht mehr besetzen.so aber wird rasiert ohne Rücksicht auf die Menschen.xxl Lutz in Mannheim ist ein weiteres Beispiel.was kann der Verbraucher dagegen tun? Einfach keine Produkte mehr von den betreffenden Unternehmen kaufen.es gibt ja genug alternativen.
  • (885 Beiträge) | 02.03.2016 17:22
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    Wir Verbraucher
    können schon was tun. Bei xxxl z.b. habe ich sofort reagiert, meine Kundenkarte zurückgeschickt und auf Löschung meiner Daten bestanden. Erklärung: so geht man nicht mit seinen Mitarbeitern um (und in diesem Fall hat mich angekäst, dass in Mannheim die Leute sofort alle nicht mehr an ihren Arbeitsplatz durften!!! Ohne Vorwarnung. Dafür aber nahe der Grenze zu Osteuropa 60 neue Stellen geschaffen wurden (meine Vermutung, dass dann eben für 1/3 des vorherigen Lohns gearbeitet wird). Ich habe dann eine Erkärung erhalten, dass alles ganz anders war und die Presse lügt. Mir egal. Xxxl ist bekannt dafür wie sie mit ihren Mitarbeitern umgehen. Wen die keinerlei Reaktion erfahren , fühlen sie sich in ihrem Handeln nur bestätigt.
    In Zeiten wo der Mensch im Mittelpunkt steht in einem Unternehmen, nämlich der Aktionär, können die Mitarbeiter nur verlieren. So wie jetzt auch bei Coca Cola. Ich kann nur hoffen, dass die Leute besser versorgt werden und sozialverträglich mit Älteren umgegangen wird
  • (278 Beiträge) | 02.03.2016 17:54
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    Genauso
    Sehe ich das auch.und ich habe genauso reagiert und das auch unmissverständlich der Geschäftsleitung sehr deutlich mitgeteilt.
  • (1911 Beiträge) | 02.03.2016 19:54
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    Haben
    wir auch getan. Niemehr xxxl
  • (146 Beiträge) | 02.03.2016 13:31
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    Stimmt, Boykotieren!! Auf das die restliche Belegschaft auch gefeuert wird!!!
    Klasse Idee, da die Konkurrenz sicher immer am gleichen Standort auch eine Niederlassung hat und nur darauf wartet neue Mitarbeiter einzustellen. Solche Stellen werden in jeder Firma haufenweise nicht besetzt, weil man nur darauf wartet, dass ein Konkurrent seine Niederlassung schließt....*Ironie off*
  • (278 Beiträge) | 02.03.2016 15:08
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    Okay
    Also Applaus für das Vorgehen von Coca Cola? Na klar doch wenn man nicht betroffen ist ist es ja egal. Und Ironie wirkt auf betroffene nur wie eine ohrfeige.
  • (146 Beiträge) | 02.03.2016 15:49
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    Ironie hat nichts mit Applaus zu tun,
    da liegt wohl eine große Wahrnehmungsstörung ihrerseits vor..... Aber mal provokant gefragt: Was bringt denn die aufgeblasene Empörung einzelner den Betroffenen? Bekommen sie ihre Jobs zurück? Bekommen sie jetzt eine höhere Abfindung, weil ein paar Hansele jetzt auf Pepsi & Co. umstellen (was ja schon viele getan haben, sonst müssten die Angestellten ja jetzt nicht ihren Job verlieren)? Nein, der Umstieg wird nur andere Firmen profitieren lassen... Wirklich helfen würde eine Spendenaktion. Das die Gewerkschaft Unverständniß für die Schliessung zeigt, ist deren Job. Aber wenn ich als Unternhemer sehe, dass meine Niederlassung nur rote zahlen schreibt, dann mache ich ihn dicht. Sonst ist alles nur heisse Luft und geheuchel.... Und letztendlich hat der Verbraucher ja abgestimmt, nämlich in dem er die Produkte weniger nachgefragt hat. Das ist wie mit den Traditioonsunternehmen in der Stadt. Immer wenn eines schließt, ist das rumgeheule riesengros. Aber eingekauft hatte dort keine Sau mehr.
  • (278 Beiträge) | 02.03.2016 16:39
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    So kann nur ein
    Zyniker reden.und sie sollten ihre Worte mit bedacht wählen.eine WahrnehmungsStörung unterstellen zeugt nur von einem:schlechten Stil
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