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14.02.2016 21:00
 
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Kriegsgräber rund um Karlsruhe: 138.500 Euro Spenden gesammelt [1]

Bild:Volker Schütze/ps

Karlsruhe (ps/mn) - Bei der Haus- und Straßensammlung im November 2015 kamen 138.500 Euro im Gebiet des Bezirksverbands Nordbaden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.zusammen. Das teilt der Verband der Presse mit und verrät, wofür das Geld verwendet wird.
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Hundert Menschen zogen im November 2015 die Straßen, um Spenden für den nordbadischen Verband der Deutschen Kriegsgräberfürsorge zu sammeln: Schulklassen, Einzelpersonen, Reservistenkameradschaften, Bürgermeister, Bundeswehr, Vereine, Freiwillige Feuerwehren, Ortschaftsräte und viele anderen Gruppen waren mit den Sammelbüchsen unterwegs. Bei ihnen allen bedankt sich der Verband im Rahmen der Pressemitteilung. 

Kriegsgräberstätte in Montenegro 

Auch wenn der Volksbund seine gemeinnützige Arbeit im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland ausübt, so finanziert er sich doch zum größten Teil über Spenden und Zuwendungen. Von dem im November gesammelten Geld wird in diesem Jahr zum Beispiel eine neue Kriegsgräberstätte in Montenegro errichtet, die in diesem Herbst eingeweiht wird. Wie in jedem Jahr werden die 832 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten mit etwa 2,7 Millionen Kriegstoten durch den Volksbund gepflegt.

Der Volksbund engagiert sich außerdem in der Jugend- und Friedensarbeit. So finden auch 2016 wieder internationale Workcamps im Umfeld einer Kriegsgräberstätte statt. In diesem Jahr beginnt auch die bauliche Erweiterung der eigenen Jugendbegegnungsstätte in Niederbronn-les-Bains. Weitere Informationen finden sich unter www.volksbund.de/baden-wuerttemberg/bezirksverbaende0/nordbaden.html.

Sammler für den November 2016 gesucht

Der Volksbund sucht bereits jetzt wieder Bürger, die vor Ort bei der diesjährigen Haus- und Straßensammlung im November helfen. Es werden nicht nur Einzelpersonen, sondern auch Vereine oder andere Gruppen gesucht, die sich für den Volksbund einsetzen wollen. Den zeitlichen Umfang des Engagements legt jeder und jede für sich selbst fest. Die Kontaktaufnahme erfolgt am einfachsten über die Geschäftsstelle in Karlsruhe.

Mehr zu: Ticker Karlsruhe "Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge" Spenden Sammler

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Kommentare [1]
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  • (751 Beiträge) | 15.02.2016 11:53
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    ich dachte früher immer: was soll das
    Kriegsgräber. Doch mittlerweile habe ich da einen anderen Gesichtspunkt. Als ich nämlich mal in Verdun war. Diese vielen vielen Kreuze.

    Da wir kein Kollektivgedächtnis haben sind Kriegstraumen spätestens in der zweiter Nachkriegsgeneration vergessen. Weil dem so ist ziehen immer wieder Menschen freiwillig in den Kampf. Und das nicht immer aus lobenswerten Gesichtspunkten wie Verteidigung von Leib und Leben. Krieg ist nie eine Lösung - man schaue nur in den Nahen Osten. Was haben all die Bomben gebracht? Ist die Welt nun friedlicher? Wir entwickeln uns weiter in Medizin und Technik. Aber nicht geistig.
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