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23.02.2016 05:00
 
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Mit Würgegriff und Pfefferspray: 21-Jähriger in Leopoldshafen attackiert [0]

Symbolbild
Bild:Hanser

Eggenstein-Leopoldshafen (pol/rh) - Unter Einsatz eines Würgegriffs und von Pfefferspray raubte am Sonntagnachmittag bei Leopoldshafen ein noch unbekannter Täter einem 21-jährigen Algerier sein Handy. In einer Pressemitteilung bittet die Karlsruher Polizei mögliche Zeugen um Mithilfe.
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Der wegen einer Verletzung gehbehinderte 21-Jährige war zu Fuß gegen 17.30 Uhr von Osten her auf der Landesstraße 559 am Ortseingang von Leopoldshafen unterwegs. Hinter ihm ging ein ihm nur flüchtig bekannter Nordafrikaner, der ihn zunächst um eine Zigarette bat. 

Aufmerksamer Zeuge nimmt Verfolgung auf

Nachdem der Angesprochene diesem Wunsch nachgekommen war und seinen Weg fortsetzte, ergriff ihn der junge Mann von hinten am Hals. Zudem sprühte er seinem Opfer Pfefferspray ins Gesicht. Anschließend nahm er sich dessen Smartphone, einen Hunderteuroschein sowie die Zigarettenschachtel aus dessen Hosentasche.

Der Täter flüchtete danach in das angrenzende Wohngebiet. Ein durch die Rufe des Opfers aufmerksam gewordener Zeuge nahm zwar noch  kurz die Verfolgung auf, verlor den Räuber allerdings aus den Augen, als er sich dem Opfer widmete.

Der Täter war 18 bis 20 Jahre alt, etwa 1,75 Meter groß und von  kräftiger beziehungsweise sportlicher Statur. Er hatte schwarzes Haar, hinten und seitlich kurzrasiert sowie am Oberhaupt hochgestylt und trug links einen Ohrring. Bekleidet war der junge Mann mit einer weißen Trainingshose, seitlich mit schwarzen Streifen, hellgrauer  Bomberjacke und roten Turnschuhen der Marke Nike. Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0721/939-5555 entgegen.

Der Umgang mit der aktuellen Flüchtlingssituation ist ein stark polarisierendes Thema. Als lokales Medium sehen wir es als unsere Aufgabe an, objektiv über die Auswirkungen für Gesellschaft und Politik in Karlsruhe zu berichten. Meinungsfreiheit ist für uns ein hohes Gut, kontroverse Debatten ein Ausdruck lebendiger Meinungsvielfalt und ein wichtiger Bestandteil der Demokratie. Leider mussten wir in jüngster Vergangenheit feststellen, dass Emotionen eine sachliche Argumentation zunehmend unmöglich machten. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, den Kommentarbereich unter diesem Artikel geschlossen zu halten.

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