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23.02.2016 21:00
 
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Kreisparteitag der CDU: Ingo Wellenreuther bleibt Vorsitzender [14]

Ingo Wellenreuther (CDU). Foto: Uli Deck/Archiv

Karlsruhe (ps/mw) - Ingo Wellenreuther bleibt für zwei weitere Jahre Kreisvorsitzender der CDU Karlsruhe. Beim Kreisparteitag am Freitagabend in der Neureuter Badnerlandhalle bestätigten die Delegierten den Bundestagsabgeordneten mit knapp 83 Prozent der Stimmen in seinem Amt.
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Zuvor hatte Wellenreuther die anwesenden Mitglieder auf die am 13. März anstehende Landtagswahl eingeschworen. "Wir setzen alles daran, dass unsere beiden amtierenden Landtagsabgeordneten Bettina Meier-Augenstein und Katrin Schütz ihre Wahlkreise erneut direkt gewinnen", erklärt Wellenreuther in einer Pressemeldung.

"Es ist wichtig, dass die Interessen Karlsruhes auch weiterhin von beiden Abgeordneten in Stuttgart gut vertreten werden." Auch im Land habe man gemeinsam mit dem CDU-Spitzenkandidaten Guido Wolf ein gemeinsames Ziel: "Die CDU muss wieder Regierungsverantwortung übernehmen und künftig wieder den Ministerpräsidenten stellen. Dem Land, den Menschen und den Unternehmen in Baden-Württemberg zuliebe."

Wellenreuther kritisiert Schul- und Asyl-Politik

Die Flüchtlingsdebatte überlagere derzeit zwar viele Themen, dennoch dürften die Versäumnisse der grün-roten Landesregierung nicht aus dem Fokus geraten, so Wellenreuther. "Grün-Rot hat unsere Schulen ins Chaos gestürzt, unsere Sicherheit ist bei dieser Landesregierung in schlechten Händen und die Verkehrsinfrastruktur wird seit Jahren vernachlässigt. Wir wollen gute und differenzierte Bildungsmöglichkeiten für unsere Kinder, eine Stärkung unserer Polizei und eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur. In Karlsruhe sind eine verkehrliche Entlastung Hagsfelds und der Bau einer zweiten Rheinbrücke dringend notwendig."

Wellenreuther betonte, dass sich die CDU Karlsruhe auch weiterhin für eine spürbare Reduzierung der Flüchtlingszahlen und eine wirksame Sicherung der deutschen Grenzen einsetzen werde. "Diejenigen, die keine Aussicht auf Asyl haben, weil kein Asylgrund vorliegt, sind erst gar nicht in unser Land zu lassen. Dies entspricht unserer Gesetzeslage."

Außerdem forderte Wellenreuther eine Erweiterung der Liste der sicheren Herkunftsstaaten um Marokko, Algerien und Tunesien und kritisierte in diesem Zusammenhang die Grünen und die SPD. "Nachdem die Sozialdemokraten bereits für Verzögerungen beim Asylpaket II gesorgt hatten, blockieren sie nun eine schnelle Umsetzung dieses Vorhabens noch vor den Landtagswahlen", so Wellenreuther. "Das ist verantwortungslos und der Rücksicht auf die grünen Regierungspartner geschuldet. Denn nicht nur in der Frage der sicheren Herkunftsstaaten liegen Welten zwischen dem, was der nette Herr Ministerpräsident sagt und dem, was seine Partei inhaltlich möchte."

Weitere Personalentscheidungen bei der CDU

Sicherheitspolitische Themen standen auch bei der Rede des Ehrengastes Clemens Binninger im Vordergrund. Der Bundestagsabgeordnete und Innenexperte kritisierte dabei ebenfalls die Landesregierung. "Der im Jahr 2014 stark gesunkenen Aufklärungsquote der Polizei muss begegnet werden. Wir brauchen eine Stärkung unserer Polizei und zusätzliches Personal." Im inhaltlichen Teil berieten die Delegierten über verschiedene Anträge und sprachen sich nahezu einstimmig gegen die geplante Einführung einer Bargeld- Obergrenze aus. Dem frisch gewählten Kreisvorstand gehören Bettina Meier-Augenstein, Karin Wiedemann und Sven Maier als stellvertretende Kreisvorsitzende an.

Für die Finanzen zeichnet weiter Peter Mayer verantwortlich, Internetreferent bleibt Daniel Gerjets, als Pressesprecher wurde David Ruf im Amt bestätigt. Rahsan Dogan wird künftig als Schriftführerin fungieren. Den Vorstand komplettieren die Beisitzer Frank M. Allies, Christel Amann, Michael Armbruster, Thorsten Ehlgötz, Marcus Hartmann, Albert Käuflein, Rüdiger Köbke, Johannes Krug, Dennis Maghetiu, Marianne Mußgnug, Alexandra Ries, Nadine Scheer, Julia Schulze-Steinen, Joachim Supper und Marc Wurster.

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Kommentare [14]
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  • (757 Beiträge) | 24.02.2016 11:40
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    Diesem Mann
  • (757 Beiträge) | 24.02.2016 11:47
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    der Name
    im Bild wurde von mir geaendert wegen des Datenschutzes der in Deutschland extrem wichtig genommen wird; siehe google maps.
  • (119 Beiträge) | 24.02.2016 10:08
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    Seelenverwandtschaft
    Hr. Wellenreuther in blau, sind das schon erste Signale zu wechseln?
    Den blauen Hintergrund habe ich schon auf Wahlplakaten gesehen.
    Wenn ich nur noch wüsste welche Partei das war? zwinkern
  • (757 Beiträge) | 24.02.2016 11:11
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    Der blaue Hintergrund
    ist nicht von einem Wahlplakat, Das ist der Himmel ueber Karlsruhe. Das solltet ihr aber wissen, denn so sieht der Himmel ueber Kh'e doch immer aus.
  • (74 Beiträge) | 24.02.2016 08:50
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    83% sind nicht viel als einziger Kandidat
    Er scheint doch umstritten zu sein in der eigenen Partei. Ich persönlich bin kein Fan von ihm, würde ihn nicht wählen. Ich empfinde sowohl sein Auftreten als auch seine Ziele als nicht wählbar. Ich denke auch, dass er nicht der Richtige ist, um Präsident des KSC zu sein. Schade, dass die Karlsruher CDU an ihm hängt - er kostet die CDU Stimmen. Mit Mergen hätte man Fenrich wahrscheinlich beerbt.
  • (299 Beiträge) | 24.02.2016 05:36
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    Ingo von Frust
    ja die Umfragewerte für seine CDU lassen ihn ganz schön blass aussehen und am 13.3. guckt der noch dümmer aus der Wäsche zwinkern
  • (3432 Beiträge) | 24.02.2016 04:27
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    Mangel an geeigneten Kandidierenden
    So bleibt Wellenreuter. Ob ihm mal Jemand sagt, wer die Verkehrsinfrastruktur gerade im ÖPNV bis vor 5 Jahren sträflich vernachlässigt hat? Auch bei den Schulen hat die CDU lange am über holten Modell Hauptschule festgehalten und sie dann halbherzig in Werkrealschule umgewandelt.

    Vielleicht ist ja in sicheren Ländern wie Marokko, Algerien oder Tunesien ein Plätzchen für Herrn Wellenreuter frei.
  • (5440 Beiträge) | 24.02.2016 07:36
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    Lange überholten hauptschule?
    Ich glaube du täuscht dich ganz gewaltig. Diese Schulform wird gerade wieder attraktiv werden. Ich darf nur daran erinnern, dass es gerade die Hauptschulen sind, die die Hauptarbeit für die Integration der Flüchtlingskinder stemmen werden und diese auf eine z. b. Berufsausbildung im Handwerk vorbereiten. Und von da kann es weiter gehen....
  • (3432 Beiträge) | 24.02.2016 22:14
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    Gibt es überhaupt noch eine Hauptschule in BaWü?
    Selbst die CDU hat die Inattraktivität von Hauptschulen erkannt und eine Umwandlung in Werkrealschulen eingeleutet. Mit Grün-Rot wurden die Gemeinschaftsschulen eingeführt. Seitdem die ehemalige Durmersheimer Hauptschule eine Gemeinschaftsschule ist, Platzt sie aus allen Nähten.

    Aus meiner Sicht ist die Hauptschule nicht der richtige Ort, um Flüchtlingskinder zu integrieren. Ich bin dafür, dass Flüchtlingskindern als erster Schritt auf einer Sprachschule vorrangig unsere Sprachen erlernen sollen. Im Anschluss sollte abhängig vom Kenntnisstand eine Integration ins normale Schulsystem erfolgen. Alle Flüchtlingskinder nun fürs Handwerk vorzubereiten, halte ich für falsch.
  • (8685 Beiträge) | 24.02.2016 08:52
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    Sitzen bleiben
    ist auch nicht unbedingt eine Schande. Ganz egal, ob es um Hauptschüler oder Politiker geht.
  • (3432 Beiträge) | 24.02.2016 22:20
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    Bei Schülern möglicherweise unnötig
    Bei einer Phase in der Jugend, in welcher die Schule ein Jahr geschwänzt wird, mag Sitzenbleiben eine gute Lösung sein. Wenn aber ein Schüler unter Diskalkulie leidet, dafür jedoch in Deutsch ein Ass ist, scheint mir eine Wiederholung des Deutschunterrichtes aufgrund der 6er in Mathe und Physik etwas unsinnig.
  • (788 Beiträge) | 24.02.2016 11:15
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    So sehe ich das auch
    denn was nützt alles "durchziehen" wenn der Handwerksmeister dann feststellen muß das der Auszubildende zwar pracktisch alles kann,aber in der Berufsschule total versagt und keine Prüfung schaft.
  • (1544 Beiträge) | 24.02.2016 10:22
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    Auch der
    Präsident des Europäischen Parlamentes seit 2014 ist schließlich zwei Mal Sitzen geblieben!
  • (252 Beiträge) | 23.02.2016 23:57
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    Am alten Übel festhalten..
    ..nenne ich das mal. Mit Frau Mergen könnte die CDU die Karlsruher OBin stellen. Aber nein, der Selbstverliebte mußte ja reingrätschen. Und Ihr stellt ihm jetzt noch immer nicht die Quittung dafür aus? Die Leidensfähigkeit der hiesigen CDU ist bemerkenswert. Bezahlt er Euch wenigstens?
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