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Karlsruhe Riesiger Riss: Ursache für Karlsruher Wasserrohrbruch ist geklärt

Die Ursache für den Wasserrohrbruch am Samstag in der Waldstadt steht fest: Ein seitlicher Riss von über einem Meter Länge an der Haupttransportleitung führte zu den enormen Wasserverlusten. Die Netzservice-Gesellschaft der Stadtwerke geht von einem Materialfehler aus, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung.

"Detaillierte Untersuchungen folgen, wenn das beschädigte Leitungsstück aus dem Graben geholt wurde", teilen die Stadtwerke in ihrer Pressemeldung mit. Es wird großflächig herausgeschnitten und durch ein intaktes Leitungsstück ersetzt, das aber erst angefertigt werden muss.

Die Hauptwasserleitung mit einem Durchmesser von 60 Zentimetern transportiert Trinkwasser vom Wasserwerk Hardtwald nördlich von Karlsruhe in die Stadt. Sie stammt aus dem Jahr 1962 und hat normalerweise eine Lebensdauer von rund 90 Jahren.

Aus der gebrochenen Leitung flossen am Samstagmorgen über eine Million Liter Wasser. Das ist rund ein Drittel so viel Wasser wie ganz Karlsruhe in einer Stunde verbraucht. Durch den enormen Wasserverlust kam es im gesamten Stadtnetz zu einem Druckverlust und damit für rund zwei Stunden zu Einschränkungen in der Wasserversorgung.

Normalerweise liegt der Druck bei 4 bis 5 bar, in den westlichen und südlichen Stadtteilen fiel er auf 2 bis 3 bar, in Durlach auf 1,3 bar und in der Waldstadt sowie den benachbarten Stadtteilen auf 0,1 bar, so dass dort kaum noch Wasser aus den Leitungen kam.

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