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15.02.2016 09:06
 
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Kurdenmarsch 2016: Teilnehmer befolgen Demo-Verbot [4]

(Symbolbild)
Bild:Ralf Hirschberger/Archiv

Rastatt/Kehl (pol/cob) - Das am Freitag verfügte Aufzugsverbot für den Kurdenmarsch 2016 wurde am vergangenen Samstag beim Grenzübertritt in Kehl beachtet, das vermeldet die Bundespolizei. Erst auf französischer Seite formierten sich die rund 220 Teilnehmer wieder zu einem Demonstrationszug.
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Auf deutscher Seite erfolgte seitens der Kurden keinerlei versammlungsrechtliche Aktivität. Die kurdischen Versammlungsteilnehmer hatten sich gemäß der polizeilichen Weisung individuell nach Frankreich begeben, wo sich ein Aufzug mit 220 Teilnehmern formierte, der sich gegen 10 Uhr in Richtung Strasbourg in Bewegung setzte.

Polizistin mit Steinwurf verletzt

Die Polizei zieht für den heutigen Tag ein positives Fazit. Das Verbot des Kurdenmarsches hat sich als richtige Reaktion auf die gewalttätigen Ausschreitungen insbesondere am Donnerstagabend in Rastatt, wo eine Polizeibeamtin durch Steinbewurf am Kopf verletzt wurde, erwiesen.

Nachdem der Aufzug durch die Versammlungsbehörde am gestrigen Freitag, 12. Februar, endgültig verboten wurde, reisten die kurdischen Aufzugsteilnehmer am selben Tag individuell von Rastatt nach Lahr. Dort wurde eine Halle angemietet, wo man sich besprach und die Veranstaltung in der Halle gegen 19 Uhr beendet wurde.

Die Polizei überwachte in Kehl das gestern erlassene Versammlungsverbot. Es gab keinerlei versammlungsrechtliche Vorkommnisse, so dass der Einsatz gegen 10 Uhr beendet werden konnte.

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Kommentare [4]
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  • (476 Beiträge) | 15.02.2016 13:25
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    Situation in Strasbourg am Samstag
    Zeitlich etwas ungünstig gelegen, hatte ich am Samstag einem Verwandten zugesagt, ihn zum 11.12 Uhr TGV von Strasbourg nach Marseille zu bringen, Anfahrt via Rheinbrücke und A35, dazu Grenzübertritt bei Lauterbourg. Massive Präsenz französischer Polizei, Fahrzeugkontrollen, auf der Zollplatte mehrere Busse mit PKK und Öcalan-Fahnen, auch einzelne Fahrzeuge.
    In Strasbourg uf em Weg zum Bahnhof Stau, Umleitungen, Fahrzeugselektionen, viel Polizei.
    Um ns herum sich ständig wiederholende Bilder: dunkle SUVs oder Minvans halten an, Türen öffnen sich, bis auf den Fahrer steigen alle aus, tragen Fahnen, Bänder und begeben sich zu Fuß in die Innenstadt.
    Am ende sllen es 35.000 Kurden gewesen sein, die am Samstag mittag in Strasbourg gegen die Inhaftierung Öcalans demonstriert haben.
    Was nicht zu sehen war, waren türkische Flaggen oder bewuste Provokationen.
  • (215 Beiträge) | 15.02.2016 13:34
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    Das dürfte
    im Wesentlichen daran gelegen haben, dass es in Frankreich keine signifikante Zahl von Türken gibt, auf jeden Fall sehr viel weniger als bei uns. Die haben das überhaupt nicht mitgekriegt.
    Wenn eine ähnliche Aktion von Algeriern irgendwo in Frankreich stattfinden würde, da würden wir auch nichts davon mitkriegen.
  • (8496 Beiträge) | 15.02.2016 13:45
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    vielleicht:
    noch nicht, aber wenn die Tänzer erst alle rübergekommen sind...
  • (770 Beiträge) | 15.02.2016 11:37
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    Eigentlich sollte es doch selbstverständlich sein,das ein Verbot
    der Polizei eingehalten wird.Jetzt wird es aber noch groß hervorgehoben ,das die Kurden nach Krawallen und Verletzung einer Polizisten dem Verbot Folge geleistet haben.Soll das noch einer verstehen ?
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