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Karlsruhe Kugel trifft Familien-Auto: "Der Schuss wurde vom Messplatz abgefeuert"

Diese Nachricht sorgte Anfang der Woche für Entsetzen: Am hellichten Tage, am Sonntagnachmittag, fiel am Karlsruher Ostring ein Schuss. Getroffen wurde das Auto eines Familienvaters, der mit seinen zwei Kindern unterwegs war. Das Unglaubliche: Niemand wurde verletzt. Hinsichtlich des mutmaßlichen Schützen tappen die Ermittler noch im Dunkeln.

Mit Hochdruck ermitteln seitdem Polizei und Staatsanwaltschaft - prüfen, wie es zu dem Vorfall kommen konnte. "Das Projektil traf die rechte Hintertür des Wagens", erklärt Staatanwalt Tobias Wagner auf Nachfrage von ka-news - "die beiden Kinder des Autofahrers saßen auf der Rücksitzbank." Dass keines der beiden verletzt wurde, sei pures Glück.

Ein Sachverständiger des Landeskriminalamtes hatte am Sonntag den Tatort untersucht und das Projektil im Innenraum des Fahrzeugs finden können. "Es wurde im Bereich der gegenüberliegenden, also der linken Hintertür sicher gestellt", so Wagner weiter.

Ersten Ermittlungen zufolge wurde der Schuss aus dem Bereich des Messplatzes abgegeben - die Familie war offenbar parallel zu diesem auf dem Ostring unterwegs. Ob es sich um ein tragisches Versehen oder um einen mutmaßlichen Angriff handelte, ist derzeit noch völlig unklar. "Wir konnten noch keinen Täter ermitteln", heißt es vonseiten der Staatsanwaltschaft.

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