Regionalverband fordert Nachbesserungen bei Fleischwerk-Planung
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Karlsruhe (ps/tan) - Das Thema „EDEKA-Fleischwerk“ war am gestrigen Mittwoch, 4. Februar, erneut auf der Tagungsordnung des Planungsausschusses des Regionalverbands Mittlerer Oberrhein. Die Regionalräte beschlossen mehrheitlich die Stellungnahme zur zweiten öffentlichen Auslegung des Bebauungsplans für die Werksansiedlung.
„An der grundsätzlich zustimmenden Haltung des Regionalverbands hat sich nichts geändert“, so Verbandsdirektor Gerd Hager. Allerdings seien in der überarbeiteten Planfassung nicht alle Anregungen aus der Raumordnung umgesetzt worden. In seiner Stellungnahme hat der Regionalverband deshalb nochmals die Punkte aufgeführt, die er für den Schutz der Naherholungsfunktion der angrenzenden Räume als wesentlich erachtet. Dazu gehört die durchgängige Eingrünung des Werkes entlang des Kutschenweges.
Die im jetzigen Planentwurf vorgesehene Baumreihe mit Lücken von fünfzig Metern ist nach Ansicht der Karlsruher Regionalplaner zur Aufwertung der wichtigsten Achse in diesem Naherholungsraum absolut unzureichend. Außerdem sei die mit der Stadt Rheinstetten vereinbarte Aufwertung der Verbindung zwischen Kapellenweg und Kutschenweg nicht im zweiten Planentwurf enthalten. „Wir sind jedoch zuversichtlich, dass unsere Anregungen in den endgültigen Plan einfließen“, so Hager.
Der Regionalverband Mittlerer Oberrhein (RVMO) als unabhängiger Träger der Regionalplanung ist für die räumliche Ordnung und Entwicklung der Region verantwortlich. Er entscheidet allerdings nicht über den Bebauungsplan an sich, sondern gibt hierzu nur Anregungen oder äußert Bedenken. Im Verantwortungsbereich des RVMO liegt der Regionalplan, und damit die Entscheidung, ob überhaupt gebaut werden darf oder ob Grünzüge freigehalten werden müssen.
Mehr dazu in Kürze im ka-news-Interview mit dem Verbandsdirektor des RVMO, Dr. Gerd Hager.
Die im jetzigen Planentwurf vorgesehene Baumreihe mit Lücken von fünfzig Metern ist nach Ansicht der Karlsruher Regionalplaner zur Aufwertung der wichtigsten Achse in diesem Naherholungsraum absolut unzureichend. Außerdem sei die mit der Stadt Rheinstetten vereinbarte Aufwertung der Verbindung zwischen Kapellenweg und Kutschenweg nicht im zweiten Planentwurf enthalten. „Wir sind jedoch zuversichtlich, dass unsere Anregungen in den endgültigen Plan einfließen“, so Hager.
Der Regionalverband Mittlerer Oberrhein (RVMO) als unabhängiger Träger der Regionalplanung ist für die räumliche Ordnung und Entwicklung der Region verantwortlich. Er entscheidet allerdings nicht über den Bebauungsplan an sich, sondern gibt hierzu nur Anregungen oder äußert Bedenken. Im Verantwortungsbereich des RVMO liegt der Regionalplan, und damit die Entscheidung, ob überhaupt gebaut werden darf oder ob Grünzüge freigehalten werden müssen.
Mehr dazu in Kürze im ka-news-Interview mit dem Verbandsdirektor des RVMO, Dr. Gerd Hager.
Alle Fakten, Meinungen und Berichte finden Sie in unserem Dossier zum Streit ums Fleischwerk. Klicken Sie hier
Mehr zu: RVMO Fleischwerk
Kommentare [3]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
- (27 Beiträge) | 05.02.2009 14:0150 Meter Abstandman man man man, habe die Probleme, und auf der anderen Seite werden 8000 qm Wald abgeholzt, so ein Stuss
- (2844 Beiträge) | 05.02.2009 15:19Wald abgeholzt?Ich dachte,da wo dieses Werk hinkommen soll,seien nur Felder und Wiesen.
- (10 Beiträge) | 06.02.2009 07:49Wald abgeholzt?Da sieht man mal wieder, wie die Politik manipuliert! es wird nur das notwendigste publiziert.
Klar wird Wald abgeholzt - für die durch das Fleischwerk notwendig werdende Verbreiterung der Kreisstrasse!
Schlimm finde ich aber auch die Formulierung "nur" Wiesen und Felder.




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