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Karlsruhe "Mach dich sichtbar": Stadt Karlsruhe zeichnet Radfahrer aus

Schmuddelwetter, Frühlingstag, Sonnenschein: Als Radfahrer muss man allwettertauglich sein. Bei der Verlosungsaktion "Mach dich sichtbar" konnten sich 20 Gewinner über ein praktisches Geschenk freuen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt Karlsruhe hervor.

Rainer Kubsch und weitere 19 Bürger und Bürgerinnen gehören zu denjenigen, die vorbildlich sicher auf dem Rad unterwegs sind. Sie haben an der der städtischen Fahrradlichtaktion "Mach dich sichtbar" teilgenommen – und nun dank Losglück eine Gepäckträgertasche gewonnen. Gestern überreichte ihnen Bürgermeister Michael Obert im Rathaus am Marktplatz die schwarzen, regendichten Gepäcktaschen mit Reflektorstreifen.

Rund siebzig Radfahrerinnen und Radfahrer haben zwischen Ende November 2015 und Ende Januar 2016 an der Aktion "Mach dich sichtbar!" teilgenommen. Zum dritten Mal zielte die Aktion darauf ab, Radler sichtbar zu machen. Auftakt war am 26. November ein kostenloser Fahrradlichtcheck, bis Ende Januar konnte man zudem bei einem der neun Karlsruher Fahrradhändler, die die Aktion mittragen, das Radlicht kostenlos checken und gegebenenfalls reparieren lassen.

Fahrradaktion

"Wenn ich Auto fahre, bin ich dankbar um Radfahrer mit Licht"

Die Aktions-Teilnehmerinnen und –Teilnehmer erhielten als Sicherheits-Plus Warnwesten oder Reflektorbänder geschenkt. Und wer nach Reparatur oder Montage eines neuen Lichtes sein Losglück herausfordern wollte, konnte seine Teilnahmekarte für 20 Gepäcktaschen "in den Ring werfen2.

Für Gewinner Dieter Möwes ist Licht ein Muss: "Es geht um Sehen und Gesehenwerden." Susanne Ness verlässt sich dabei nicht nur auf das Licht: "Autofahrer sehen uns Radler trotz Licht oft nicht. Daher trage ich auch eine Warnweste." Um das Gesehenwerden bei den Gewinnern noch zu verbessern, waren die Taschen mit weiteren Sicherheitsbausteinen gefüllt: Warnwesten, Reflektorbänder und reflektierende Überzüge für den Fahrradhelm.

"Das nicht eingeschaltete Fahrradlicht ist nicht die Hauptursache für Unfälle zwischen Auto- und Radfahrenden“, weiß Bürgermeister Michael Obert. Aber eine Erhebung des ADAC habe schon vor über zehn Jahren ergeben, dass das Einschalten des Fahrradlichtes wichtig für das Verkehrsklima ist. "Wenn ich selbst Auto fahre, bin ich dankbar um Radfahrer mit eingeschaltetem Licht", kann Jessica Nau hier aus eigener Erfahrung bestätigen.

Auch Wolf Baudler hat überhaupt kein Verständnis für „dunkle Radgestalten“: Man müsse nur einmal morgens im Winter vor Vorlesungsbeginn nach Westen fahren und auf "Studis ohne Licht in Sechserreihen" treffen, so der Oststädter. Sie selbst sehen offensichtlich auch ohne Licht genug – für andere Verkehrsteilnehmer sind sie aber keineswegs immer gut wahrnehmbar.

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