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01.09.2010 14:35
 
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Radfahrer bei Unfall schwer verletzt [29]

Karlsruhe (pol) - Offenbar weil er das Rotlicht einer Ampel missachtete, hat ein Autofahrer am Mittwochmorgen in Rüppurr einen Unfall verursacht, bei dem ein 74 Jahre alter Radfahrer schwer verletzt wurde.

/region/karlsruhe/Radfahrer-bei-Unfall-schwer-verletzt;art6066,465766,B?bn=287934
Rettungsdienst
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Symbolbild
Foto: Marcus Führer (dpa)

Wie die Karlsruher Polizei mitteilt, war der Radfahrer gegen 9 Uhr bei Grünlicht hinter einem Transporter von der Allmendstraße auf die Kreuzung Herrenalber Straße eingefahren, um diese zu überqueren. Dabei wurde er von dem Wagen eines 60-jährigen Mannes erfasst, der auf der Herrenalber Straße in Richtung Ettlingen unterwegs war.

Der Radfahrer erlitt bei dem Zusammenstoß mehrere Rippenbrüche, Verletzungen der Lunge und eine Kopfplatzwunde. Er musste zur stationären Behandlung in das Diakonissenkrankenhaus gebracht werden. Am Auto entstand wie auch am Fahrrad nur geringer Sachschaden. Die Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.



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Kommentare [29]
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  • (300 Beiträge) | 01.09.2010 16:58
    Ordnungsamt, bitte einschreiten
    also, ich wär dafür, daß das Ordnungsamt mal eine ordentliche Plakataktion macht und die Autofahrer darüber aufklärt, was man bei einer roten Ampel und bei einer grünen Ampel zu machen hat....

    für Autofahrer scheinen keine Verkehrsregeln zu gelten!
  • (36 Beiträge) | 01.09.2010 17:04
    absolut
    kein vorwurf an den radfahrer und gute besserung, doch manchmal habe ich das gefühl, dass genau die radfahrer fahren wie sie möchten. der autofahrer wird schon aufpassen.
  • (300 Beiträge) | 01.09.2010 17:22
    tja
    hätte der Autofahrer einfach bei Rot gehalten hätte er auch nicht aufpassen müssen.....
  • (1713 Beiträge) | 01.09.2010 18:45
    60% der Radlerunfälle sind auf Verschulden
    des Radlers (in Karlsruhe) passiert.
  • (4478 Beiträge) | 01.09.2010 20:26
    noch viel krasser
    ist, dass an Unfällen von Radfahrern mit Radfahrern zu 100% Radfahrer schuld sind. Die können einfach nicht aufpassen.
  • (128 Beiträge) | 01.09.2010 20:28
    diese Statistik bleibt fragwürdig
    selbstverständlich sind die Radler schuld, was müssen sie auch unbedingt das umweltverträglichste Transpertmittel benutzen.
    Wenn sie alle zuhause blieben, gäbe es die Probleme überhaupt nicht.
  • (4478 Beiträge) | 01.09.2010 21:50
    Scherz bei Seite
    gerade jüngst wurde Berlins Soderuntersuchung Radverkehrsunfälle veröffentlicht (in KA ist die nicht öffentlich, oder?)

    Die Zahl, die in KA 60% ist, ist in Berlin 51,4%. Die gleiche Statistik sieht im Detail so aus:
    Bei 4647 Unfällen Rad/PKW hatte 2999 mal der PKW-Lenker Hauptschuld, 178 mal der PKW-Lenker Mit-schuld und 1470 mal war der PKW-Lenker nicht schuld
    Rad/mot 2-Rad: 43/8/75
    Rad/LKW: 308/10/64
    Rad/Fußgänger: 203/16/264
    Rad/Rad: 396/?/0
    Rad alleine: 922/0/0
    Rad/andere (Bus, Strab, ganz andere): 95/5/0

    Vergleicht man Hauptverursacher vs. nicht schuld, machen sich Radfahrer umso schuldiger, je kleiner und langsamer der Unfallgegner ist. Nur bei Unfällen mit Fußgängern und Krädern hatten mehr Radfahrer Hauptschuld als nicht schuld waren. Kräder betreffend erklärt sich das daraus, dass Kinder Rad fahren, aber kein Krad.
  • (4478 Beiträge) | 01.09.2010 22:04
    und
    ja, richtig, genau. Das kann man tatsächlich so zusammenzählen, dass man sagen kann: "Die Betrachtung der Unfallverursacher [] ergab ein bemerkenswertes Ergebnis: 51,40% aller Unfallverursacher waren Radfahrer." Dass von diesen 51,4 Prozentpunkten 16,57 Prozentpunkte aus Rad-Rad- oder nur-Rad-Unfällen stammen, bei denen nur ein Radfahrer Unfallverursacher sein kann, wird unfähigerweise oder boshaft verschwiegen. In Berlin sind Radfahrer an Unfällen mit Nicht-Radfahrern nur zu gut einem Drittel schuld.

    Andere Zahlen sind im Vergleich mit den 51,4% auch interessant:
    81,82% aller Getöteten bei Unfällen mit Radbeteiligung waren Radfahrer (alle anderen waren Fußgänger).
    93,90% aller Schwerverletzten bei Unfällen mit Radbeteiligung waren Radfahrer.
    90,9% aller Leichtverletzten bei Unfällen mit Radbeteiligung waren Radfahrer.
  • (13748 Beiträge) | 01.09.2010 23:03
    Ausserdem
    dürfte es gerade bei Radunfällen (mit welcher Gruppe auch immer) eine erhebliche Dunkelziffer geben.
    Vor allem was die Fahrerflucht betrifft...
  • (4478 Beiträge) | 01.09.2010 23:44
    Eigentor, hetfield, Eigentor
    Die Fahrerflucht wird im verlinkten Text mit untersucht.





    Zitat von berlin.de

    Dabei sind Fahrer von LKW (14,92%), PKW (10,26%) und motorisierten Zweirädern (10,32%) sowie Fußgänger (11,80%) beteiligt. Keine Ausnahme bilden hierbei Radfahrer, die ebenfalls solche Verhaltensweisen zeigten (8,86%).




    Radfahrer zeigten diese Verhaltensweisen bei Unfällen mit Radbeteiligung also am wenigsten. Der statistikmachende Radfahrerfresser bei der Polizei, der es noch für bemerkenswert hielt, dass 51,4% der Unfälle mit Radbeteiligung von Radlernverursacht werden, hält es an dieser Stelle aber nicht für notwendig darauf hinzuweisen. Dabei könnte man das auch mit Kindern erklären, die weinend stehen bleiben, oder eben damit, dass Radler öfter als andere nicht mehr in der Lage sind wegzulaufen. Sie sind also nicht unbedingt moralisch besser.

    Was sein kann, ist, dass es viele Radunfälle gibt, von denen die Polizei wegen Geringfügigkeit nichts erfährt. Das wird bei PKW-PKW eher selten sein.
  • (13748 Beiträge) | 02.09.2010 02:01
    1:0 für tok :-)
    Also ich wollte schon darauf hinaus, dass eine gewisse Anzahl der Zwischenfälle mit Radfahrern nicht zur Anzeige kommt. In der Mehrzahl die mit Autofahrern, sicherlich.
    Berlin ist ohnehin nicht repräsentativ, weil dort alle fahren wie die Irren. Davon konnte ich mich erst vor wenigen Wochen wieder selbst überzeugen und habe es (als Autofahrer) echt genossen. Radfahrer sind mir da eigentlich gar nicht unangenehm aufgefallen. Eher die polnischen Kleinlasterfahrer.
    In Berlin interessiert sich doch keine Sau für die Radfahrer oder besser gesagt: Man hat sich dran gewöhnt. Die sehen wie sie durchkommen, die Autos auch. Aber hier muss man um alles ein Riesenbrimborium machen, mit Radwegen, Schutzstreifen, Fahrradstrassen und was weiss ich. So schwachsinnig es auch sein mag, Hauptsache man wird Fahrradhauptstadt.
    Ein zweifelhaftes Prädikat.
  • (4478 Beiträge) | 02.09.2010 08:27
    ja, richtig
    zum Glück gibt es noch Unfälle, bei denen so wenig passiert, dass man die Polizei nicht braucht.
  • (4478 Beiträge) | 01.09.2010 18:19
    Vielleicht hat ein Plakat die Ampel verdeckt
    "Ihr Rad kennt keinen Schmerz, Sie schon." ÄÄÄTSCH
  • (13748 Beiträge) | 01.09.2010 19:30
    Mal aufdröseln:
    Der Radler war bereits hinter dem Transporter in die Kreuzung eingefahren als sich der Unfall ereignete. Das hört sich dann zumindest nicht nach einem typischen Rotlichtverstoss (Das reicht mir noch!) an. Eher danach, dass der Autofahrer die rote Ampel gar nicht wahrgenommen hat.
    Das machts jetzt zwar nicht unbedingt besser, aber zumindest wärs dann fahrlässig und nicht vorsätzlich.
  • (347 Beiträge) | 01.09.2010 20:06
    Auch in diesem Fall
    Hätte der Radfahrer sein Fahrrad nämlich über die genau parallel verlaufende Fußgängerbrücke geschoben, dann wäre es nie zu diesem Unfall gekommen. Typisch Radfahrer.
  • (3990 Beiträge) | 02.09.2010 17:56
    !
    Wäre der Autofahrer über die zur Herrenalber parallele L605 gefahren, wäre der Unfall nie passiert!
    Typisch Autofahrer!
    Belästigen die Rüppurrer mit Lärm und Gestank und machen die Rüppurrer auch noch platt!
  • (294 Beiträge) | 01.09.2010 21:45
    Ja eben
    Es gibt nun mal mehr Autos, und man muss sich an die anpassen, die in der Überzahl sind.
    Viele Radfahrer vergessen das auch sie an die STVO gebunden sind.
    Deshalb fahre ich nicht auf einem Radweg gegen die Fahrtrichtung.
    Zieht verdammt nochmal alle einen Helm an.
    Das Auto ist nun mal vorherrscher auf den Strassen, das wird sich nie ändern, da können die Politiker machen was sie wollen.
  • (4478 Beiträge) | 01.09.2010 22:08
    ich glaub's nicht

    Zitat:



    Es gibt nun mal mehr Autos, und man muss sich an die anpassen, die in der Überzahl sind.
    Viele Radfahrer vergessen das auch sie an die STVO gebunden sind.




    Jetzt wirkt sich der Schwachsinn vom Sarrazin auch noch verkehrsgefährdent aus, weil der Schwachsinn in noch zusätzlich unzulässiger Weise auf den Straßenverkehr übertragen wird.

    Denk mal nach, was Du hier unter einer Meldung über schuldlose schweren Verletzungen eines alten Mannes geschrieben hast.
  • (284 Beiträge) | 01.09.2010 23:35
    Gutta cavat lapidem
    Zieht verdammt nochmal alle einen Helm an.

    JEHOVA‼‼Ⅺ
  • (383 Beiträge) | 01.09.2010 22:10
    stutzig
    macht einem, dass der Radler hinter einem Transporter gefahren ist. Hatte da der Radler vielleicht schon wieder rot? Oder der Autofahrer war wirklich blind wenn ich einen Transporter nicht sehe, dann sehe ich den Radler zweimal nicht. Bleibt komisch. Und dabei haben sie doch so einen schönen Radweg auf der Herrenalber Str. bekommen. Nur fährt dort nur 1 Radfahrer pro Tag.

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