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16.02.2016 07:00
 
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"Most wanted": Diese Personen sucht die Karlsruher Polizei seit Jahren [15]

Bild:Polizei/Archiv

Karlsruhe (Ramona Holdenried) - Wer sind die gefährlichsten Personen Europas? Die Antwort auf diese Frage findet sich auf einer Seite der der europäischen Polizeibehörde Europol. Seit dem 29. Januar ist die Seite "Europe's Most Wanted" online und zeigt die meistgesuchten Verbrecher oder Vermissten Europas. Auch die Polizei Karlsruhe sucht seit Jahren nach Personen, die als vermisst oder untergetaucht gelten.
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Ganz oben auf der Liste der Fahnder stehen derzeit Salah Abdeslam und der Belgier Mohamed Abrini, die für den Terrorakt in Paris verantwortlich sein sollen. Als einzige Frau hat es die Finnin Marina Cecilia Kettunen in die Liste der "Most wanted" geschafft. Sie wird wegen Betrugsdelikten von den Fahndern gesucht.

 

+++ Hier findet Ihr "EUROPE´S MOST WANTED" +++ Die Fahndungsseite der #Polizei #BadenWürttemberg habt Ihr vielleicht...

Posted by Polizei Karlsruhe on Freitag, 12. Februar 2016

 

Jeder Fahndungsfall kann internationales Gehör finden

Grundsätzlich können durchaus auch Fälle aus Karlsruhe zur internationalen Fahndung ausgeschrieben werden. "Ein Grund für eine internationale Fahndung wäre beispielsweise gegeben, sollte sich ein Täter ins Ausland absetzen oder Verbindungen ins Ausland haben", so ein Sprecher der Karlsruher Polizei auf Anfrage von ka-news. Wie sinnvoll eine nationale oder internationale Fahndung sei, hänge dabei immer vom vorliegenden Fall ab.

Und nicht jeder Fall wird auch europaweit zur Fahndung ausgeschrieben. "Es bestehen bestimmte Voraussetzungen", so ein Sprecher des Landeskriminialamts (LKA), "dabei geht es vor allem um schwerwiegende Delikte wie Tötung, schwere Sexualdelikte, herausragende Wirtschaftskriminalität oder Ausbrüche von Gefängnisinsassen, die als gewalttätig bekannt sind." Wird ein solcher Fall von den Zielfahndern beim LKA in Stuttgart aufgenommen, tauschen sie ihre Informationen mit Zielfahndern in anderen Ländern aus.

Auf diese Weise konnten durch die Zusammenarbeit des europäischen Zielfahndungsnetzwerks ENFAST (European Network of Fugitive Active Search Teams) 2014 223 Straftäter festgenommen werden, wie das Bundeskriminalamt in einer Pressemitteilung erklärt.

"Je mehr Zeit verstreicht, desto geringer die Chancen auf Aufklärung"

Doch nicht nur international, sondern auch landesweit wird von der Polizei gefahndet. Auf der Fahndungsseite für Baden-Württemberg stehen zahlreiche Personen zur Fahndung ausgeschrieben - drei davon stammen aus der Region Karlsruhe. So wird zum einen der heute 43-jährige Daniel Melc 18 Jahre nach seinem Verschwinden von der Karlsruher Polizei gesucht. Melc wurde zuletzt am 17. August 1997 in Karlsruhe gesehen - seither fehlt von ihm jede Spur.

Quelle: Polizei. Herr Melc trug einen schulterlangen Zopf. Er ist Brillenträger (trug zuletzt eine Brille mit Armani-Gestell). Er hat an der linken Halsseite eine Narbe und trug im linken Ohr einen goldenen Ohrring. Der Vermisste trug einen breiten Silberring mit Fantasiegravur und ein Lederarmband mit Keramikteil.

Warum wird fast 20 Jahre nach seinem Verschwinden noch nach Melc gefahndet? "Bei Vermisstenfällen besteht auch nach Jahren noch die Chance, den Fall aufzuklären", erklärt der Sprecher der Karlsruher Polizei gegenüber ka-news. Das Problem: "Je mehr Zeit verstreicht, desto geringer sind die Chancen." Auch die beiden anderen Fahndungsfälle rund um Karlsruhe liegen bereits Jahre zurück.

So sucht die Karlsruher Polizei nach wie vor nach den Tätern, die einen Mann in Bald Wildbad 2010 überfallen, niedergeschlagen und ihm vermutlich mit einer Astschere den linken Zeigefinger abtrennten. Für Hinweise die zur Festnahme der Täter führen, ist seitens des Geschädigten eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt.

Quelle: Polizei. 40 bis 60 Jahre alt. Etwa 1,85 Meter groß, schlanke bis mittlere Statur, trug dunkelblonde Kurzhaarperücke sowie Sonnenbrille. Bekleidet war er zur Tatzeit mit einem dunklen Anzug und Trenchcoat. Er sprach hochdeutsch ohne erkennbaren Akzent.

Der jüngste Fall auf der Liste der Fahnder in der Region stammt aus Rastatt: Sei 2012 sucht die Polizei Offenburg einen bislang noch unbekannten Täter, der 2012 eine Volksbank überfiel. Dabei drohte der Täter den Bankangestellten mit einer Bombe und bedrohte sie, als sie die Polizei verständigen wollten. Insgesamt erbeutete der Gesuchte bei seinem Überfall 230.000 Euro. Mit hoher Wahrscheinlichkeit trat der gleiche Täter bereits am 27. Februar 2009 in Freiburg und am 9. Dezember 2009 in Villingen-Schwenningen in Erscheinung, so die Polizei.

Mehr zum Thema:

 Hier geht's zu "Europe's Most Wanted" (Link führt auf externe Seite).

Alle Fahndungen der Polizei in Baden-Württemberg gibt's hier im Überblick (Link führt auf externe Seite).

Fahndung via Facebook: So sucht die Polizei dort Verbrecher

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Mehr zu: Karlsruhe Verbrechen Fahndung



Kommentare [15]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (107 Beiträge) | 16.02.2016 19:52
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    Ich dacht der hier wäre gerade most wanted in KA


    Ähnlichkeiten mit lebenden Personen wären rein zufällig und nicht beabsichtigt !
  • (154 Beiträge) | 16.02.2016 17:57
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    Nein
    Beide Täter werden von mehreren Polizeikugeln getroffen."

    ein Schuss mit Explosivmunition und die Sache wäre erledigt gewesen
    ich mache auch ein zwinkern
  • unbekannt
    (216 Beiträge) | 16.02.2016 11:38
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    Überfall VB Karlstraße
    Wenn ich das Lese fällt mir der Fall ein wo die VB an der Karlstraße überfallen wurde. Dort haben sie beide noch vor Ort Erschossen. Ich war Live dabei. Das hat sich irgendwie komplett in mein Gedächnis gebrannt.
  • (7199 Beiträge) | 16.02.2016 15:25
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    Nach meiner Erinnerung
    haben die sich selbst erschossen .
  • unbekannt
    (216 Beiträge) | 16.02.2016 15:33
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    Nein
    http://www.ka-news.de/bankueberfall-karlsruhe./Gentlemen-Raeuber-Ein-Jahr-nach-dem-Bankueberfall-in-Karlsruhe;art6066,766677

    "Als die Polizisten die Beiden ansprechen, versuchen diese zu fliehen. Kurz darauf eröffnen die Räuber das Feuer und schießen aus weniger als 15 Metern auf die Beamten. Die schießen zurück. Insgesamt 19 Mal. Beide Täter werden von mehreren Polizeikugeln getroffen."
  • (215 Beiträge) | 16.02.2016 11:55
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    Das war
    mal richtig Action mit sofortigem Vollzug. grinsen
  • (412 Beiträge) | 16.02.2016 14:01
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    Erschiessen
    wenn es Ihnen gefällt, wenn Menschen ershossen werden, siehe smiley.
    Klar, dass dann auch dafür sind, dass an den Grenzen geschossen wird.
    Ich sehe Menschen nicht gerne sterben, egal, was sie getan haben.
    Solche "Action" musste ich leider schon mal erleben und bleibt mir wohl auch für immer im Gedächtnis.
  • unbekannt
    (216 Beiträge) | 16.02.2016 15:31
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    Aber Menschen sollten wissen ...
    Wer sich in Gefahr begibt kommt darin um.
  • (412 Beiträge) | 16.02.2016 18:51
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    Außer
  • (215 Beiträge) | 16.02.2016 15:45
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    So
    ischd ees.

    Aber klar, dass der Nervbeutler hier gleich wieder was mit dem angeblichen Schiessbefehl an der Grenze konstruiert. Da ist halt nichts zu billig und zu naiv.
  • (215 Beiträge) | 16.02.2016 17:23
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    Und wer
    eine Bank überfällt und nicht intelligent genug ist sich vorher zu überlegen wie er da wieder wegkommt, sich dadurch beim Rauskommen der Polizei gegenübersieht und auf Polizisten das Feuer eröffnet der wird eben erschossen. Das ist vollkommen in Ordnung.
  • (412 Beiträge) | 16.02.2016 11:07
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    Fahndung
    es fehlt der Räuber Hotzenplotz, südländisches Aussehen, tanzt den Veitstanz und hat fürchterlichen Mundgeruch.
  • (787 Beiträge) | 16.02.2016 11:55
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    Ich hege den Verdacht das der sich
    innerhalb Deutschlands in einer KITA versteckt hat.Alle Kinder unter 6 Jahren müssen zu mehr Wachsamkeit aufgerufen werden.
  • (91 Beiträge) | 16.02.2016 08:06
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    Läuft "Mutti"
  • (327 Beiträge) | 17.02.2016 10:18
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    Durchaus nicht
    Sie schickt ja deutsche Soldaten ins Ausland
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