Nazi-Aufmärsche: Das Problem trägt nicht immer Bomberjacke
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(Ein Kommentar von Felix Neubüser) - In der Nacht zum ersten Mai sind in Donaueschingen 50 bis 100 Rechtsextreme mit Fackeln und weißen Masken aufmarschiert - eine vergleichsweise kleine Demo, die auch schnell von der Polizei aufgelöst wurde. Dennoch sollten gerade solche Aktionen nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Die neue Rechte trägt nicht mehr undbedingt Bomberjacke und Springerstiefel - und genau das ist das Problem.

Glatze, Bomberjacke und plumpe Parolen - so das Bild, das viele vor Augen haben, wenn sie an rechtsradikale Aufmärsche denken. Ganz falsch ist es nicht, aber eben auch längst nicht mehr vollständig. Denn die eigentliche Gefahr lauert ganz woanders: nämlich in Aktionen wie der, die in der Nacht zum 1. Mai in Donaueschingen, im Oktober in Karlsbad-Langensteinbach und im Februar beim Fastnachtsumzug in Eggenstein stattgefunden haben.
Statt auf platte Parolen setzt die neue Rechte auf eine Sprache, die an Flahmob-Bewegung oder sogar an Aktionen der Occupy-Bewegung erinnert. Statt die Aktionen groß im Vorfeld anzukündigen, organisiert man sich kurzfristig per Mobiltelefon und Internetforum. Praktischer Nebeneffekt: Man vermeidet Gegendemonstrationen.
Online gibt es außerdem gleich Tipps, wie man zu reagieren hat, sollte man doch von der Polizei erwischt werden, was bei einer Hausdurchsuchung zu beachten ist, und mit welchen Autokennzeichen die Kripo auf Aufklärungstour geht. Selbst Schulhof-CDs mit entsprechend gefärbtem Liedgut gibt es zum Runterladen und Selberbrennen im Web - übrigens auch von Gruppen aus der Region.
Ganz bewusst sucht die neue Rechte hier den Weg in die Mitte der Gesellschaft und ist oft auch erst auf den zweiten Blick als solche zu erkennen. Genau das ist allerdings das Problem: Die Ideologie dahinter ist nämlich immer noch dieselbe.
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- unbekannt(1272 Beiträge) | 04.05.2012 16:44Ich denke ...der Staat hat da auch eine große Schuld daran. So werden immer mehr Ausländer rein geholt ohne an die Hand genommen zu werden.
Ich denke viele Deutsche Auswanderer, zumindest die ich kenne, gehen nach dem Motto, ganz schnell die Sprache lernen und Integrieren und das Funktioniert auch. Die Menschen mit Integrationshintergrund haben einfach nicht den Ansporn oder was weiß ich warum sie Ihren Kindern das antun das sie nicht die Sprache lernen. Im Endeffekt schneiden sie sich ins eigene Fleisch und das Ihrer Kinder noch mit. Das führt zu Unmut. Bei Deutschen und Ausländern. Meistens sind aber diese Braunen Idioten auf völlig falschen Argumenten gebettet und sie denken, das ist so.
Aber mal eine berechtigte Frage:
250.000 Deutsche wandern pro Jahr aus
über 750.000 Ausländer kommen pro Jahr rein. Wie stellt sich der Staat das weiter vor ? - (1953 Beiträge) | 04.05.2012 17:08Und was sollte man tun, ...... um die Menschen mit Integrationshintergrund am besten zu migrieren? ((-;
- (1593 Beiträge) | 04.05.2012 17:10Und......woran hat es bei Dir gelegen? Mangelnder Ansporn?
- (3231 Beiträge) | 04.05.2012 17:15Wie stellt sich der Staat das weiter vor ?Falsche Frage. Nicht wie sich der Staat das vorzustellen, sondern die Politik. Die macht die Gesetze und erlässt die Verordnungen, die alle und jeden hier reinlassen und wenn sie nicht hier bleiben dürfen, dann auch wieder konsequent aus dem Land expedieren.
Zum anderen gibt es da noch die liebe Wirtschaft, die nach immer billigeren Arbeitnehmern lechzt und immer lauter nach Zuwanderung fordert, weil sie nicht genug Billigsklaven mit Spitzenausbildung im eigenen Land findet.
Die Situation könnte besser sein, wenn in Sachen Familienfreundlichkeit, Kinderbetreuung und Lohngerechtigkeit echte Fortschritte gemacht würden. Aber zu all diesem Themen bekommen wir seit Jahren immer nur Lippenbekenntnisse.
Man sollte Wahlversprechen diesbezüglich mal als Vertrag werten und diesen mit allen rechtlichenKonsequenzen einklagen können... - (1078 Beiträge) | 04.05.2012 17:49mal abgesehen davon..dass das Argument mit der Wirtschaft falsch ist, denn wenn dann wäre es der deutsche Konsument, der (kann er ja) alles haben will, aber billig, billig, billig..
da das umgekehrt aber oft Jobs betrifft, die auch keiner machen will (einfachstes Beispiel: Spargel) muss die Wirtschaft eben Arbeitskräfte entsprechend organisieren!
Tatsache ist jedoch, dass die Wirtschaft nach 'Fachkräften' mit Qualifikation (Akademiker) 'lechzt' – die Gründe warum die fehlen kannst du googlen – dauert mir jetzt zu lang..
und noch was – 'jeder darf rein' ist auch falsch - und bei den Ausländern, die pro Jahr hier rein kommen (wenn die Zahl von 750.000 denn stimmt..) sind schließlich auch Österreicher, Schweizer, Franzosen, Holländer und Skandinavier dabei – und die sind doch schließlich auch ein bisschen arisch..
- (20148 Beiträge) | 04.05.2012 18:17Bei den
- (1078 Beiträge) | 04.05.2012 18:20das ist doch mal..
- (8653 Beiträge) | 04.05.2012 18:28Halbwahrheit>> 250.000 Deutsche wandern pro Jahr aus
>> über 750.000 Ausländer kommen pro Jahr rein.
Pro Jahr verlassen etwa 750.000 Menschen die BRD, darunter 250 000 Deutsche.
Pro Jahr kommen 750.000 Menschen in die BRD, darunter auch einige Deutsche Rückwanderer.
Es wandern also pro Jahr etwa 500.000 Ausländer wieder aus, während rund 600.000 Ausländer einwandern.
Die Zahlen sind überschlagen und jedes Jahr ähnlich. Unterm Strich wandern etwa 100.000 Ausländer zu, in manchen Jahren waren sogar schon mehr abgewandert (ich glaube 09, 10..). Jetzt dürften wieder paar mehr kommen aus Griechenland und Portugal, dann sind's vielleicht 200.000 mehr an Nettozuwanderung.
Ist jetzt also nicht so, daß Horden an Ausländern unser Land überrollen. Die meisten kommen sogar aus innerhalb Europas.
Das Problem ist ja auch nicht die Zuwanderung, sondern daß Gruppierungen, die schon seit drei Generationen hier leben gerne eigene Gesetze hätten! - (1596 Beiträge) | 06.05.2012 07:23halbwahrheitgrad wollte ich es posten
. Besser kann man es nicht zusammenfassen.
Auf dauer haben wir sogar mehr Auswanderungen als anderst rum.. das stat. Bundesamt hat mal errechnet dass die Bevölkerung bis 2050 auf 50 Mio schrumpfen könnte... was das für die Wirtschaft, und insb. für Dinge wie die Rente oder auch den wohnungsmarkt etc. bedeutet kann sich jeder selbst ausmalen. - (3231 Beiträge) | 04.05.2012 18:39"...dass das Argument mit der Wirtschaft falsch ist, denn wenn dannwäre es der deutsche Konsument..."
Und wer hat den dt. Konsumenten dahin "erzogen". Die Wirtschaft - durch ihre Werbeaussagen von immer mehr und billiger. Das Herausheben des Preises begann in den 60igern und wurde in den 70igern über alle Warengruppen ausgedehnt. Und frei nach Pavlow, haben wir heute das entsprechende Konsumverhalten. - (8653 Beiträge) | 04.05.2012 18:44Wirtschaft>> Und wer hat den dt. Konsumenten dahin "erzogen". Die Wirtschaft - durch ihre Werbeaussagen von immer mehr und billiger.
Und wer hat's wie die Lemminge geglaubt? Wenn ein Volk, das früher wert auf Qualität und Beständiskeit wert gelegt hatte, auf einmal eine "geiz ist geil"-Mentalität annimmt, dann haben zwar entsprechende Firmen ihr Ziel erreicht, aber kein Mensch hat jemanden gezwungen das Spiel mitzuspielen.
Wenn die Leute so verblödet sind und alle halbes Jahr ein neues Handy brauchen, das "alte" in der Tonne landet oder im Keller in der Kiste wo die 20 anderen drinliegen und nach fünf Jahren zu Zwegat gegangen wird, weil man die angehäuften Kredite nicht begleichen kann, dann kann man das doch nicht der Werbung in die Schuhe schieben. Wenn die Leute so unkritisch mit Werbung umgehen und ihr Hirn im Alter von 14 Jahren abgegeben haben, ist da doch nicht "die Wirtschaft" schuld... - (1078 Beiträge) | 04.05.2012 18:56die Wirtschaft..bedient die 'Bedürfnisse', die der Kunde hat oder von denen er gar nicht wusste, dass er sie hat..

nicht dass ich das hier verteidigen will - aber dass sich die breite Masse in der Konsumgesellschaft - weltweit - zu einer unersättlichen und mündigen Konsummarionette hat erziehen lassen, ist nicht alleine die Schuld der Anbieter..
und da der Staat daran ja größtes Interesse hat und nur so seinen Laden am Laufen hält, gibt´s von der Seite auch keinen Grund was zu deregulieren.. - (2030 Beiträge) | 04.05.2012 17:11Das Problem trägt nicht immer BomberjackeOft, Anzug und Krawatte.
Trainingshose und Wollmütze.
Hosenanzug. - (8638 Beiträge) | 04.05.2012 17:20auch einfarbig...schwarze Fanschals?
- (20148 Beiträge) | 04.05.2012 18:16Oderglanzseidene Jogginghosen?
- (8638 Beiträge) | 04.05.2012 17:18Die Flahmob-Bewegung...sollte auch verboten werden. Ebeso unnützt wie das rechte und linke Gepack.
- (8653 Beiträge) | 04.05.2012 18:45Solange......mir keiner den Wischmop wegnimmt!
- (1078 Beiträge) | 04.05.2012 17:32einwandfreier Kommentar!stimme ich Ihnen zu und ich sehe das rechte Pack schon längst als größere zukünftige Bedrohung als es der Terror von außen darstellt!
aber ein Bitte, Herr Neubüser!
wenn ka-news schon durch Sie diese lobenswerte Einstellung vertritt, dann seien Sie bitte auch so konsequent und eliminieren Sie die - milde ausgedrückt - mehr als eindeutig rechts orientierten User von Ihrer Seite! - unbekannt(4000 Beiträge) | 04.05.2012 17:42Rechts orientierte User? Hier?Die sagen doch immer, dass sie selbstverständlich keine sind!?




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