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Karlsruhe Licht aus für den Klimaschutz: Hier wird es in Karlsruhe am Samstag dunkel

Nicht erschrecken: Am Samstag um 20.30 Uhr wird es plötzlich etwas dunkler in der Fächerstadt - es ist Earth Hour. Im Rahmen der vom World Wildlife Fund (WWF) initiierten Klimaschutz-Aktion gehen weltweit in unzähligen Häusern und öffentlichen Gebäuden für eine Stunde die Lichter aus. Auch Karlsruhe ist mit mehreren öffentlichen Einrichtungen am Start - und hofft, dass viele Bürger mitziehen.

Sonst hell erleuchtet, werden sie am Samstag während der Earth Hour - wie auch schon im vergangenen Jahr - für eine Stunden stockdunkel sein: der Turmberg, die St. Bernhard Kirche in der Karlsruher Oststadt, das Naturkundemuseum und die Anstrahlung des Heizkraftwerks West. Das berichten die Karlsruher Stadtwerke in einer Pressemitteilung.

"Es geht um die Symbolik, nicht ums Stromsparen"

Warum diese Gebäude? "Die Objektbeleuchtungen, die anlässlich der Earth Hour abgeschaltet werden, wählen wir unter Berücksichtigung der technischen Realisierbarkeit und dem vertretbaren Aufwand aus. Dies tun wir in Absprache mit unserem Auftraggeber, der Stadt Karlsruhe", erklärt Maike Leopold, stellvertretende Leiterin der Unternehmenskommunikation bei den Stadtwerke Karlsruhe auf ka-news-Anfrage.

Das primäre Ziel sei nicht etwa, Strom zu sparen. "Es geht bei der Earth Hour viel mehr um die Symbolik, einen Beitrag zu leisten und besonders auch darum, zum Mitmachen zu animieren", meint Leopold. Auch wenn viele Bürger mitziehen - stockdunkel wird es in Karlsruhe am Samstagabend nicht sein. Laut der Pressemitteilung der Stadtwerke müssen die Straßen- und Wegbeleuchtungen aus Sicherheitsgründen in Betrieb bleiben.

Wird es im Schloss dunkel?

Das strahlendste Wahrzeichen der Stadt wird auch nicht dabei sein. Hier bleibt es zwischen 20.30 Uhr und 21.30 Uhr hell. "Am Samstagabend findet im Gartensaal eine Veranstaltung im Rahmen der Karlsruher Wochen gegen Rassismus statt, deshalb müssen der Saal und der Eingangsbereich beleuchtet sein", sagt Natalia März, Pressesprecherin des Badischen Landesmuseums gegenüber ka-news, "wir hätten aber gerne mitgemacht". 

 

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