Noch mehr Konkurrenz? Regionalverband gegen geplantes Outlet Center in Sinsheim
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Karlsruhe (ps/mda) - Erst Roppenheim, jetzt Sinsheim: Dem Karlsruher Einzelhandel droht weitere Konkurrenz durch ein Outlet Center in der Nachbarschaft. Der Planungsausschuss des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein (RVMO) hat sich daher am Mittwoch in einer Stellungnahme einstimmig gegen das geplante "Designer Outlet Center" (DOC) in Sinsheim ausgesprochen.
"Sinsheim darf kein Sonderfall werden"
"In unserer Region kehrt der großflächige Einzelhandel in die Innenstädte zurück, und das mit Erfolg für die Investoren, Handelsunternehmen und die Städte. Die Märkte müssen zu den Menschen kommen und nicht umgekehrt", so Hager. Damit lasse sich nicht nur jede Menge Verkehr vermeiden, der unnötige Belastungen für die Menschen und ihre Umwelt mit sich bringe. Die Ansiedlung von Einkaufsmagneten in den großen Innenstädten stärke auch die verbliebenen inhabergeführten Fachgeschäfte. "Die Städte bleiben damit lebendige und attraktive Einkaufsziele."
"Ein solches Vorhaben wäre in seiner Größenordnung höchstens in einem Oberzentren wie Mannheim, Heilbronn oder Karlsruhe denkbar", erklärt Hager. Ein Drittel des zu erwartenden Umsatzes von rund 76 Millionen Euro soll mit Kunden erzielt werden, die mehr als eine Stunde Fahrtzeit von Sinsheim entfernt wohnen. Großprojekte anonymer Finanzinvestoren würden per Saldo Arbeitsplätze vernichten und der kleinteilige Einzelhandel würde verschwinden, so der Regionalverband. "Sinsheim darf kein Sonderfall werden", mahnt Gerd Hager. "Das würde sämtliche Bemühungen zur Steuerung des großflächigen Einzelhandels und unseren jahrelangen Einsatz für lebendige Innenstädte untergraben."
Erst im April hat im elsässischen Roppenheim ein neues Design Outlet Center (DOC) eröffnet. Angesiedelt in einem Einzugsgebiet von 8,5 Millionen potenziellen Konsumenten, liegt das Center nahe den Städten Straßburg, Basel, Karlsruhe, Baden-Baden und Mannheim. Die Betreiber erwarten etwa 80 Prozent des dortigen Umsatzes aus Deutschland. Der Regionalverband Mittlerer Oberrhein kritisiert das Einkaufszentrum als "Kulissendorf, wie in einem Western". Es sei kein Modell für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Gleichzeitig warb der Verband für denb Karlsruher Einzelhandel.
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- (243 Beiträge) | 10.05.2012 12:46"Die Städte bleiben damit lebendige und attraktive Einkaufsziele."Solange man in dieser Drecksstadt vor lauter Baustellen nicht vorwärts kommt und ständig an irgendwelchen Bauzäunen hängen bleibt ist KA für mich weder lebendig noch attraktiv.
Seit wie vielen Wochen ist die nördliche Waldstraße nahezu unbefahrbar? Über fast die ganze Distanz von der Kaiserstraße bis zum Zirkel halbspurig verent, danke, wenn einem dann eine Kinderanhängerkutsche entgegenkommt.
Wie viele Monate dauert eigentlich noch die Baustelle direkt vor der Kunsthalle/Ecke Stephanienstraße.
Nur zwei Beispiele von viel zu vielen . . . - (629 Beiträge) | 10.05.2012 15:43Dann geh doch in eine andere Stadt1. Die Aussage stammt vom Regionalverband Mittlerer Oberrhein (RVMO), bezieht sich also nicht ausschließlich auf KA.
2. Dieses ewige KA-Bashing geht mir einfach auf den Geist. Wem die Stadt zu unattraktiv für Einkäufe, usw. ist, kann sich gerne in anderen Städten shoppingtechnisch austoben. Es ist klar, dass die Baustellen Einschränkungen bedeuten, aber so zu tun als würde in anderen Städten nicht gebaut ist doch idiotisch.
3. Ich halte wenig von diesem verbandstechnischen Protektismus. Sollen diese namenlosen Investoren doch investieren. Jede Stadt hat es selbst in der Hand für sich attraktive Konzepte zu entwickeln. Bei den Outlets ist es wie mit vielem, wenn es an jeder Ecke Eines gibt verliert es seinen Reiz. Die Menschen könne ihr Geld nur einmal ausgeben, aber wer klar denkt hobelt weder für ein paar neue Schlüpper oder 2 Pullover 100 km nach Roppenheim bzw. Sinsheim. - (8701 Beiträge) | 10.05.2012 17:59Andere StadtJoa, am liebsten würd' ich wieder nach NRW gehen...
- (3945 Beiträge) | 10.05.2012 19:14Dann geh........doch...
- (8701 Beiträge) | 10.05.2012 19:29Mal schauen......ist ja langweilig, wenn's nichts mehr zu jammern gibt

Wobei es mir an der Nordsee auch gefallen würde, alleine vom Klima her (milde Winter, Sommer nicht so heiß und frische Luft, das Meer vor der Türe)...
- (3121 Beiträge) | 10.05.2012 19:29Sag blos......Du bist proNRW?
- (8701 Beiträge) | 10.05.2012 19:32ProNRWNaja, Politk kann man das nicht unbedingt nennen, was die treiben. Aus dem Kindergartenalter bin ich draußen...
Da sind mir die NRW-Piraten um einiges lieber
- (745 Beiträge) | 10.05.2012 18:13ziemlich dummwas du geschrieben hast. überleg mal ein wenig...
- (243 Beiträge) | 10.05.2012 18:19Nix gegen Baustelleneaber wieso alle auf einmal auf engstem Raum? Bloß nicht zeitlich entzerren, das Volk könnte es ja dadurch einfacher haben . . .
- (1262 Beiträge) | 10.05.2012 19:19weil es sonst 40 jahre dauertda ist es doch klüger paralell zu buddeln und somit ingesamt kürzer.
ich kenne im übrigen niemand, den die eine kleine einseitige baustelle an der herrenstraße bisher vom shoppen in karlsruhe abgehalten hat.
die parkäuser sind voll, die kaisertraße sowie ece-center auch.
hauptsache beschwert.
ansonsten regelt die nachfrage den markt. ich kaufe auch grundsätzlich nicht in frankreich (roppenheim) und zahle meine mehrwertsteuer lieber hier und stärke den karlsruher einzelhandel. schließlich will ich auch weiterhin zu fuß oder mit der straßenbahn einkaufen können und nicht auf das auto angewiesen sein, samt ewig langer anfahrtszeit. - (8701 Beiträge) | 10.05.2012 19:27Kauft nicht bei FranzosenIch achte eigentlich eher darauf, daß ich keine Produkte von Ausbeuterfirmen kaufe. Da gibt es auch innerhalb Deutschlands genug davon.
Wobei ich i.d.R. auch Deutsche Ware bevorzuge, aber eben nicht bei allen Firmen und Klamotten "made in France" sind mir lieber als "made in Thailand"...
Ich kaufe dort, wo ich gut beraten werde, ob das in KA oder in Dortmund ist, das ist ja erstmal schnuppe. Warum sollte ich mit Gewalt in KA etwas einkaufen, wenn ich hier das Produkt nicht finde oder unfreundlich behandelt werde? Kommt zwar selten vor, aber gibts ja auch...
Mir gehts auch weniger um den Preis an sich sondern um das Preis-Leistungsverhältnis - für bessere Qualität leg ich auch ein paar Euro nach. Ich bin nicht der Typ, der wegen ner Jacke durch halb Deutschland fährt, aber wieso sollte ich ausgerechnet dann Läden unterstützen, wenn sie nur Käse anbieten? So vom Gedanke her... - (3121 Beiträge) | 10.05.2012 20:24Man sollte im Käseladen
- (1128 Beiträge) | 18.05.2012 18:46Sei froh daß der Vorschlag nicht bei meiner Tante gelandet istdie wurde fast 100 Jahre alt und bekam ca. 1915 ne festliche badische Einbürgerungsurkunde, weil konnte nicht jeder so einfach von Köln nach Karlsruhe wechseln.
Die hätte die Original-Urkunde wahrscheinlich genommen und an die dicke schalldichte Türe vom Rathaus genagelt, mit nem netten Gruß noch aus der ehemals so geliebten Südstadt und wär von dannen. Kommt echt gut in den Medien, wenn so ne alte Oma die ach so schlauen wieder auf den profanen Boden zurückholt.
Haben die alle wo jetzt so jammern zur Eröffnung von Roppenheim auf 4 Seiten Brief nicht lang und breit erklärt, daß alles wunderbar ist! Und alle anderen sind Dummbabbler! - (1601 Beiträge) | 10.05.2012 13:04Wenn......man wenigstens in diesen Outlets sparen könnte. Die pure Verarschung ist das für Leute, die nicht mit Geld umgehen können.
- (3237 Beiträge) | 10.05.2012 13:10Diese Verpopoungfindest du leider nicht nur im Handel, sondern auch und ganz besonders in sogenannten "seriösen" Bereichen wie Banken und Versicherungen. Und da trifft es auch Leute die mit Geld sehr wohl umgehen können.
Im Prinzip könnte man daher Lug und Trug von Gesetzes wegen auch legalisieren. - (3121 Beiträge) | 10.05.2012 13:58Man muss reagieren!Verlegung des Landesmuseums in die Karlsruher Messe und Ausbau des Schlosses in ein Avantgarde-Designer-Outlet-Hyper-Center.
Dazu Verbot aller Geschäfte, die weiter als 1000 Meter von Zentrum eines Oberzentrums entfernt sind.
In einer zweiten Stufe werden dann die Handwerkszünfte wieder eingeführt.
Ist alles einfacher als eigene Ideen zu haben. - (1317 Beiträge) | 10.05.2012 16:00Ja, am besten...... alles, was sich "Raumordnung" oder "Stadtplanung" nennt abschaffen. Die Herren und Damen, die das machen kosten doch eh nur Steuergelder und machen netten Investoren das Leben schwer.
Soll doch jeder bauen dürfen, was er will und wo er will, wenn das nötige Kleingeld vorhanden ist - meinetwegen ein Puff mitten auf den Marktplatz, drei Fleischwerke und eine Mülldeponie in den Hardtwald und ein Mega-FOC in den Schlossgarten. - (7433 Beiträge) | 10.05.2012 20:43Gute Idee.Wirklich. Eine andere Variante wäre, das Rathaus in den K-Punkt am Ettlinger Tor zu verlagern, sodass in der Mitte der Weltmetropole statt dessen der Mega-Europe-Gizeh-Shopping-Outlet eröffnen kann.
- (458 Beiträge) | 10.05.2012 14:02Warum die Panik?Hat nicht die City-Initiative gerade in mehrseitiger Pracht mitgeteilt, dass Karlsruhe vor Roppenheim keine Angst haben muss? Warum dann die plötzliche Opposition gegen Sinsheim? Wenn Karlsruhe so attraktiv für Kunden ist, kommen die doch sowieso freiwillig nach Karlsruhe. Die wären doch blöd, ins Auto zu steigen, wenn sie eine viel größere Auswahl, bessere Preise und das Flair unserer sonnenverwöhnten badischen Musterstadt direkt vor der Tür haben. Sollen sie doch 10 Outlet-Center bauen, wir fürchten uns nicht! Oder etwa doch?
- (2673 Beiträge) | 10.05.2012 17:17Könnte seine Gründe habenFür Roppenheim wird kaum Marketing gemacht und man kommt nur sehr umständlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln hin. Staustufe Iffezheim ist meines Wissens derzeit für Fußgänger gesperrt - man kann nicht einmal mit dem Bus nach Iffezheim fahren und von dort aus legal hinwandern. Eine etwas längere Wanderung von RA-Wintersdorf aus ist auch kaum empfehlenswert, auf der dortigen Brücke gibt es keinen Fußweg. Man kann also höchstens über Wörth - Lauterbourg nach Roppenheim fahren und dort dann vom Bahnhof zum Outlet Store wandern. Aber weiß jemand, wie das mit den Regionalzugtickets in Frankreich funktioniert?
Ich denke, dass Sinsheim Karlsruhe gefährlicher werden könnte. Dennoch haben die Händler in der City doch immer den Vorteil, dass viele Menschen da sind. Karlsruhe hat nunmal mehr Einwohner, Arbeitsplätze und Besucher als Sinsheim.




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