Künftig "Mayor Fenrich"? Karlsruhe soll internationaler werden
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Karlsruhe (fn) - Internationale Investitionen, internationale Ausstrahlung und die Stadt als internationale Marke: Wenn es nach dem Willen der Verwaltung geht, bekommt Karlsruhe eine eigene "Internationalisierungsstrategie", mit der all das vorangetrieben werden soll. Fast 448.000 Euro sollen dafür im Doppelhaushalt 2013/14 eingeplant werden, so ein Antrag der Stadtverwaltung, über den der Karlsruher Gemeinderat am Dienstagnachmittag entscheidet.

"Die rasante Globalisierung stellt nicht nur Staaten, Institutionen und das Leben jedes einzelnen, sondern auch Kommunen und Regionen vor große Herausforderungen", heißt es in dem Antrag an den Karlsruher Gemeinderat. Schließlich stünden auch Städte und Regionen "unter immer größerem Konkurrenzdruck, um Arbeitskräfte, Investitionen und internationale Sichtbarkeit".
Ziel: "Karlsruhe ist eine internationale Stadt"
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, soll der Karlsruher Gemeinderat eine "Internationalisierungsstrategie" beschließen. Unter dem Motto "Karlsruhe ist eine internationale Stadt" werden hier auf rund 60 Seiten sieben Ziele formuliert, welche die Stadt sich für die Zukunft vornehmen will:
- Karlsruhe akquiriert internationale Investitionen
- Karlsruhe vernetzt sich mit internationalen Institutionen
- Karlsruhe engagiert sich in der Entwicklungszusammenarbeit
- Karlsruhe agiert aktiv mit Blick auf die zu erwartende Internationalisierung der Bevölkerung
- Karlsruhe führt Veranstaltungen mit internationaler Ausstrahlung durch
- Karlsruhe engagiert sich in internationalen Projektpartnerschaften
- Karlsruhe positioniert sich als internationale Marke
Um diese Ziele zu verwirklichen, soll eine Arbeitsgruppe "Internationalisierung" gegründet werden. Außerdem plant die Stadt, zwei Vollzeitstellen zu schaffen (Gesamtkosten: 144.000 Euro pro Jahr). Für konkrete Projekte sollen außerdem einmalig 160.000 Euro im Doppelhaushalt 2013/14 eingeplant werden.
"Willkommenskultur" für Karlsruhe
Als dringendste Maßnahmen werden in dem Antrag die Etablierung einer "Willkommenskultur" die Stärkung der internationalen Entwicklungszusammenarbeit und eine wirtschaftsbezogene Kompetenz-, Markt- und Branchenanalyse genannt, um gezielt Märkte zu identifizieren und internationale Investoren anzusprechen.
Eine weitere Anregung kommt von der FDP: In einem Zusatzantrag schlagen die Liberalen vor, sogenannte "Karlsruhe Ambassadors" (Karlsruhe Botschafter) zu rekrutieren und ein Netz von ehemaligen Karlsruhern aufzubauen, die im Ausland leben und hier wichtige Positionen in Politik, Kultur oder Wirtschaft innehaben. Diese könnten dann in ihrer neuen Heimat Werbung für ihre alte Heimat machen.
Ergänzung 15:30 Uhr:
In einem weiteren Ergänzungsantrag fordert die CDU-Fraktion eine Internationalisierung der Stadt-Homepage. Auch über diesen Antrag wird am Dienstagnachmittag beraten.
Weitere Themen der heutigen Gemeinderatssitzung sind unter anderem ein Hochhauskonzept für Karlsruhe sowie das Garten Carré in der Südweststadt. ka-news berichtet wie gewohnt ab 15.30 Uhr für Sie aus dem Rathaus.
Der Antrag an den Gemeinderat im Wortlaut (inklusive des Strategiepapiers)
Zusatzantrag der FDP im Wortlaut (beide Links führen zu PDF-Dokument auf Seiten der Stadt)
Mehr zum Thema Gemeinderat bei ka-news

Mehr zu: Gemeinderat Umfragestart
- (1207 Beiträge) | 15.05.2012 00:23das ist jaim Kern zusammengefasst, was ich den ganzen Tag seit Jahren hier erfolgreich mache. Nur schade, dass die Politiker-Laien da jetzt wieder drauf losgelassen werden und noch schlimmer ist eigentlich, das den Badenern in der KA-News zu präsentieren...
Also 3.Liga (=Hotfield, Daizzy, 81er, *****fistel, leuchtreklame und Rest...), wandert schoon mal aus, this land is my land
:P
- (1207 Beiträge) | 15.05.2012 00:25das schoonist übrigens kein Tippfehler, sondern badisch für loser (siehe KSC-Fred)
- (707 Beiträge) | 15.05.2012 03:00leck...bist du toll!! Wo gibts Autogramme?
- (9622 Beiträge) | 15.05.2012 09:43Sie haben auch scho(o)nbesser gelogen, about_schmidt!
Tippfehler! Dass ich nicht lache! Wer kennt denn nicht Ihre Rechtschreibstärke aus Kommentaren die Sie tagsüber verfassen und Ihre Rechtschreibschwäche bei Kommentaren, die Sie zu später Stunde abgeben. Trotzdem, der Versuch war nicht nur gut, der war sogar lächerlich **grins** - (9622 Beiträge) | 15.05.2012 09:25International ist toll!"Internationalisierungsstrategie" hat aber nichts mit integrationsunwilligen Kriminellen zu tun. Wo genau liegt jetzt Ihr Problem, about_Schmidt?
- (8639 Beiträge) | 15.05.2012 09:49Integrationswillige Kriminelle....will ich auch nicht.
- (3944 Beiträge) | 15.05.2012 09:58Du bist......unter der badischen Sonne der dümmste Schreiber hier.
- (456 Beiträge) | 15.05.2012 01:59JawohlCharlesrest - Much ahead, much behind!
Die zwei Stellen können sie sich sparen, das könnten die Minderleister vom Stadtmarketing auch noch miterledigen. Kaum fällt die Steuerschätzung besser aus, wird der Wasserkopf weiter aufgeblasen. Entweder ist die Stadt attraktiv, dann braucht man die zwei Dummschwätzer nicht. Oder sie ist es nicht, dann helfen auch zwei Dummschwätzer und Hochglanzbroschüren nicht weiter. Wir brauchen keine Willkommenskultur, wir brauchen kompetentes Personal, um das bestehende Schlamassel von öffentlicher Verschwendung, einer hochdefizitären KMK und mehreren schlecht gemanagten Großbaustellen in den Griff bekommen. - (142 Beiträge) | 15.05.2012 11:43Jawohldem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Was bilden sich denn die Stadtoberen eigentlich noch ein ? Karlsruhe ist Provinz und bleibt Provinz und das ist gut so.
- (2080 Beiträge) | 15.05.2012 02:17448.000 €?OK, Peanuts im Vergleich zur Kombilösung, Messe, Renovierung des Fächerbads etc.
Aber man muss das Geld doch trotzdem nicht dermaßen mit vollen Händen zum Fenster rausschmeißen. - (4522 Beiträge) | 15.05.2012 07:12Mädscha Hoins, namba oins
- (190 Beiträge) | 15.05.2012 07:44KA internationaler - aber nicht mit FenrichKA sollte sich wirklich internationaler und weltoffener präsentieren. Mit Fenrich wird das aber kaum zu machen sein. Unter ihm ist KA bereits kläglich bei dem Versuch gescheitert, Kulturhauptstadt zu werden, weil den Juroren damals der Mief, der rund um das Karlsruher Rathaus in der Luft liegt einfach allzu heftig ins Gesicht wehte und zu Unwohlsein führte. Internationalität setzt Offenheit, Weitblick und klares Denken voraus. Fenrich hingegen ist Sinnbild für Kleinkariertheit, überholtes Denken, Plan- und Kontrolllosigkeit sowie totale geistige Verwirrung.
- (3944 Beiträge) | 15.05.2012 12:01Zum einen:Du kennst die wahren gründe nicht, warum KA nicht Kulturhauptsatdt geworden ist und zum anderen: der amtierenden Oberbürgermeister, Herr Heinz Fenrich, weiß dass er von der Internationlaisierung nichts mehr hat, da er ja im Februar oder März 2013 in Pension geht. Sein Nachfolger wird erst davon profitieren. Also schreibe nicht so dummes Zeug.
- (98 Beiträge) | 15.05.2012 07:59Ausländer dürfen kommen - können aber nicht....Da wird eine halbe Million Euro für Werbung investiert um KA bekannt zu machen, und wenn dann einer kommen will steht er im Stau.
Es braucht 30 (!) Jahre um den Ausbau der Autobahn von 4 auf 6 Spuren zwischen den zwei wichtigsten Städten in BaWü fertigzustellen, Nach Westen hin ist überhaupt keine durchgängige Autobahn, nach Süden ist der 6-spurige Ausbau noch nicht einmal konkret geplant und nach Norden ist die Autobahn so baufällig dass mehrmals jährlich Teilstücke saniert werden müssen. KA weigert sich einer zweiten Rheinbrücke zuzustimmen, eine Entlastung der Südtangente wird nicht zugestimmt, die Bahnverbindungen werden nicht (ausreichend) ausgebaut, fast sämtliche Strassen aus oder nach KA werden zurückgebaut. WER SOLL DENN DA IN KA INVESTIEREN??
Die einzige gute Auswirkung dieses Projektes ist dass zwei neue Arbeitsstellen geschaffen werden, - (98 Beiträge) | 15.05.2012 08:08......die Liste liesse sich beliebig fortsetzen....
zu wenig KiTa-Plätze, zu wenig (bezahlbare) Wohnungen, Investitionen (siehe IKEA -Region) teilweise unerwünscht.
Und wenn dann mal was gemacht wird (Kombi-Lösung), dann werden die Baumaßnahmen derart in die Länge gezogen, dass auch der letzte noch genervt ist und überlegt ob er noch einmal einem solchen Projekt zustimmen würde.
Die letztjährige Rheinbrückenteilsanierung ist auch so ein Beispiel. Da war man fast eine Woche vor dem Zeitplan fertig und lässt dann zwei Baumaschinen sowie die komplette Absperrung einfach bis einen Tag nach dem geplanten Termin stehen. Ergebnis: Unnötiger Stau und unnötig die Pendler geärgert. Ich bin mal gespannt wie es dieses Jahr wird.... - (4056 Beiträge) | 15.05.2012 11:02Was hatdenn Fenrich bzw. die Stadt KA denn mit dem Ausbau der Autobahnen und Bahngleise zu tun?
Überhaupt nichts,denn dafür ist immer noch der Bund zuständig.
Wieso wird ständig die Stadt für etwas verantwortlich gemacht,mit dem sie gar nichts zu tun hat? - (98 Beiträge) | 15.05.2012 13:48Weil.....Politik nun mal so ist.
Egal wer zuständig ist, jeder der meint zuständig zu sein gibt seinen Senf dazu. Je mehr Senf erzählt wird, desto länger dauert die Angelegenheit oder wird sogar ganz abgeblasen, da ja anscheinend Widerstand dagegen besteht.
Wäre von Seiten der Stadt für diese Projekte Zustimmung und Unterstützung signalisiert worden, wäre das ein oder andere Projekt realisiert worden, beschleunigt worden, oder auf eine Art gekommen die uns auch Vorteile gebracht hätte.
Aber da ist KA nicht alleine: Siehe auch "Bienwaldautobahn", auch da haben alle (nicht zuständigen) Stellen so lange gemotzt bis das ganze Projekt eingestellt worden ist. - (211 Beiträge) | 15.05.2012 08:21Mayor Fenrich !?!?!?!?!?Jaaaa, daß hätte er gerne. Bringt nix auf dir Reihe in dieser Stadt aber dicke Backen machen. Mein Gott, KA ist doch Provinz was soll das denn. Sollen wir die Pyramide abbauen und ein Mekka errichten? Fenrich hatt die VBK zu ner Lachnummer gemacht (schlechte Geschäftsführung), Kulturhauptsadt -Nix geworden, Stadt des Rechts - lol, Buga wurde zurückgegeben, und unsere Straßen in der Stadt ähneln einem Verkehrsübungsplatz, Rheinbrückentheater, Stadiontheater, Neue Messe (Erfolg ohne Ende). Brigande Feschd und Weihnachtsmarkt sind die beiden Aktionen die er noch im Griff hat. Meine damit die Eröffnungsrede. Das war es dann aber auch. Der soll endlich gehen.
- (162 Beiträge) | 15.05.2012 08:38Ist denn ...... schon wieder Freitag? Wer auch immer beratersprech.de bei den Großkopferten vorbeigetragen hat: Leute, das ist Satire! Bitte nicht dumpf cargoculting betreiben, die Stadt hat wirklich andere Sorgen als sich um solche Äußerlichkeiten bemühen zu müssen.
- (5490 Beiträge) | 15.05.2012 08:49Dann baut als erstesmal eine Stadtbahn zu unseren französischen Vororten.
Überall in der Welt vernetzt sein, schön und gut, aber das ist nicht glaubwürdig, wenn man gleichzeitig einen Teil der Region abgehängt lässt, nur weil der einem anderen Staat angehört.




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