Nicht "oben ohne": Karlsruher Polizei wirbt für Radfahren mit Helm
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Karlsruhe (pol/sas) - Karlsruhe betont stets, eine Fahrradstadt zu sein. Doch die meisten Radler auf den Straßen fahren "oben ohne", also ohne Helm. Die Karlsruher Polizei macht nun erneut auf die oftmals lebensrettenden Vorteile aufmerksam, die Fahrradhelme im Falle eines Unfalls haben. "Allein die Tatsache, dass im Jahr 2011 im Stadt- und Landkreis Karlsruhe 830 Personen mit ihrem Fahrrad bei Verkehrsunfällen verletzt und drei getötet wurden gibt Anlass, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen", finden die Präventivexperten beim Polizeipräsidium.
Das Fahrrad hat sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Fortbewegungsmittel entwickelt. Unabhängig vom Alter nutzen es viele für die Fahrt zur Arbeit, zum Einkauf oder zur Schule, aber auch für sportliche Freizeitaktivitäten oder die Radtour ins Grüne. Dabei macht sich ein Großteil der Radler aber leider keine Gedanken über die mit dem Radfahren verbundenen Gefahren.
Helme können Leben retten
Ob ein Sturz aus eigenem Verschulden oder wegen der Unachtsamkeit eines anderen Verkehrsteilnehmers - aufgrund fehlender "Schutzhülle" erleiden Radfahrer bei Verkehrsunfällen oftmals schwerwiegende Verletzungen, wobei häufig der Kopf in Mitleidenschaft gezogen wird. Durch einen geeigneten Kopfschutz hätte manche Verletzung vermieden, zumindest aber abgeschwächt oder sogar ein Leben gerettet werden können.
Doch kaum ein anderes Thema spaltet die Radfahrgemeinde so sehr wie der Fahrradhelm. Immer wieder entflammen heiße Diskussionen über dessen Bedeutung und Nutzen. Während er für viele wie der Gurt beim Autofahren einfach dazu gehört und sie nie mehr "oben ohne" fahren würden, lehnen ihn andere aus den unterschiedlichsten Gründen kategorisch ab oder stellen seine Wirksamkeit in Frage.
Da die Mehrheit der Radler bislang allerdings auf einen adäquaten Kopfschutz verzichtet, mehren sich die politischen Forderungen nach der Einführung einer gesetzlichen Helmpflicht auch für die Radfahrer. Der Fahrradhelm verhindert zwar keine Unfälle, schützt jedoch vor Kopfverletzungen. Das aber nur dann, wenn der Helm der Größe des Kopfes entspricht und richtig sitzt.
Der Helm muss richtig sitzen und darf nicht rutschen
Damit er einen ausreichenden Schutz bieten und alle wichtigen Stellen des Kopfes schützen kann, muss er so eingestellt und getragen werden, dass er nicht rutscht. Weiterhin ist darauf zu achten, dass der Kinnriemen immer geschlossen ist und die Sicht des Radfahrers durch den Helm nicht beeinträchtigt wird.
Damit Sie zukünftig mit dem Fahrrad sicher unterwegs sein können, rät die Polizei zu folgenden Maßnahmen:
• Setzen Sie sich mit den möglichen Gefahren beim Radfahren auseinander und radeln Sie grundsätzlich nur mit einem Radhelm. Bedenken Sie dabei auch Ihre Vorbildfunktion gegenüber dem Radlernachwuchs.
• Informieren Sie sich im Fachhandel über die Angebotsvielfalt der Hersteller.
• Probieren Sie zunächst verschiedene Modelle aus. Damit können Sie feststellen, welcher Helm und welche Passform für Ihren Kopf am Besten geeignet ist.
• Wählen Sie einen Helm in der für Sie passenden Größe mit ausreichender Belüftungsmöglichkeit und Insektenschutz.
• Achten Sie darauf, dass der Helm die gesetzlichen Sicherheitsstandards erfüllt. Das lässt sich an den anerkannten Prüfzeichen ersehen.
• Lassen Sie sich nach dem Kauf vom Fachpersonal in die richtige Handhabung und Einstellung Ihres Helmes einweisen.
Mehr zu: Fahrradhelm Sicherheit Fahrrad Polizei Unfall
- (142 Beiträge) | 29.03.2012 06:51ÄhmWeiterhin ist darauf zu achten, dass der Kinnriemen immer geschlossen ist und Karlsruhe die Sicht des Radfahrers durch den Helm nicht beeinträchtigt wird.
Hä? - unbekannt(3283 Beiträge) | 29.03.2012 23:11was für ein Kääääse......ich machs OHNE!!!
no risk,...no fun.!!!
Kein Thema,wenn man(n) bei der Tour de France oder an der Giro d'Italia mitfährt OK ,aber was soll diese Helmkacke wenn man mal gemütlich ins Eiskaffee o.ä.flaniert!?
Ich sage mal liebe Biker,.....mach et "ohne Hut"...! - (672 Beiträge) | 29.03.2012 07:29Aha....da meint wohl wieder jemand, sich seinen Markt selbst machen zu müssen? Oder ist da nur reine Wichtigtuerei? Die "Experten" der Polizei können nicht mal die Gurtpflicht oder das Händiverbot auch nur ansatzweise überwachen, dann soll man doch bitte nicht schon wieder ein neues Fass aufmachen.
- (5 Beiträge) | 29.03.2012 08:32Ist ja viel einfacher...Einen Autofahrer ohne Gurt und Handy am Ohr ist ja auch schwer auszumachen und noch schwerer zu packen. Einen Radfahrer ohne Helm sieht man schon von Ferne, und er ist ein nur langsam fahrendes und somit einfach zu stellendes Ziel für Polizisten, die ihren Tag ja irgendwie mit Aktivität füllen müssen.
- unbekannt(3283 Beiträge) | 29.03.2012 23:29@die Experten" der Polizei und das HandyverbotEs ist unter Strafverfolgung verboten das Handy während der Fahrt zu benutzen!!!....
Es ist erlaubt bzw.es wird nicht strafrechtlich verfolgt,...wenn man bei der Fahrt....
- raucht
- den Zigarettenanzünder bedient
- Radiosender einstellt
.....und sich gemütlich einen blasen läßt.....
Liebe Politiker,was soll dieser Schei......!?
Dass Telefonieren(identisch dem Dialog mit einem Beifahrer)ist da ja wohl weniger schlimm ,als wenn man sich wie oben beschrieben ,zu einer zwischenmenschlichen Beziehung hinreisen läßt!? - (225 Beiträge) | 30.03.2012 18:56wahre gefärdungen verhindernIn Stadt und kreis Karlsruhe werden Radfahrer von Behördenseite und der Polizei massivst gefärdet, wenn es z.b. darum geht dass mit krimmenieller Energie angelegte Radwegbenutzungspflichten aufgehoben werden. Diese sind aber die größte Gefahr für den radverkehr, denn bekanntermaßen sind in vielen Städten über 50% der toten Radfahrer auf die sogenannten Rechtsabbiegerunfälle zurückzuführen, die es NUR wegen schwachsinnig angelegter Radverkehrsanlagen gibt.
In meiner Kommune mache ich da schon über 1/2 Jahr herum und es tut sich nichts. Aber warum denn auch?
Es ist schließlich toller die Schuld auf die Radler Rambos zu schieben statt einfach mal eine sinnvolle Entscheidung zu treffen. Das betrifft auch die blauen Damen und Herren die mit an den Tischen sitzen an denen illegale Radwegbenutzungspflichten beschlossen werden.
-> Es wäre einfach 50% aller toten Radfahrer zu vermeiden wenn Radwegbenutzungspflichten abgeschafft würden, mit Helmtragen kann man bei weitem nicht so viel erreichen. - (131 Beiträge) | 29.03.2012 07:32Radfahren ist nicht gefährlichAutofahrer sterben wesentlich mehr. Also liebe Polizei, setzt euch doch bitte für das Helemtragen beim Autofahren ein, das würde viel mehr Leben retten.
- (5 Beiträge) | 29.03.2012 08:28Da ansetzen, wo es zähltOffiziell ist der Staat ja gegen die Helmpflicht, aber ich frage mich, ob da nicht eine schleichende Propagandekampangne läuft, mit der die Öffentlichkeit weichgeklopft und auf die Helmpflicht vorbereitet werden soll.
Ob Fahrradhelme Ihren Zweck erfüllen, wird bestritten. Viel wichtiger wäre es, gerade in Karlsruhe, dafür zu sorgen, den Verkehr für Radfahrer sicherer zu machen. Wer schon einmal die Reinhold-Frank-Strasse nach Norden mit dem Rad unterwegs war, weiß, was ich meine: Viel zu enger Rad|Fußweg, eine Unzahl von idiotischen Geisterfahrern, parkende Autos links, auf dem Rad/Fußweg parkende Autos, schlecht einsehbare Einmündungen. Wäre ja nett, wenn KA-News mal Probleme wie das geschilderte aufgreifen würde, statt dieser lächerlichen Polizei-Nullnummer.
Fahrräder gehören auf die Straße.
Ich gebe aber auch zu, dass in der Stadt Karlsruhe anscheinend der Wille da ist, die Situation zu verbessern. - (331 Beiträge) | 29.03.2012 15:05Es ist unumstritten ...... dass Fahrradhelme die individuelle Mortalitätsrate um rund 50% anheben. Es ist ununstritten das eine Helmpflicht die Fahrradnutzung um mindestens 30% absenkt. Es ist unumstritten dass man mit diesen nutzlosen Styroporschälchen Geld machen und mit einer Tragepflicht den Kfz-Verkehr fördern kann. Und es ist unumstritten dass unsere Politkaste eine große Vorliebe für solche Dinge hat.
- (8756 Beiträge) | 29.03.2012 16:34Wow!>> ... dass Fahrradhelme die individuelle Mortalitätsrate um rund 50% anheben.
Obgleich ich den Nutzen bezweifle wäre ich nicht von einer höheren Mortalitätsrate ausgegangen!
Helmpflicht? Käse... Bei Motorrädern ist es ja noch sinnvoll, aber doch nicht auf'm Drahesel... Und ich denke der Rückhalt in der Bevölkerung ist sehr gering - Fahrradhauptstadt wird man mit solchen Vorschriften auch nicht bzw. wäre ja dann bundesweit.. Käse... So lassen wie es ist...
Genauso wie manche Leute mit "Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen kommen" - Nur rund 3 % der Unfälle sind überhaupt auf der Autobahn... Und ich hoffe auch das bleibt so mit den Autobahnen... - (331 Beiträge) | 29.03.2012 16:49Noch so ein Problem ...... ist die wesentlich höhere Zahl der Todesopfer auf normalen Landstraßen gegenüber den Autobahnen. Auf Autobahnen gibt es halt die schön medienwirksamen Unfalle mit den teilweise relativ hohen Opferzahlen. Und das bleibt in den Gedächnissen. Die vielen Opfer auf den Landstraßen vergisst man schnell wieder. Und die Berichte von diesen Opfern sind fast immer nur in der lokalen Presse zu finden. Das ist eine extrem verzerrte Darstellung dieser Sachverhalten und daraus folgt auch eine verzerrte Wahrnehmung der Problematik. Man kann IMHO davon ausgehen dass locker mindestens 90% aller Geschwindigkeitsbegrenzungen keinen Nutzen haben und die Kfz-Führer zum gedankenlosen Fahren nach Zahlen verleiten.
- (8756 Beiträge) | 29.03.2012 17:01Und genau......dieser Effekt verstärkt sich Gegenseitig. Die Leute (manche) sind der Meinung: Autobahn = gefährlich, aufpassen! Auf der Landstraße ist sichererer, ergo weniger Aufmerksamkeit...
Ich kenne sogar Leute, die Überlandstrecken lieber auf Bundes- und Landstraßen bewältigen statt auf der Autobahn - so verschroben ist teilweise schon die Wahrnehmung...
Geschwindigkeit macht keine Unfälle. Wichtig ist, die Geschwindigkeit den Witterungsverhältnissen anzupassen - womit wohl einige v.a. im Winter Probleme haben auch mal mit 50 zu fahren wenns sein muß... Während bei freier Sicht und geringen Verkehr nichts dagegen spricht 150 auf einer gutausgebauten Straße zu fahren oder auf der Autobahn so schnell wie es die Karre hergibt...
Auch gerne angeführt: "Aber in anderen Ländern..." - Ja die haben auch nicht so ausgebaute Straßen wie wir... - (20219 Beiträge) | 30.03.2012 02:05Ich fahr Auto,bin angeschnallt, ess e Weckle nebenher, rauche und nehme keine Telefonate an. Ok, wenns brennt - dann schon.
Mir scheissegal und wenn mich die Blauen erwischen kostet es halt.
Ich bin selber gross! Interessiert mich net!
Manchmal, aber nur manchmal, fühl ich mich den Dummschwätzern überlegen. Schaff du erstmal was, dann darfst du mich vielleicht ansprechen. Vielleicht. Ich lass mich nicht rumkommandieren. Ok, ich lass mich rumkommandieren. Aber manchmal bestimm ich.
Geben und nehmen... - (181 Beiträge) | 29.03.2012 22:10"Nur rund 3 % der Unfälle..."Das stimmt, aber die meisten Unfälle sind auch Blechschäden in den Städten. An den Unfällen mit Personenschaden waren die Autobahnen 2010 mit ~6% beteiligt, an den Toten im Straßenverkehr sogar mit ~12%. Quelle
Das aber nur zur Berichtigung, ich bin selbst gegen ein Tempolimit. - unbekannt(3283 Beiträge) | 29.03.2012 23:33@Mortalitätsrate um rund 50% anhebenbasemoluff du Held,....du mußt auch an unsere Rentner denken!
wenn wir ale 100 Jahre werden ,geht unser Rentensystem früher als erwartet in die Knie!!!? - (145 Beiträge) | 29.03.2012 09:37Ich fahre über 6000 km im Jahr mit dem Fahrradund mit der zunehmender Km-Zahl steigt das Risiko der Verletzung.
Hätte ich letztes Jahr meinen Helm nicht auf der Birne gehabt, wäre ich heute wo möglich schwerst-behindert geworden. Der Helm hatte nach dem Sturz einenn 3 cm langen Riss und müsste entsorgt werden.
Solle jeder selbst entscheiden, was richtig und falsch ist, eins ist ganz sicher, schaden kann der Helm im seltensten Fall. - (41 Beiträge) | 29.03.2012 10:40Wie rechtMit eigenen Unfallschilderungen bewegt man keinen einen Helm zu tragen. Leider.
Habe ich selber schon erlebt und meine "Körperbild" bzw. mein "Naturtattoo" wie ich die Narben gerne nenne, sprächen Bände, aber Kopf und Gesicht sind glimpflich davon gekommen dank Helm.
Manche müssen es erst selber erleben !
Was aber WICHTIG ist nach so einem Unfall, den Helm wegschmeißen, der ist kaputt, wie du richtig gemacht hast.
UND Schaden kann der Helm nicht....
DOCH DER FRISUR da ist das größte Problem !! - (20219 Beiträge) | 30.03.2012 02:08Der Frisur
- (8756 Beiträge) | 30.03.2012 03:51Ist der Frisur......eigentlich verwandt mit der Gerät?
- unbekannt(3283 Beiträge) | 31.03.2012 12:28@verwandt mit der Gerät?

"verwandt mit der Gerät?"
:-)
....der war gut!!!
der Gerät wird nie müde
der Gerät schläft nie ein
der Gerät ist immer vor dem Chef im Geschäft
:-)
....wie geil ist dass denn !!!?
http://www.youtube.com/watch?v=6z2lTxGdVN4




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