Kombilösung: Kultur auf dem Bauzaun
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Karlsruhe (mil) - Die Bauarbeiten zur Kombilösung schreiten voran und somit sprießen auch die zahlreichen Baustellen in der Innenstadt wie Pilze aus dem Boden. Neben störendem Lärm und Behinderungen beeinträchtigen sie vor allem das Stadtbild. Zeit, daran etwas zu ändern, dachten sich daher die Partner des Kooperationsmarketings, Kasig, City Initiative und Stadtmarketing Karlsruhe und entwickelten eine Reihe verschiedener Bauzaungestaltungen.

Schwerpunkt der ersten großen Bildserie sind die Karlsruher Kultureinrichtungen. Über 20 Institutionen werden auf einer Fotostrecke von mehr als 300 Fotos in zurückhaltender Schwarz-Weiß-Darstellung auf den Bauzäunen präsentiert, bald sollen 17 weitere folgen. "Karlsruhe hat viel zu zeigen - es muss den Leuten aber auch vor Augen geführt werden", erklärte Erste Bürgermeisterin Margret Mergen.
Und nicht nur den Karlsruhern, sondern auch Gästen aus der Region und überregionalen Städten soll demonstriert werden, was die Fächerstadt ganzjährig an kulturellen Einrichtungen zu bieten hat. Um die Baustellen am Europaplatz sowie am Mühlburger Tor sind die ansprechenden Motive schon großflächig angebracht, so etwa vom Staatlichen Naturkundemuseum, dem Badischen Staatstheater und der Hochschule für Musik. Bis Ende September sollen die Verkleidungen auch an der Kaiserstraße vor dem Kaufhaus Karstadt und am Kronenplatz angebracht werden.
Eine nächste große Marketingmaßnahme wird Anfang Oktober beim Karlsruher Stadtfest stattfinden, bei welchem der verkaufsoffene Sonntag ganz neu inszeniert werden soll. Für jeden Monat sei dann eine weitere Aktion vorgesehen, erklärte Sascha M. Binoth, Citymanager des Stadtmarketings Karlsruhe, abschließend und machte damit definitiv neugierig auf mehr.
Mehr zu: Kombilösung Kasig U-Strab Baustellen Kultur Kunst Bauzaun
- (1034 Beiträge) | 01.09.2010 05:091Agute idee
- (1271 Beiträge) | 01.09.2010 06:12völliger schwachsinn.die sollen sich einfach beeilen.
- (2995 Beiträge) | 01.09.2010 08:42Hajooo, hauptsach motze …
- (6849 Beiträge) | 01.09.2010 10:55Was hat dieVerschönerung der Absperrung mit den eigentlichen Bauarbeiten zu tun?
Hierfür werden doch nicht Bauarbeiter von der Baustelle abgezogen.
Hätten Sie jetzt was wegen den Kosten dieser Verschönerungen geschrieben... Kulturbanause
- (131 Beiträge) | 01.09.2010 07:38Mannchen....kann mans halt nie recht machen.
Ich finds auch eine gute Idee und es ist ein netter Einfall. - (300 Beiträge) | 01.09.2010 11:43mach Männchennur den Mannchen oder auch den Weiblein?
- (4331 Beiträge) | 01.09.2010 07:59-->Futter und Gesöff fürs Tierheim!!!
- (596 Beiträge) | 01.09.2010 08:16...Tierheim.....hat irre viel mit dem Thema zu tun!!
- (4331 Beiträge) | 01.09.2010 08:26-->Mitnichten:
Das Geld für diese "Augenwischerei" kann für die Vieher im Tierheim verwendet werden. - (6849 Beiträge) | 01.09.2010 10:58Ist das Tierheim auchPartner des Kooperationsmarketings?
- (532 Beiträge) | 01.09.2010 11:07Eine Partnerschaftder beiden wäre durchaus sinnvoll.
Bei dem Kooperationsmarketing hat es ja offensichtlich hinreichend Esel und Affen, da wären die Profis des Tierheimes durchaus hilfreich ...
- (300 Beiträge) | 01.09.2010 11:55dieViecher profitieren ja aber schließlich auch davon, wenn die Kombilösung umgesetzt ist.
Also sollten die auch ihren Anteil beitragen! - (1131 Beiträge) | 01.09.2010 08:22Marketingkosten neben den Sand setzenBevor ihr versucht uns eine Baustelle als Kunstwerk zu verkaufen - sogar einen Aussichtstempel habt ihr für sowas verschwendet - gebt das Geld sinnvoll aus.
Wenn ihr keine Ahnung habt wo Geld fehlt: Fragt die Bürger (traut Euch!) oder schaut einfach auch die gestrichenen Haushaltsposten.
Oder gibt es einen Rahmenvertrag mit der Marketingfirma der euch "zwingt" Unsummen in Webung für Sandgruben zu stecken?
Klar macht ihr es den Bürgern einfacher stillzuhalten, wenn sie nur wissen was auf Werbeplakaten steht ;-( - (123 Beiträge) | 01.09.2010 09:02Unsummen ?Was ist denn eine "Unsumme" ??
Aber Klugscheißerei beiseite: Es entstehen doch nicht unbedingt neue Kosten. Die Werbung wird nur anders angebracht. Im Gegensatz zu einigen sonstigen Aktion finde ich DIESE Maßnahme in der Tat nicht übel.
Für die Glaubwürdigkeit der U-Strab-Gegner wäre es vielleicht auch hilfreich, nicht aus Prinzip alles zu verteufeln. Immerhin geht es hier um Werbung für die Karlsruher KULTUR-Einrichtungen, und NICHT um Werbung für die U-Strab. - (564 Beiträge) | 01.09.2010 10:20es ändert sich nichtsder übliche Beißreflex, wenn diese Thema kommt.
- (37 Beiträge) | 01.09.2010 08:37kosten...Hey was regt ihr euch denn auf?
lt. Aussage unserer Finanzbürgermeisterin wird doch der städtische Haushalt nicht betroffen...! :p - (4331 Beiträge) | 01.09.2010 08:43-->Das macht mir jetzt aber echt Sorgen...woher dann?
- (123 Beiträge) | 01.09.2010 08:56...aus eigener TascheDie Kultureinrichtungen haben sicher auch ein eigenes Werbe-Budget. Und bevor sie ihre Werbung jetzt irgendwo anders platzieren, kommt sie halt dekorativ an den Bauzaun. Dadurch entstehen keine neuen Kosten...
- (4331 Beiträge) | 01.09.2010 09:05-->Ehrlich gesagt hab ich nichts vermisst...
- (1422 Beiträge) | 01.09.2010 09:09Wird KA so zur Kulturhauptstadt?an spießiger Kleinmeierei ist diese Clique nicht mehr zu toppen.
Condor hat recht...ich gehe noch einen Schritt weiter...alle auf dem Foto entlassen und auch dieses Geld an die Tierheime...




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