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20.01.2016 11:19
 
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RAF-Überfälle: Laut Bundesanwaltschaft Karlsruhe "kein Terror-Bezug" [16]

Im März 1998 hatte die RAF in einem letzten Schreiben ihre Auflösung erklärt: «Die Stadtguerilla in Form der RAF ist nun Geschichte». Foto: Tim Brakemeier/Archiv

Die 1958 in Karlsruhe geborene Daniela Klette wird als ehemaliges Mitglied der dritten Generation der RAF steckbrieflich gesucht. Foto: BKA
Foto:
Stuhr (dpa) - Die Spuren bei zwei missglückten Überfällen auf Geldtransporter führen zu drei untergetauchten RAF-Terroristen. Daniela Klette, Ernst-Volker Wilhelm Staub und Burkhard Garweg haben höchstwahrscheinlich im Juni und Dezember vergangenen Jahres versucht, so an Geld für das Leben im Untergrund zu kommen.
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Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe erklärte, sie sehe «keinen terroristischen Bezug» der Überfälle. Die Taten ereigneten sich in Niedersachsen. Das Trio war den Ermittlungen zufolge unter anderem 1993 an einem Sprengstoffanschlag beteiligt. Daniela Klette, Mitglied des Trios, stammt aus Karlsruhe - sie wurde 1958 in der Fächerstadt geboren und wird nun als ehemaliges Mitglied der dritten Generation der RAF gesucht.

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Kommentare [16]
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  • (177 Beiträge) | 21.01.2016 15:32
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    Rentnergang
    Klette (Jahrgang 1958, heute 58), Staub (Jahrgang 1954, nach anderen Quellen 1957, heute 62 bzw. 59) und Garweg (Jahrgang 1968, heute 48)
    Das sind ja fast schon Rentner! Die sollten sich wirklich überlegen, ob ein warmes Plätzchen im Kittchen nicht dem Leben im Untergrund ohne Geld verbunden mit den Risiken, doch noch geschnappt zu werden vorzuziehen ist
  • (12 Beiträge) | 20.01.2016 21:57
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    Lest das Profil. Es stehen Wahlen an!
  • (813 Beiträge) | 20.01.2016 17:26
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    Nach über 20 Jahren im Untergrund
    wäre es vielleicht gescheiter, einen Deal mit der Bundesanwaltschaft anzustreben statt immer neue Straftaten zu begehen.

    Die ganz großen Lichter der RAF scheinen die drei ja nicht gewesen zu sein, aber vielleicht könnten sie mithelfen, die ungeklärten RAF-Geschichten aufzuklären.
    Dann hätten alle was davon.
  • (3570 Beiträge) | 20.01.2016 17:45
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    Naja
    Zitat Speigel:

    Staub, Klette und Garweg gehören zur sogenannten dritten Generation der RAF. Die Morde an Deutsche-Bank-Chef Alfred Herrhausen, an Siemens-Manager Karl Heinz Beckurts und Treuhand-Chef Detlev Karsten Rohwedder gehen alle auf das Konto dieser letzten RAF-Generation vor der erklärten Selbstauflösung im Jahr 1998.

    So kleine Lichter können sie ja wohl auch nicht sein, zumal sie bisher ja auch noch nicht gefasst wurden.
  • (813 Beiträge) | 20.01.2016 18:06
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    Naja, viele der "dritten Generation" sind ja noch nicht mal
    namentlich bekannt.

    Auf normalem Weg kann da kaum mehr was ermittelt werden.
  • (448 Beiträge) | 20.01.2016 13:25
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    Blind
    ja, ja wenn jemand eine Bank oder sonst was überfällt, ist in ein Linker
    oder Asylant oder sonstiger Ausländer.
  • (221 Beiträge) | 20.01.2016 14:06
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    Wo
  • (243 Beiträge) | 20.01.2016 14:19
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    Es kommt vom Nervenbeutler.
  • (512 Beiträge) | 20.01.2016 13:01
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    Es hat ja
    offensichtlich keiner aus der Obrigkeit etwas zu befürchten.
    Die brauchen halt "nur" Geld.....
    Ich frage mich wo die seit 1993 hausen konnten. Nach dem Pack (SPD-
    Slang) wurde offenbar gar nicht mehr gesucht. Dafür hat man die
    Polizei klein gespart.... Na denn.
  • (243 Beiträge) | 20.01.2016 12:37
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    «keinen terroristischen Bezug»
    Jaja, auf dem linken Auge ist man hier leider blind.
  • (3386 Beiträge) | 20.01.2016 13:37
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    Auf dem linken Auge blind?
    Deshalb wurde auch jeder, der auch nur peripher mit der RAF zu tun hatte mitschuldig an ihren Untaten und eingeknastet, während ich dieselbe Sippenhaft beim Rechtsterrorismus noch nicht so oft sehen konnte. Da sind das immer Einzeltäter...
    Ausserdem wird hier nicht gesagt, dass es nicht um (Ex-)Terroristen geht, sondern das die Tat eben keinen Terror-Bezug hat. Da wollen sich ein paar im Untergrund lebende die Kohle für den Lebensunterhalt besorgen. Die klauen nicht das Geld, um damit einen Terroranschlag zu finanzieren.
  • (221 Beiträge) | 20.01.2016 14:08
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    Achso,
    dann ist ja alles gut. Sie haben die Bank nur überfallen um sich was zum Essen kaufen zu können und sich weiterhin der Strafverfolgung und der Verantwortung für die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereingung (das ist mal das Minimum) zu entziehen.
    Da kann man ihnen ja jetzt wirklich keinen Strick draus drehen.

    Alder Verwalder, dass es da immer noch Sympathisanten gibt...
  • (3386 Beiträge) | 20.01.2016 14:48
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    Du bist Sympathisant?
    Ich nämlich nicht. Es geht hier nur darum, dass nicht jede Straftat, nur weil sie von (Ex-)Terroristen beganngen wird, eine terroristische Tat ist. Ist das so schwer zu kapieren? Niemand behauptet, dass so ein Überfall keine schwere Straftat wäre und selbstverständlich mit Nachdruck verfolgt werden muss.
  • (221 Beiträge) | 20.01.2016 15:40
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    Da hast
    du ja grad nochmal die Kurve gekriegt.

    Im Übrigen hat hier, und auch die Polizei nicht, den Zusammenhang mit einer terroristischen Tat hergestellt.
    Deine Aussage liess etwas Spielraum, so als würdest du den armen Terroristen zugestehen, dass sie ja schliesslich im Untergrund auch von irgendwas leben müssen anstatt, wie es angemessen wäre, im Knast zu verrotten.

    Wenn ich da was fehlinterpretiert habe nehm ich das mit dem Sympathisanten zurück.
  • (3570 Beiträge) | 20.01.2016 17:42
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    Mitleid
    Ein bisschen Mitleid ist doch wohl angebracht. Beim Jobcenter kannst du ja nicht als Beruf Ex-Terrorist angeben- also auch keine Leistung. Der Staat verwehrt diesen Menschen ein menschenwürdiges Leben. Was bleibt ihnen also übrig?
  • (221 Beiträge) | 20.01.2016 18:13
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    Ich würde
    denen gern mal erklären wer ein Recht auf Menschenwürde hat und wers vergeigt und das eigene Leben und das anderer versaut hat.
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