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05.07.2012 10:52
 
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Ratten-Plage in Karlsruhe? - Bauarbeiten treiben Nager an die Oberfläche [33]

Karlsruhe (feb) - In Karlsruhe wird gebohrt und gehämmert - das treibt die Ratten an die Oberfläche. Aber auch die Grünanlagen sind regelmäßig mit Müll und Essensresten übersät. Ein Paradies für Nagetiere, dachte sich wohl auch ka-Reporter Christopher P. Böser, der nun eine Ratten-Plage fürchtet. Auf seinem täglichen Weg zur Arbeit beobachtete er an der Baustelle am Durlacher Tor bis zu zehn Ratten auf einmal. ka-news hat bei der Stadt und bei der Kasig nachgefragt: Hat Karlsruhe ein Ratten-Problem?
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Ratte (ka-news)
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Die Karlsruher sehen nur die Spitze des Eisberges, wenn sich Ratten an die Oberfläche verirren. Grund dafür ist oftmals der Müll, aber auch die vielen Baustellen in der Fächerstadt treiben die Nagetiere an's Licht.
Foto: dpa

"Der Kasig ist an ihren Kombilösungs-Baustellen und insbesondere an der Baustelle am Durlacher Tor kein Rattenproblem bekannt", heißt es auf eine Anfrage von ka-news an die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (Kasig). Auch aus dem Karlsruher Rathaus erreicht die ka-news-Redaktion die identische Antwort.

Wenn der Boden bebt: Ratten flüchten an das Tageslicht

"Für das Jahr 2012 haben wir auffallend wenig Meldungen über Ratten", bestätigt Martin Kissel auf Anfrage von ka-news. Der Bereichsleiter für Stadtentwässerung beim Tiefbauamt der Stadt Karlsruhe ergänzt: "An den zahlreichen Baustellen haben wir so gut wie keine Meldungen über Ratten. Es gibt keine Auffälligkeiten."

Sowohl Kissel als auch Helmut Kern, der Leiter des Gartenbauamts der Fächerstadt, haben eine Erklärung für die Beobachtungen des ka-Reporters: "Bei Grundarbeiten wie am Durlacher Tor, wenn der Boden erschüttert wird, dann werden die Tiere aus den Kanälen getrieben", sagt Kern. Die Angst und der Fluchtinstinkt bringen die Nagetiere dann an die Oberfläche.

"Esskultur to go" - Ein Paradies für Ratten

"Da sind sie dann zwangsläufig präsent. Was die Menschen sehen ist aber nur die Spitze des Eisbergs", so Kern weiter. Er spricht von üblichen Begleiterscheinungen bei Bauarbeiten solcher Art. "Die Tiere werden durch die Bauarbeiten womöglich aufgescheucht. Aber auch der viele Betrieb und Müll an der Oberfläche trägt dazu bei", bestätigt auch Kissel vom Tiefbauamt.

Die "Esskultur to go" und der damit verbundene Müll sei ein Grund für das "latente Rattenproblem", führt Kern weiter aus. Es sei signifikant, dass fern ab von Städten in vergleichbaren Gebüschen keine Ratten vorkämen. "Kleinste Krümel sind relevant, um die Nagetiere anzulocken." Die Probleme gebe es überall, nicht nur in Karlsruhe, weshalb viele Dauerfutterfallen notwendig seien. Zwischen 500 und 700 Köder legt das Tiefbauamt jährlich aus, um die Ratten zu bekämpfen.

Kein Rattenproblem in der "Klotze"

"Natürlich gibt es Schwerpunkte, wo die Köder ausgelegt werden. Aber wir reagieren auch auf die Meldungen der Bürger", bekräftigt Kissel. Bisher habe es keine Meldung gegeben, die das außerplanmäßige Auslegen eines Köders am Durlacher Tor notwendig gemacht habe. Für Parks wie die Günther-Klotz-Anlage, die regelmäßig nach Wochenende oder sonnigen Tagen verschmutzt sind,  kann der Leiter des Gartenbauamts Kern derzeit Entwarnung geben: "In der Günther-Klotz-Anlage gibt es kein Rattenproblem."

Wollen Sie die Redaktion von ka-news auf etwas aufmerksam machen, haben Sie etwas Besonderes beobachtet? Oder ist Ihnen etwas Lustiges aufgefallen, Sie haben etwas Kurioses gesehen oder fotografiert? Schreiben Sie uns! Hier geht es zum ka-Reporter-Formular.

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Mehr zu: Ticker Baustelle Kombilösung "Durlacher Tor" Ratten Müll ka-Reporter



Kommentare [33]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • unbekannt
    (1272 Beiträge) | 05.07.2012 11:18
    Jeden Tag Fütterung
    Durchs Klo! Der Kreis schließt sich.
  • unbekannt
    (1027 Beiträge) | 05.07.2012 11:27
    Nee nee
    keine Plage - die verlassen nur langsam das sinkende Schiff........
  • (1644 Beiträge) | 05.07.2012 11:43
    Wie bitte?
    Krümel auf dem Fußboden? In Karlsruhe? Wer macht denn so etwas? Im Schwabenländle undenkbar. Die haben allerdings auch die Kehrwoche und sind auch sonst mehr auf Reinlichkeit bedacht.
  • (8642 Beiträge) | 05.07.2012 11:54
    Keine Rattenplage?
    Wieso sind dann viele Gullydeckel mit rosa- und grünfarbenen Punkten markiert? Graffiti wirds ja wohl nicht sein... oder steht ein Staatsbesuch an, der die zu schließenden Deckel markiert?
  • (1366 Beiträge) | 05.07.2012 12:16
    Ratten-Graffiti
    Aber sicher gibt es das
    ;-)

    Aber mal im Ernst, ich verstehe beim besten Willen Deinen Gedankengang nicht, was farbige Punkte an Kanaldeckeln mit Ratten zu tun haben.
  • (4146 Beiträge) | 05.07.2012 11:57
    Naja
    Ich habe auch schon früher immer wieder Ratten durch die Gegend huschen sehen als es noch keine Baustellen gab.
    Rein statistisch gesehen kommen sowieso schon immer mindestens eine Ratte auf jeden Einwohner.
    Und was soll eigentlich die Aufregung,Ratten sind doch nur etwas zu gross geratene Mäuse.Und wer hat schon Angst vor Mäusen? zwinkern
  • (152 Beiträge) | 05.07.2012 11:58
    Durlacher Tor
    oh doch an der baustelle gibt es tagsüber n haufen ratten,haben sie auch schon beobachtet und zwar hinten wo die bahn wieder rumfährt auf die durlacher allee,da steht so n orangener kasten aber da sind auch tauben,nicht nur ratten.
  • (254 Beiträge) | 05.07.2012 15:40
    Tauben und Rattenfütterplatz
    Dort werden die Ratten der Lüfte gefüttert und da die nicht alles auffressen kommen die anderen Ratten auch dazu.
  • (1404 Beiträge) | 05.07.2012 12:10
    Also auf das Anti-Ustrab-Argument...
    ...ist bisher nicht mal obenlang gekommen...
  • (3289 Beiträge) | 05.07.2012 13:07
    Wenn die Ratten durch die Bauarbeiten
    nach oben kommen, dann müsste es doch auch leichter sein dieser Plage Herr zu werden. Nutzt die Stadt eigentlich diesen Synergie-Effekt?
  • (56 Beiträge) | 05.07.2012 13:20
    klar...
    die Ratten fressen doch den Müll - und das dann oben, wo man ihn dann nicht mehr sieht.
    Ist doch schon ein prima Synergie-Effekt!
  • (98 Beiträge) | 05.07.2012 13:10
    Ratten
    Man sollte mehr den sogannten "Tierfreunden", sprich Taubenfütterer, auf die Finger schauen und die gesetzlichen Bestimmungen anwenden. Was da an Taubenfutter verstreut wird, können die Tauben niemals auffressen. Also bleibt jede Menge liegen, ein willkommener, gedeckter Tisch für die Ratten. Überall in der Stadt kann man das beobachten. Und wenn man die Taubenfütterer anspricht, bekommt man meistens patzige Antworten. oLgik steckt da sowieso nicht dahinter, denn die Tauben finden genügend Futter im Stadtbereich.
  • (819 Beiträge) | 05.07.2012 17:11
    Man könnte
    ja noch ein paar Schlangen auslegen , die auf die Ratten warten!
  • (2030 Beiträge) | 05.07.2012 13:18
    "Gegen Ratten und Schmeißfliegen führt man keine Prozesse."
    Bei uns hat es auch Ratten, passt doch zu unserer neuen Weltanschauung!
  • (56 Beiträge) | 05.07.2012 13:23
    kein Rattenproblem in der Klotze?
    hm ... die Ratte die ich kürzlich tagsüber bei 27° auf dem Abenteuerspielplatz in der Klotze sah, wurde wohl auch von irgendeiner Baustelle nach oben gescheucht, und hat deshalb gleich noch ihre Menschenscheu vergessen.
    Hoffentlich frisst die (und ihre Kumpanen) nicht den Kindern das mühevoll angepflanzte Gemüse weg!
  • (516 Beiträge) | 05.07.2012 14:17
    Mit Ratten hatte ich
    noch keine Probleme, die meisten aber mit den Mitmenschen.
  • (596 Beiträge) | 05.07.2012 15:05
    Die übelsten Ratten haben zwei Beine, sitzen an Schreibtischen...
    ...und baldowern neue Abzocksysteme aus. Die Vierbeinigen hingegen schaden niemandem bewußt.
  • (405 Beiträge) | 06.07.2012 11:13
    Wie schon ...
    an anderer Stelle hier moniert. Der Wortschatz von*******und Kommunisten bezüglich anders Denkender. Nur weiter so ....
  • (5582 Beiträge) | 06.07.2012 14:45
    keine
    antwort ist auch ne antwort. dann fragen wir mal bei KA-News nach der pn. freuen sie sich auf post...
  • (596 Beiträge) | 06.07.2012 15:18
    Fühlen Sie sich etwa von Ratten verfolgt?
    Mein posting war überhaupt nicht politisch gemeint, sondern es ging mir um Abzocker aus den Branchen Gewinnspiel, Banking, Marketing usw. Rein zivile Dinge. Wenn Sie das unbedingt auf die politische Schiene setzen möchten, ist das Ihre Sache. Dass die Terminologie auch mal politisch eingesetzt wurde, ist nicht mein Problem. Mein Ziel waren nicht 'anders Denkende', wie Sie unterstellen, sondern de facto Kriminelle an Schreibtischen. Vergessen Sie Ihre Phobie!

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