Rose aus Burundi wird leben!
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Karlsruhe (ps/lh) - "Gott wird euch allen danken - denn ich habe nichts außer Worte, mit dem ich euch danken kann...", sagte Rose aus Burundi, als klar war, dass die benötigte Spendensumme zusammengekommen war, um die lebensrettende Behandlung in Deutschland durchzuführen.
"Ihr habt es möglich gemacht!", schreibt der Karlsruher Weltwärts-Freiwillige Philipp Ziser aus Burundi und sendet seinen Dank an Alle, die sich für die junge Frau eingesetzt haben. Rose, deren Erkrankung an aplastischer Anämie in ihrem Heimatland ein sicheres Todesurteil gewesen wäre, wird am morgigen Mittwoch in Deutschland ankommen. Gegen 6 Uhr werden sie und ihre Begleitung Martina Wziontek, Gründerin von burundikids, die gerade auf Projektbesuch vor Ort war, in Frankfurt landen. Dort wird sie eine engagierte Frau aus Karlsruhe, die durch ka-news auf burundikids aufmerksam geworden ist, abholen und nach Freiburg bringen.
Dann kann Rose in der Uniklinik behandelt werden. Viele Menschen halfen mit, dem kranken Mädchen zu helfen: von Bujumbura über Nairobi, Freiburg, Karlsruhe, Mainz, Köln, Tönisvorst über Hamburg bis in die Hauptstadt Berlin, von überall her kamen Unterstützung und Spenden. Sogar Bundesentwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hatte sich für Rose eingesetzt und einen Spendenaufruf gestartet. Jetzt ist der Weg frei für die lebensrettende Behandlung von Rose.
In Deutschland warten schon viele hilfsbereite Menschen - Burunder, ehemalige Freiwillige und Menschen, die sich spontan für Rose einsetzen. Nun gilt es zu hoffen, dass Rose schnell gesund wird. Philipp Ziser berichtet aus Bujumbura, dass sich Rose auf die Reise und über die Fürsorge freut. Am vergangenen Samstag feierte sie im Heim Abschied von ihren Mitbewohnern und Freunden.




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