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Regierungspräsidium: VBK dürfen Kaphaltestellen bauen [42]

Karlsruhe (ps/trs) - Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat jetzt die Genehmigung für den Ausbau der Haltestellen Kolpingplatz und Mathystraße in der Karlsruher Südweststadt erteilt. Das Vorhaben war im April von den Verkehrsbetrieben Karlsruhe (VBK) beantragt worden. Mit dem jetzt genehmigten Ausbau betreten die Verkehrsbetriebe Neuland in ihrer Haltestellenkonzeption.

/region/karlsruhe/Regierungspraesidium-VBK-duerfen-Kaphaltestellen-bauen;art6066,683749,B?bn=740413
Warten auf die Straßenbahn
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Bald wird es an den Haltestellen Kolpingplatz und Mathystraße in der Karlsruher Südweststadt Kaphaltestellen geben. (Archiv)
Foto:

Bisher sind die Straßenbahnhaltestellen im Karlsruher Stadtbereich in der Regel als "Insel-Haltestellen" angelegt. Dieser Haltestellentypus liegt in der Mitte der Straße, auf der Fläche der Gleise. Nunmehr sind erstmals eine Kaphaltestelle am Kolpingplatz und eine überfahrbare Kaphaltestelle an der Mathystraße/Karlstraße geplant.

Kaphaltestellen - sicher aus der Bahn aussteigen

Bei einer Kaphaltestelle wird der Gehweg bis an die Gleise vorgezogen. Die Autos müssen - an einer Ampel - vor der Haltestelle warten, bis die Straßenbahn in die Haltestelle eingefahren ist. Die Straßenbahn hält aber am Fahrbahnrand - die Fußgänger müssen die Fahrbahn nicht überqueren, sondern steigen vom Straßenrand aus ein.

Bei einer überfahrbaren Kaphaltestelle wird die zwischen Gleis und Gehweg befindliche Fahrbahn angehoben, so dass ein niveaufreier Übergang vom Gehweg zum Schienenfahrzeug entsteht. Die heute etwa 50 Meter langen, zwei Meter breiten und 15 Zentimeter hohen Haltestellen Kolpingplatz und Mathystraße sollen künftig 75 Meter lang, 2,50 Meter breit und 34 Zentimeter hoch ausgebaut werden. Bei der Haltestelle Kolpingplatz erfolgt die Verlängerung in Richtung Norden. Dabei wird der Achsabstand der Gleise durch Verschwenken des westlichen Gleises vergrößert. Bei der Haltestelle Mathystraße erfolgt die Verlängerung nach Süden. Dabei wird die parallel verlaufende Fahrbahn um 15 Zentimeter angehoben.

Der Ausbau war nötig geworden, weil auf der Strecke zunehmend Niederflurstraßenbahnen zum Einsatz kommen. Insbesondere vor dem Hintergrund der Barrierefreiheit ist für die Niederflurtechnik die Anpassung der Bahnsteige an die Einstiegshöhe von 34 Zentimeter erforderlich, wie das Regierungspräsidium mitteilt.

Mehr zu: VBK Haltestelle RP Regierungspräsidium

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Kommentare [42]
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  • (2170 Beiträge) | 11.08.2011 07:35
    und weiter
    geht die Gängelung der Autofahrer. Die ***gelöscht, Verstoß gegen die Kommentarregeln*** Straßenbahn.
    Für was zahlt man eigentlich KFZ Steuer.
  • (4478 Beiträge) | 11.08.2011 08:27
    für
  • (231 Beiträge) | 11.08.2011 09:23
    #
    Na von was sollen denn sonst die Diäten erhöht werden ...hä... grinsen
  • (990 Beiträge) | 11.08.2011 09:32
    Sei doch froh
    Wenn die Karlsruhe abbrennen wollten, damit die (Fern-)Bahnen endlich nicht mehr von Bürgern, Fahrrädern oder Autos auf ihrer Spielwiese Karlsruhe behndert werden, diese Seilschaften würden auch das durchkriegen.
    Notfalls einfach wieder mit Abstimmung: Wollt ihr dass wir für freie Bahnen Karlsuhe lieber mit Napalm oder Phosphor platt machen? Dann kann man wieder erzählen: Die Bürger wollen das so zwinkern))
  • (231 Beiträge) | 11.08.2011 12:01
    #
    na, sollens halt bei Römische Kaiser`s nachschlage,wie`s geht..(( grinsen))
  • (558 Beiträge) | 14.08.2011 00:11
    Heul Doch...
    Achso, machen Sie ja schon!
  • (1326 Beiträge) | 11.08.2011 07:41
    so ein schwachsinns system
    was soll das bringen außer stau? Und warum baut man dann nicht gleich die straßenbahn direkt am geweg und die Straße in der mitte... und wenn autos abbiegen wollen kriegt die straßenbahn halt rot und muß warten grinsen.
  • (4478 Beiträge) | 11.08.2011 08:26
    "was soll das bringen?"
    Ich denke insbesondere für Rollstuhlfahrer ist das deutlich angenehmer so. Auch wenn der Bordstein an Ampeln abgesenkt ist, dürfte es helfen, wenn sie nicht einmal hinunter und einmal hinauf fahren müssen, um zur Haltestelle zu gelangen.
  • (990 Beiträge) | 11.08.2011 09:36
    Rollstuhlfahrer
    An die denkt man doch nur wenns gerade mal passt.
    Wenn ich ans Millionengrab denke:
    - Wer hat schon Spaß daran mit dem Rolli solche Wege zurückzulegen und an Aufzügen zu warten (OK nicht Rollis auch nicht)
    - Klage wegen zu enger Rettungswege für Rollis im Tunnel trickreich abgewiesen

    Wenns in den Kram passt ist kein Unstand für einen Rollifahrer zu groß!
  • (99 Beiträge) | 11.08.2011 10:10
    Genau, blöde Aufzüge
    deshalb fordere ich für alle Gebäude gleich welcher Höhe rollstuhlgerechte Rampen zu jedem Stockwerk, denn welcher Rollstuhlfahrer will schon auf den Aufzug im Gebäude warten. Ausserdem könnten diese im Brandfall nicht benutzt werden und Menschen wären dann ja auf die Hilfe Dritter angewiesen. Und das haben Sie uns schon mal erklärt, geht gar nicht.
  • (13748 Beiträge) | 11.08.2011 11:40
    Ich bin
    grundsätzlich dafür, dass man jedem Menschen mit Behinderung, egal welcher, sein ohnehin nicht einfaches Leben irgendwie erleichtert. Oder zumindest nicht unnötig erschwert.

    Aber man kann auch nicht grundsätzlich jede Planung auf zB Rollstuhlfahrer auslegen. Das Beispiel mit den Fluchtwegen n der U-Strab ist da ja legendär.
    Nehmen wir an: Geordnete Flucht. Alle aussteigen und zum nächsten Ausstieg laufen. Dann nimmt einer den Rollstuhl und ein anderer den nicht Gehfähigen Huckepack. Das klappt.
    Anderer Fall: Panik durch Feuer zB. Da nützt dem Rollifahrer der breiteste Fluchtweg nichts weil jeder jeden über den Haufen rennt.
  • (1326 Beiträge) | 11.08.2011 09:42
    für die..
    könnte man das auch in der mitte lassen, und richtung straße hin das ganze langsam abflachen... wäre deutlich günstiger, genauso effektiv und würde den verkehr nicht behindern. Mir will kein sinnvoller Grund für so etwas einfallen.
  • (115 Beiträge) | 11.08.2011 13:47
    ??
    Verkehrlich läuft es doch auf das selbe hinaus. Entweder die Autos werden beim überfahrbaren Bahnsteig durch eine Ampel aufgehalten, wenn die Straßenbahn kommt und hält, damit die Fahrgäste einsteigen können (wie an der Lessingstraße Richtung Osten, bloß das dort die Straße nicht erhöht ist), oder die Straße wird bei der Kaphaltestelle physisch durch die Bahn blockiert. In beiden Fällen ist der restliche Straßenverkehr in der entsprechenden Fahrtrichtung während des Fahrgastwechsels blockiert.
    Und platztechnisch macht es sehr wohl einen Unterschied. Beim überfahrbaren Bahnsteig muss man Fahrgäste und alle Haltestelleneinrichtungen (Wartehalle, Bänke, Infotafeln, Fahrkartenautomat) auf den Gehsteig quetschen, während bei der Kaphaltestelle der Gehsteig entsprechend verbreitert wird. Und bei beiden Lösungen muss man weniger Ampeln überqueren, um zur Haltestelle zu gelangen.
  • (115 Beiträge) | 11.08.2011 14:40
    Oder
    meinst du, dass man die bestehenden Bahnsteige einfach erhöhen sollte? Dass würde platzmäßig etwas knapp, weil man bei 34 cm-Bahnsteigen gegenüber der heutigen Ausführung etwas mehr Platz braucht, und die Verlängerung auf 75 m hat man damit auch nicht gelöst.
  • (468 Beiträge) | 11.08.2011 07:46
    Und wenn
    man bedenkt, dass diese beiden Haltestelle erst vor einigen Jahren für einen A*sch voll Geld saniert worden sind, dann muss man sich auch Fragen ob hier nicht Geldverschwendung stattfindet.

    Das weiterhin der Autofahrer durch die Bahnen behindert wird ist ja leider nur Nebensache.
  • (990 Beiträge) | 11.08.2011 09:39
    Behinderung aller anderen Verkehrsteilnehmer
    Das ist in Karlsruhe nicht mal "Nebensache"!

    Inzwischen frage ich mich: Kriegen diese Spezialisten das wirklich nicht wenigstens etwas gebacken oder macht denen das Spaß zuzuschauen zwinkern
    Sozusagen Kino für "Verkehrsplaner" zwinkern
  • (990 Beiträge) | 11.08.2011 09:40
    Gelangweilte Verkehrsplaner
  • (65 Beiträge) | 11.08.2011 12:27
    Autos
    gehören sowieso abgeschafft.

    Insbesondere da nun durch die zusätzlichen Staus die Feinstaubbelastung durch die Autos weiter steigen wird zwinkern
  • (813 Beiträge) | 11.08.2011 13:22
    feinstaub???
    doch wohl eher baustellen-grobstaub, gewürzt mit ungebremstem dreck aus allen baustellenfahrzeugsrohren. was lächerlicheres als diese sog. "umweltzone" gibt es derzeit kaum.
  • (187 Beiträge) | 11.08.2011 07:51
    Radweg
    Die Karlstraße soll ein zentraler "Nord-Süd"-Radweg werden. Bei verschwenkten Schienen aufgrund einer Kaphaltestelle muss der Radweg/Radstreifen diese kreuzen. Keine so gute Idee...

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