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18.03.2016 07:00
 
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"Mount-Klotz" abgesperrt: Was hat es mit den Holzbalken auf sich? [22]

Bild:(mn)

Karlsruhe (Melanie Nees/Ramona Holdenried) - Was ist denn da in der Günther-Klotz-Anlage los? Den "Mount Klotz", wo viele Besucher im Sommer ausgelassen "Das Fest" feiern, zieren seit Kurzem Absperrungen aus Holz den Trampelpfad. Wer hat diese angebracht - und vor allem warum?
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Welcher Karlsruher kennt ihn nicht: den "Mount-Klotz"? Gelegen in der Günther-Klotz-Anlage zieht der Hügel im Sommer vor allem zahlreiche "Das Fest"-Besucher an. Seit kurzem ist allerdings etwas anders in der Anlage: Wo es sich bislang unbeschwert au einem Trampelpfad auf den Hügel spazieren ließ, stehen jetzt mehrere rund ein Meter hohe Holzabsperrungen.

Stadt fürchtet um die Begrünung des Hügels

Verantwortlich für die Absperrungen ist die Stadt Karlsruhe. Grund für die Maßnahme: Der Trampelpfad auf dem "Mount Klotz" sorgte in der Vergangenheit für Probleme. Offenbar bretterten BMX-Fahrer hier gerne den Hügel hinunter. Die Stadt sah an dieser Stelle Handlungsbedarf: "Wenn auf Trampelpfaden die Verkehrssicherheit oder der Schutz von Grünanlagen in Frage steht, sind Abschrankungen unvermeidbar", so Helga Riedel vom Presseamt der Stadt Karlsruhe auf ka-news-Anfrage.

Durch die Absperrungen soll verhindert werden, dass mit BMX-Rädern weiterhin der Boden zerfurcht wird. "Zu sehen ist derzeit, dass eine stark genutzte "Downhill"-Strecke bereits erhebliche Erosionsschäden aufweist", berichtet Riedel. Das Gras solle sich nun wieder erholen können. Aber wie sinnvoll ist dieses Vorgehen?

War "Mount Klotz" erst der Anfang?

Nicht immer lassen sich laut Riedel wie auf der Günther-Klotz-Anlage Trampelpfade mit angemessenem Aufwand unterbinden. In der Vergangenheit habe die Stadt so  manchen Pfad zum Anlass genommen, Wegführungen entsprechend der Abnutzungsspuren auf dem Boden zu ändern, im Sinne einer "Abstimmung mit den Füßen", wie Riedel sagt. 

Ist jedoch die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern bei der Überquerung eines Trampelpfades gefährdet, würde das Ordnungs- und Bürgeramt dringend Absperrungen empfehlen. Für den Schutz von Grünanlagen, für die Verkehrslenkung und die Verkehrssicherheit können Riedel zufolge je nach Situation das Gartenbauamt, das Tiefbauamt, das Ordnungs- und Bürgeramt oder auch die Verkehrsbetriebe die Aufstellung von Absperrungen veranlassen. Ob an anderen Stellen ähnliche Konstruktionen geplant sind, ist derzeit noch unklar.

Auch ob sich die Besucher von "Das Fest" im Sommer nun den Holzbalken arrangieren müssen, steht bislang ebenfalls nicht fest. Grundsätzlich sind die Absperrungen als Provisorium gedacht. "Wann die Absperrungen entfernt werden, hängt aber davon ab, wie schnell sich die Vegetation erholt", meint Riedel.

Mehr zu: Ticker Karlsruhe Günther-Klotz-Anlage BMX Grünanlagen Topmeldung

Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert:



Kommentare [22]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (40 Beiträge) | 08.04.2016 12:28
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    wär gern mal bei einer Sitzung Mäuschen
    in der sich die Top-Ingenieure der Stadt solchen Mist ausdenken und austauschen.
  • (298 Beiträge) | 07.04.2016 10:49
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    Trampelpfade sind stets untrügliche Zeichen für Planungsfehler,
    die Fußgänger und Radfahrer zu Umwegen zwingen wollen. Ganz schlimmt z.B. hinter Scheck In / LBBW: dort führt die Verwaltung seit Jahren einen Dauerkampf gegen den fahrradfreundliche, kurze Wege...
  • (298 Beiträge) | 07.04.2016 10:46
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    Besser dei Jugend bewegt sich in der Klotze, als nur vor dem Smartphone oder
    bei Chips vom der Glotze zu hängen. Die größe Gefahren die ich kenne sind Trägheit, Übergewicht, Übervorsichtigkeit... Dann lieber mal einen Kratzer riskieren. Ob die Sperrbalken wirklich Sinn machen? Wir da nicht einfach vorbei gefahren?
  • (85 Beiträge) | 02.04.2016 23:31
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    ich habs gewusst
    die Absperrung war von Anfang an als Landeplatz für E.T. gedacht. Ich habs eben aus sicherer Quelle erfahren das sie dort gelandet sind
  • (31 Beiträge) | 24.03.2016 13:45
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    Also Leute...
    ...zukünftig drei Bretter mitbringen und dann hat man super "Sprungtürme". Danke Karlsruhe.

    Alternativ nen Werkzeugkasten und die Teile schnell abmontieren.
  • (301 Beiträge) | 18.03.2016 16:55
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    Lächerlich...
    ...das zuständige Amt sollte in der Klotze erstmal die ganzen anderen Baustellen fertigstellen. Teils ist dort wegen einem Loch im Boden seit Monaten der Radweg gesperrt. Statt das fertig zu machen, fängt man an der Haltestelle Europahalle und in der Nähe der Breiten Straße auch noch an. Kein Wunder, wenn es Treampelpfade gibt. Die Herrschaften sollen mal besser planen und Leute beauftragen, die Arbeiten auch durchziehen, statt sich um die Trittsicherheit an einem Hügel mit 15% Steigung zu sorgen! Wer sich da nämlich bewegt, der weiß was er tut. Das zuständige Amt offenbar nicht!
  • (642 Beiträge) | 18.03.2016 11:36
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    Schberre sin des ?
    Ich hab gmoint, des sin Wellebrecher für's nägschde Feschd.
    Hätt ja sei könne.
  • (71 Beiträge) | 18.03.2016 21:55
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    In Monnem
    hoggsch disch uff sowas druff zum kagge.
  • (663 Beiträge) | 18.03.2016 12:30
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    Die Dinge
    sin uff de Rückseid vom Buckl, Do brausch koi Wellenbrecher. Aber do kanschd Bsoffene nohhänge zum Kotze.
  • (91 Beiträge) | 18.03.2016 13:18
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    Die sin für die,
    die wo bsofffe rüggwerds nunnerborzle...
  • (642 Beiträge) | 18.03.2016 17:35
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    Ha bravo,
    dann isch jo für alle gsorgt......
  • (1 Beiträge) | 18.03.2016 10:45
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    Na mal schauen ob das was bringt.
    Wenn ich BMX Fahrer wäre würde ich mich drüber freuen. Da gibt es ja jetzt gute Möglichkeiten für Sprünge, Balancieren, Tricks etc mit dem BMX.
  • (16 Beiträge) | 18.03.2016 09:34
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    in knielingen
    bei der Pferderennbahn gibt es auch ein Strecke.
  • (2467 Beiträge) | 18.03.2016 08:31
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    Wo ist das Problem?
    Können die Kids nicht einfach zuhause vor dem Computer oder der Glotze sitzen wie andere Kinder auch?
  • (992 Beiträge) | 25.03.2016 12:39
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    das ist nicht gut
    Kinder sollten raus in die frische Luft und dort spielen...
  • (71 Beiträge) | 18.03.2016 08:16
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    Wenn die Kids
    BMX fahren wollen, dann sollte die Stadt versuchen, ihnen ein gutes Angebot zu machen: baut einen BMX-Park - ein kleines Städtchen wie Plankstadt hat sowas hingekriegt. Aber Karlsruhe baut lieber unterirdische Langlöcher, als sich um die Bedürftnisse der Bürger - v.a. der Jugendlichen - zu kümmern. Und hört bitte auf, mit dem Ökoknüppel zu kommen. Ich glaube nicht, daß die Umwelt durch Fahrräder zerstört wird.
  • (291 Beiträge) | 18.03.2016 16:32
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    Wenns da mal stark regnet...
    und das Erdreich durch keine Graswurzeln mehr gehalten werden kann, ist es schnell weg. Das hat nichts mit Öko zu tun.
  • (3233 Beiträge) | 18.03.2016 10:22
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    Lieber motzen als sich informieren...
    ...ist ja auch viel einfacher. Zusätzlich zum schon erwähnten Downhill in Ettlingen gibt es im Otto-Dullenkopf-Park eine Dirtbike-Strecke.
  • (957 Beiträge) | 18.03.2016 08:37
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    Tut man doch
    Man richtet doch z. B. gerade zwischen Ettlingen und Wolfartsweier eine Downhill-Strecke an.
  • (957 Beiträge) | 18.03.2016 07:32
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    Traurig
    Es ist echt traurig, dass solche Maßnahmen nötig sind.

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