Polizei mit positiver Bilanz
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Karlsruhe pol/tfr - Die erste von drei "Public-Viewing"-Veranstaltungen zur Fußballweltmeisterschaft am gestrigen Mittwoch auf dem Karlsruher Schlossplatz hat die Polizei nach eigenen Angaben "vor keinerlei Probleme" gestellt. War noch am Nachmittag ein eher verhaltenes Zuschauerinteresse festzustellen, wuchs die Zahl der Besucher zum Auftritt der Spider Murphy Gang und auch noch nach Anpfiff der auf einem Großbildschirm übertragenen Begegnung Deutschland gegen Polen ständig an und übertraf schließlich die 35.000er-Marke.
Bis auf das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen unmittelbar nach dem Siegtreffer der deutschen Elf durch zwei im Anschluss festgenommene Personen, einem Verstoß gegen das Waffengesetz, einer Beleidigung zumNachteil einer Polizeibeamtin sowie zwei Gewahrsamnahmen wegen Trunkenheit verlief die Veranstaltung ohne jede Störung.
Zur Ansprache alkoholisierter Jugendlicher und zur Sensibilisierung des Verkaufspersonals waren sieben Jugendschutzteams aus Vertretern der Sozialbehörde, der Rettungsdienste und der Polizei im Einsatz. Vereinzelt wurden Jugendliche beim Alkoholkonsum ertappt und die Eltern verständigt. Durch die Rettungsdienste mussten insgesamt 30 Personen, davon 20 internistisch und zehn chirurgisch mit Schnittverletzungen durch Glasscherben, versorgt werden. Nach Ende der Veranstaltung war die Polizei noch bis gegen 3 Uhr mit zusätzlichen Kräften in der Innenstadt präsent und konnte so mehrere sich anbahnende Auseinandersetzungen verhindern.



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