"Pro Bono": Studentische Initiative für das Gemeinwohl
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Karlsruhe ps/pnm - Seit Dezember 2008 bietet die fächerübergreifende Unternehmensberatung Karlsruher Studenten (fuks) der Universität Karlsruhe sozialen Einrichtungen und Organisationen Beratung in Projektform an. Diese Initiative hat den Namen „Pro Bono“ -„für das Gemeinwohl“.
Bereits vor 13 Jahren wurde fuks gegründet. Sie ist die erste studentische Initiative dieser Art in Karlsruhe und ging aus dem Verein Karlsruher Wirtschaftswissenschaftler hervor. Das Besondere an fuks ist ihr fächerübergreifender Ansatz. Die Berater sind engagierte Studenten der unterschiedlichsten Studienrichtungen. Die fuks-Berater können bereits auf mehr als 100 erfolgreiche Projekte zurückblicken. Im vergangenen Jahr wurde ein Projekt von fuks von der Unternehmensberatung A. T. Kearney als „Projekt des Jahres“ ausgezeichnet. 2008 zählt fuks rund 90 Mitglieder, die alle ehrenamtlich arbeiten.
Ab sofort berät fuks gemeinnützige, kulturelle, soziale oder humanitäre Organisationen kostenlos. Der Name des neuen Projekts „Pro Bono“ stammt von dem lateinischen Begriff „pro bono publico“ und bedeutet „zum Gemeinwohl“. Genau das haben sich die fuks Mitglieder als Ziel gesetzt: Handeln zum Gemeinwohl. Der Leiter des Bereichs Beratung, Benjamin Bulander, begründet die Aufgaben von „Pro Bono“ so: „Wir wollen unser Wissen und unsere Kompetenz Organisationen zur Verfügung stellen, die sich um die Gesellschaft bemühen – und dies kostenlos.“
Die Bereiche in denen sich fuks engagieren will, reichen dabei von der Optimierung der Organisation eines Kindergartens bis zur Unterstützung bei der Gründung eines Theaters. Für „Pro Bono“ sind insbesondere Bereiche, wie Organisation, Marketing, Schulung, Planung, Finanzen und Umstrukturierungen interessant. Projektleiter Marc Mauersberger versichert, dass das gesamte fuks Team sich auf die neue Herausforderung freue. „Einrichtungen und Organisationen, denen im Rahmen eines Beratungsprojektes geholfen werden kann, können sich gerne bei uns melden.“ Voraussetzung für die Aufnahme in das „Pro Bono“ Projekt ist der gesellschaftliche Nutzen und die hohe Qualität der Projekte.
Ein „Pro Bono“ Einsatz läuft im Prinzip genauso ab, wie Beratungsprojekte. Eine Projektteam erarbeitet eine Lösung, die auf den Auftraggeber zugeschnitten ist und die Organisation voranbringt. Die Unternehmen können von der Motivation, dem aktuellen Wissen und den kreativen Ideen der Studenten profitieren. Die erste Bewerbungsphase läuft noch bis zum 31. Januar 2009. Dann soll sich entscheiden, welche Projekte zusammen mit den Organisationen in Angriff genommen werden.




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