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06.03.2016 17:45
 
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Ministerin Cosse: AKW Fessenheim wird Ende 2016 geschlossen [6]

Die französische Ministerin Emmanuelle Cosse. Foto: Ian Langsdon/Archiv

Paris (dpa/lsw) - Nach neuer Kritik aus Deutschland hat die französische Ministerin Emmanuelle Cosse bekräftigt, dass das Atomkraftwerk Fessenheim noch in diesem Jahr geschlossen werde. Damit widersprach die ehemalige Chefin der französischen Grünen am Sonntag allerdings früheren Aussagen von Präsident François Hollande und Umweltministerin Ségolène Royal.
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Hollande hatte zuletzt verkündet, dass das Kraftwerk nahe der deutschen Grenze nicht wie ursprünglich zugesagt 2016 vom Netz gehen werde. Er begründete dies mit Verzögerungen beim Bau eines Reaktors der neuen Generation, der erst 2018 in Betrieb gehen soll. Ähnlich hatte sich auch Umweltministerin Royal geäußert, die aber betonte, das Verfahren zur Schließung werde noch in diesem Jahr beginnen.

"Der Kalender ist der, den mir der Präsident der Republik mehrmals wiederholt hat, also Ende 2016", sagte die für Wohnen zuständige Ministerin Cosse in einem Interview der Sender RTL und LCI sowie der Zeitung "Le Figaro". "Das ist das Datum."

Fessenheim ist das älteste Atomkraftwerk Frankreichs. Nach einem deutschen Medienbericht über Details eine Störfalls im Jahr 2014 hatte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) am Freitag erneut aus Sicherheitsbedenken die Stilllegung gefordert.

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Kommentare [6]
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  • (751 Beiträge) | 07.03.2016 11:17
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    Fessenheim AKW... hier wurde schon viel vertuscht
    Und ganz nach dem grenzüberschreitenden Motto "Europa für alle" liegt das AKW an der deutsch-französischen Grenze. Eben damit auch JEDER was davon hat wenn es mal in die Hose geht.

    Ein Wunder, dass bisher noch nichts passiert ist. Oder ist schon was passiert und niemand hat es mitbekommen wiel nicht gemeldet. Entsprechend viele Störfälle kamen ja erst mit enormer Verspätung an die Öffentlichkeit... die natürlich NIEMALS zu keinem Zeitpunkt niemlas nicht ... unmöglich .... gefährdet war.

    Hmmmmm.... sagten die das nicht auch in Fukoshima ????
  • (740 Beiträge) | 07.03.2016 17:15
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    Wobei da
    auch manchmal übertrieben und aus einem tropfenden Wasserhahn im Frauenklo ein Störfall gemacht wird.
    Es gibt natürlich Vorkommnisse, es geht auch immer mal was kaputt.

    Und Fukushima war kein klassischer Störfall sondern eine Naturkatastrophe die in Verbindung mit einem kapitalen Planungsfehler den GAU ausgelöst hat.
  • (283 Beiträge) | 07.03.2016 16:50
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    Da ist schon genug
    an Störfällen passiert. Und auf französischer Seite juckts scheinbar niemanden. Die Franzosen gehen sonst so vehement auf die Strasse, aber hier ist einfsch nur Ruhe angesagt. Wenns dann richtig knallt ist dss Geschrei gross, aber leider viel zu spät. Fessenheim muss geschlossen werden, je schneller desto besser.

    Das perverse in Fukushima ist, dass die Bevölkerung seit Monaten aufgefordert wird, sich dort wieder anzusiedeln mit der Begründung, es ginge keine Gefahr mehr davon aus. Ist das zu fassen? Und die Bevölkerung, die sich weigert, wird angesiedelt. Ganz einfach.
  • (112 Beiträge) | 07.03.2016 13:38
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    Mr. Schock
    Ihre Logik ist ein kleiner zwitschernder Vogel, der in der Wiese zirpt. Die Logik ist aber auch ein Kranz von duftenden Rosen, der ziemlich übel stinkt. zwinkern grinsen
  • (751 Beiträge) | 07.03.2016 14:28
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    Ach.... Deisyy wieder...
    Was soll ich mich da geistig duellieren, wenn Deissy unbewaffnet ist?

    Von daher.... spiel schön weiter im verseuchten Sandelkasten und glaube was in den Medien steht.
  • (3748 Beiträge) | 07.03.2016 13:38
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    Als Karlsruher ist man es ja gewohnt...
    da gabs ja bei unserem \"ERSTEM DEUTSCHEN\" Exemplar nachweislich auch nie ernsthafte Störungen.

    Die Technik wurde und wird voll beherrscht. zwinkern

    Warum aber heißt der erste Forschungsreaktor "Nr.2"?
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